Bundesverband Erneuerbare Energie Österreich gegründet

Erneuerbare Energien; Bild: shutterstock

Acht große österreichische Akteure aus dem Bereich der erneuerbaren Energien arbeiten seit dem 4. Februar in einem Dachverband zusammen. Der Name: Erneuerbare Energie Österreich. Zu den Gründungsorganisationen gehören: IG Windkraft, Kleinwasserkraft Österreich, Oesterreichs Energie, Photovoltaik austria, austria Solar, Österreichischer Biomasse-Verband, ARGE Kompost und Biogas sowie pro pellets Austria.

Die Gründungsmitglieder decken nach eigenen Angaben etwa 70 Prozent des inländischen Verbrauchs an Elektrizität und 30 Prozent der Wärmeenergie ab. Aus Sicht der Gründungsmitglieder stehen die einzelnen Technologien nicht in Konkurrenz zueinander sondern ergänzen sich mit Blick auf eine stabile und nachhaltige Energieversorgung. Das sei eine gesamthafte Betrachtung von der Produktion über die Verteilung bis hin zum Endverbraucher, hieß es in der Presseerklärung aus Anlass der Verbandsgründung.

Der Verband setzt folgende Schwerpunkte für seine Arbeit:
– ein langfristig ausgelegtes Ökostromgesetz
– Impulsprogramme auf Landes- und Bundesebene
– Lenkungsmaßnahmen im Bereich der Steuerpolitik
– Stärkung der erneuerbaren Energien unter anderem im Bereich der Wärmenergie

Als Präsident leitet Josef Plank die Arbeit des Verbandes. Plank ist Geschäftsführer der RENERGIE Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie GmbH mit Sitz in Wien. Er ist dort neben der Öffentlichkeitsarbeit für die Projektentwicklung im Bereich Wind und Wasserkraft zuständig. Plank sieht zuversichtlich in die Zukunft: „Das Jahr 2011 verspricht eine wichtige Weichenstellung für die Österreichische Energiepolitik“.

Für die optimale Entwicklung seiner Arbeit sieht der Bundesverband Erneuerbare Energie Österreich vor, einen Beirat mit Personen aus Politik, Öffentlichkeit und Wissenschaft einzusetzen. Designierter Vorsitzender ist der Landeshauptmann Hans Niessl. Der Bürositz des neuen Dachverbands liegt im 7. Wiener Gemeindebezirk. Informationen zum neuen Verband gibt es bei den oben genannten Mitgliedern.

Susanne Kirsch

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