Energy Autonomy – The 4th Revolution!

Am 18.03.2010 kommt Energy Autonomy – The 4th Revolution – in die Kinos. Hierbei handelt es sich um einen Dokumentarfilm von Carl A. Fechner mit der Botschaft:

Der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien ist jetzt möglich.

Einzige Voraussetzung: Wir müssen diesen auch wollen!

Fechners Film ist ein kraftvolles Plädoyer für den sofortigen Umstieg auf erneuerbare Energien. Er entwickelt kein Schreckensszenario – etwa über die Folgen des Klimawandels -, sondern zeigt mithilfe Mut machender Beispiele und engagierter Persönlichkeiten aus aller Welt, wie der vollständige Wechsel von Erdöl, Gas, Kohle und Atomkraft zu Wind-, Wasser- und Solarkraft gelingen kann – gegen die Widerstände mächtiger Konzerne.

In dem Film geht es nicht bloß darum, die Energiequellen auszutauschen, sondern um einen radikalen Strukturwandel: Strom und Wärme werden nicht mehr von Großkonzernen in riesigen Raffinerien und Kraftwerken produziert, sondern dezentral für einzelne Familien, Dörfer oder Regionen. Gehandelt wird nicht mehr mit Rohstoffen, sondern mit Technologie, denn im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen sind Wind, Sonne und Wasser für alle kostenlos zugänglich. Ihre Energie muss aber mit modernster Technik verfügbar gemacht werden.

Die Finanzierung des Kinofilms wurde zunächst von der Europäischen Union angeschoben. Aber die eigentlichen Kosten für den Filmdreh wurden komplett aus der Gesellschaft finanziert. Man konnte und kann Filmbausteine à 1.000 Euro kaufen und das Projekt damit unterstützen. Hierbei haben sich sämtliche gesellschaftliche Schichten, von Einzelpersonen, über öffentliche Einrichtungen wie etwa Kindergärten, bis hin zu Unternehmen, beteiligt.

Seit 20 Jahren produziert Carl A. Fechner Dokumentarfilme zu Themen wie erneuerbare Energien oder nachhaltige Entwicklung. Jetzt bringt er mit Energy Autonomy – The 4th Revolution! seinen ersten Kinofilm raus. In einem Interview gibt er hierzu an, dass das Kino einen Zugang zu anderen Gestaltungsmöglichkeiten bietet und ein anderes, jüngeres Publikum anspricht. Seiner Meinung nach hat das Kino auch weitaus mehr Glamour. Glamour den die Energieautonomie, also die revolutionäre, totale Veränderung fast aller Zusammenhänge der Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Technik durch den 100-prozentigen Umstieg auf erneuerbare Energien, vertragen kann.

So starten wir mit Glamour (und Gloria) in Die 4. Revolution. Wenn wir es wollen!

Andrea Schlüter

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