Auf Wiedersehen schöne Weihnachtszeit

Es ist vorbei! Die Geschenke sind ausgepackt, die Verwandtschaftsbesuche neigen sich dem Ende und auch das gute deftige Weihnachtsessen ist mittlerweile verdaut und ganz langsam kehr auch in Sachen Stromverbrauch wieder ein wenig Normalität ein.

Schon mit beginn der Adventszeit steigert sich in jedem Jahr der durchschnittliche Stromverbrauch. Lichterketten und Co., die unsere heimischen vier Wände in eine sanfte vorweihnachtliche Atmosphäre tauchen, sorgen für deutlich höhere Stromverbräuche. Alleine ein Lichterschlauch verbraucht vom ersten Advent bis zum Dreikönigstag rund 130 KwH Strom, wenn er durchgehend brennt.. Dabei ließe sich der Stromverbrauch alleine durch den Einsatz energiesparender LED Leuchten um 75Prozent senken. So würde gleicher Lichterschlauch, wenn er mit LED betrieben wird, im gleichen Zeitraum unter Dauerbetrieb nur etwa 30 KwH Strom verbrauchen. Der Supergau für den Stromverbrauch findet jedoch laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft am ersten Weihnachtstag statt. Nicht etwa, weil dann so viel Festbeleuchtung brennt, sonder weil dann der leckere Gänsebraten auf dem weihnachtlichen Speiseplan steht. Mit der Zubereitung des Festschmaußes steigt der Stromverbrauch am 25. Dezember auf 480 Millionen Kilowattstunden. Das ist im Schnitt etwa ein Drittel mehr, als an einem ganz gewöhnlichen Wintertag, an dem ungefähr 360 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht werden.

Doch auch nach den Tagen gibt es noch Möglichkeiten, der Umwelt einen Gefallen zu tun. Zwar ist der leckere Gänsebraten bereits verzehrt und der Stromverbrauch nicht mehr rückgängig zu machen, doch auch mit unerwünschten Weihnachtsgeschenken lässt sich für die Umwelt etwas Gutes tun. Anstatt diese einfach wegzuwerfen, laut Umfrage der Shopping-Suchmaschine Twenga entledigt sich immerhin jeder zwanzigste Deutsche so seiner ungeliebten Weihnachtsgeschenke, sollte man sie lieber tauschen oder weiterverkaufen. Das senkt die Nachfrage zusätzlich produzierten Waren und entlastet damit die Umwelt. So haben auch unpassende Weihnachtsgeschenke noch einen Nutzen und zudem einen durchaus positiven ökologischen Effekt.

Judith Schomaker

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