Erneuerbare Energie: Speichermodul soll Netzschwankungen ausgleichen

Einer der Nachteile regenerativer Energieerzeugung liegt in dessen Abhängigkeit von Wetter, Tageszeit und anderen Umwelteinflüssen – so kann man beispielsweise nur bei Tageslicht Solarstrom produzieren. Die Einspeiserate der „grünen“ Energien ins Stromnetz unterliegt daher teilweise deutlichen Schwankungen.

An der Lösung dieser Problematik arbeitet derzeit unter anderem die Firma Belectric. Das Unternehmen hat am Mittwoch in Brandenburg ein neu entwickeltes Speichermodul vorgestellt, die sogenannte Energy Buffer Unit. Dieser Pufferspeicher wurde an das Solarkraftwerk Alt Daber angeschlossen und soll zukünftig dafür sorgen, dass Frequenzschwankungen im Stromnetz durch die im Modul gespeicherte Solarenergie schnell ausgeglichen werden können. Damit soll es möglich werden, auf die durch äußere Einflüsse verursachten Schwankungen regenerativer Energien schneller reagieren zu können.

Bernhard Beck, Geschäftsführer der Belectic GmbH, sagte dazu in einem Online-Bericht des Magazins „Erneuerbare Energien“, dass Solarparks in Verbindung mit einem Speicher zukünftig die Energieversorgung und die Netzstabilität an die Anforderungen der Energiewende anpassen werden.

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