England: Batteriespeicher der Superlative geht ans Netz

Windkraft und Solarenergie spielen eine immer tragendere Rolle bei der weltweiten Stromversorgung. Einer der größten Nachteile dabei ist aber die starke Abhängigkeit von äußeren Einflüssen und die damit verbundene Unbeständigkeit der „grünen“ Energien.

Eine Lösung dieser Problematik ist die vorübergehende Speicherung des Stroms, beispielsweise in Batteriespeichern. Dadurch kann er dann im Bedarfsfall wieder ins Netz eingespeist werden, um so die natürliche Fluktuation des Ökostroms auszugleichen und das Stromnetz zu stabilisieren.

In Südengland wurde nun ein großer Schritt in diese Richtung gemacht, denn vor kurzem wurde in Leighton Buzzard, Bedfordshire der größte Batteriespeicher Europas in Betrieb genommen. Erbaut hat ihn der Netzbetreiber UK Power Networks. Dieser elektrochemische Speicher kann bis zu 10 Megawattstunden Strom mit einer Leistung von sechs Megawatt wieder ins Stromnetz einspeisen.

18,7 Millionen Pfund kostete das Unternehmen das Großprojekt. Das wird sich allerdings bald auszahlen, denn durch den Speicher kann UK Power Networks auf weitere Netzausbaumaßnahmen verzichten, die ansonsten notwendig gewesen wären, um den steigenden Anteil der stark schwankenden erneuerbaren Energien zu bewältigen.

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