Green-Economy.de: das unabhängige Nachhaltigkeitsportal

Sebastian Höft, Gründer und Geschäftsführer von „Green-Economy.de

Sebastian Höft, der Gründer und Geschäftsführer von „Green-Economy.de„, im Gespräch mit dem CleanEnergy Project. Das Informationsportal konzentriert sich auf die Bereiche erneuerbare Energien und Umwelttechnologien. Unsere Gesprächsthemen: die Schwerpunkte der Plattform und neue Trends auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.

Das Portal bietet Hintergrundinformationen über Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig agiert es als Vermittler für Kontakte in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Customer.

Herr Höft, das von Ihnen und Herrn Seidel ins Leben gerufene Portal bietet sehr viele Informationen. An welche Zielgruppen wenden Sie sich?

In den letzten Jahren hat sich national und international das Bewusstsein auf nahezu allen Ebenen der Politik und Gesellschaft enorm gewandelt. Gerade die ökonomische Bedeutung der Umwelttechnologien dringt zunehmend ins allgemeine Bewusstsein. Insbesondere die Umweltwirtschaft ist gerade in den etablierten Volkswirtschaften ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Daher haben Herr Seidel und ich das Portal Green-Economy.de erschaffen: für Großunternehmen und mittelständische Unternehmen, private und institutionelle Investoren, aber auch für Universitäten und politische Einrichtungen.

Wir möchten ein möglichst breites Spektrum des Marktes abbilden, um unsere Zielgruppen über aktuelle Marktinformationen und Marktveränderungen, technologische Entwicklungen und Produkte aus der ökologischen Branche zu informieren. Vor allem dem fachkundigem Publikum bieten wir durch unser innovatives Chart Tool zur Anzeige der Preise für Strom, Gas und Carbon Credits einen nachhaltigen Mehrwert und Überblick über die Energiemärkte Europas.

Welche Vorteile ergeben sich daraus für den Business-to-Business Bereich?

Das Besondere liegt in der Mischung; unserem einzigartigen Gesamtportfolio aus Wirtschafts- und Finanzmarktkommunikation. Wir betrachten Kommunikation nicht singulär, sondern als Matrix unterschiedlicher Komponenten. Diese bestehen aus der redaktionellen Betreuung, der werblichen Integration sowie der vertrieblichen Unterstützung im Business-to-Business Bereich. Von der Ansprache sehr spezieller Zielgruppen bis hin zu General-Interest-Medien oder vertriebsunterstützenden Maßnahmen im direkten Kundenkontakt können wir eine Vielzahl an Möglichkeiten aufzeigen und gemeinsam nutzen.

Im Hinblick auf die interdisziplinäre Kompetenz im Netzwerk schaffen wir somit Treffpunkte, wo handelnde Personen und Unternehmen mit diesen verschiedenen Kompetenzen zusammen kommen, sich austauschen, gemeinsame Projekte vereinbaren und ihr individuelles Netzwerk aufbauen und erweitern können.

Wie sieht es mit dem Segment Business-to-Customer aus? Welchen Nutzen hat der Konsument?

Wir bieten dem Endkunden oder Konsumenten ein reichhaltiges Spektrum an Informationen, Marktberichterstattungen, Expertenmeinungen und vor allem nachhaltigen Produktlösungen. Über zwei Jahre haben wir den Markt der „Green Economy“ beobachtet und immer wieder festgestellt, dass viele Plattformen beziehungsweise Portale sehr einseitig oder ausschließlich themenspezifisch informieren. Dabei kristallisierte sich heraus, dass insbesondere Privatpersonen nicht nur die Aspekte des „grünen Daumens“ aufgezeigt bekommen wollen, sondern vielmehr die ökonomischen Aspekte der Umwelttechnologien etc. im Vordergrund stehen.

Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, unseren Usern neben täglichen News auch Experten des Marktes näher zu bringen, Transparenz über die Energiemärkte zu schaffen und auch Lösungen in Form von Produktanbietern oder Dienstleistern zu bieten. Nicht zuletzt stellen wir Konsumenten ein attraktives Medium zur Verfügung, das Sie von Beginn an über unsere Community in Anspruch nehmen, um sich im Markt eine Stimme zu verschaffen.

Welche Zwischenbilanz ziehen Sie sechs Monate nach dem Start der Plattform? Was war Ihr bisher schönster Erfolg?

Wir merken, dass wir mit unseren exklusiven Inhalten und der Mischung von Unternehmen, Privatpersonen und gestandenen Mitgestaltern der Green Economy genau ins Schwarze getroffen haben, und dieser interessante Mix soeben eine tolle Eigendynamik erlebt. Wir freuen uns besonders über die gewonnen Partner, die uns in unserem Bestreben, ein Teil der weltweiten Green Economy zu sein, unterstützen und die Reichweite unseres Hauses maßgeblich erweitern. Um allen Usern auch einen spannenden Ausblick für 2010 zu geben, möchte ich vorweg nehmen, dass wir hochkarätige Experten und Unternehmen auch in diesem Jahr als Partner begrüßen dürfen.

Der bisher schönste Erfolg unseres Unternehmens war der erste Tag, an dem wir online gegangen sind. Alle Ideen, Gedanken und Vorbereitungen wurden sichtbar und legten den Grundstein, der uns und unser Team nach wie vor immer wieder aufs Neue inspiriert.

Welche neuen Trends erkennen Sie auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit? Welche Auswirkungen haben diese auf die zukünftige Entwicklung Ihres Nachhaltigkeitsportals?

Grundsätzlich ist der Trend dahin zu erkennen, dass immer mehr Unternehmen, vor allem von Familien geführte Unternehmen, nachhaltige Managementansätze verfolgen. Dieses spiegelt sich in unterschiedlichen Facetten der Wirtschaft wieder und wird in den kommenden Jahre an Bedeutung gewinnen. Ich denke, dass zwar viel über den Klimaschutz und innovative Umwelttechnologien gesprochen wird, die Allgemeinheit jedoch einen größeren Drang zur Corporate Social Responsibility (CSR) hat.

Im Zusammenspiel zwischen den Kernansätzen der CSR und den politischen als auch den unternehmerischen Ansätzen im Klimaschutz und dem Voranbringen der Umwelttechnologien wird das Wachstum, auch jenes unseres Portals, liegen.

Herr Höft, herzlichen Dank für das Gespräch.

Unser Tipp: Die Community auf Green-Economy.de ermöglicht einen einfachen und direkten Zugang zu Experten, Insidern und Interessierten.

Joachim Kern

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