Biogas-Tour durch Nordrhein-Westfalen

Mit seinem Velomobil geht der Fachverband Biogas e.V. in Nordrhein-Westfalen auf Biogas-Tour, um über die Vorteile einer Nutzung von Biogas zu informieren. Los geht es am 27. April in Bonn auf dem Münsterplatz. Erstes Ziel ist Euskirchen, wo die Biogasanlage der Schornbuscher Biokraft GmbH und Co. KG auf dem Besichtigungsprogramm steht.

Am 28. April geht es auf Tour nach Neuss zu einer Biogas-Einspeiseanlage mit Aminwäsche. Abends ist im Vorfeld zur Landtagswahl eine Diskussion mit Mitglieder des Landtags Nordrhein-Westfalen und Verbändevertretern geplant. Nächstes Radelziel ist Schloss Wissen in der Ortschaft Weeze-Wissen. Das Schloss und die angegliederten Betriebsanlagen bekommen ihre Wärme aus der hauseigenen Biogasanlage. In der Steinfurter Fachhochschule wird am Abend zum Thema „Biogas in Veredlungsregionen sinnvoll integrieren“ debattiert.

Am 30. April kommt in Borken „Farbe ins Feld“. Hier wird auf einem Feld Energiemais gemeinsam mit Blühpflanzen ausgesät. „Farbe im Feld“ weist Interessierte auf Energiepflanzenanbau hin und dient gleichzeitig vielen Tierarten als Nahrungsquelle oder Versteck . Die Saataktion soll auch in anderen landwirtschaftlichen Regionen starten.

Am 1. Mai schließt die Tour mit der Besichtigung einer landwirtschaftlichen Biogasanlage in Metelen. Die Informationsveranstaltungen an den einzelnen Etappenzielen versorgen alle Interessierten mit Informationen rund ums Biogas. Dabei soll gezeigt werden, dass mit angepassten, dezentral gebauten Biogasanlagen alle Beteiligten Vorteile ziehen können.

Die Tour bietet Infos über die Nutzung von Strom, Wärme, Kraftstoff und Gas. Neue Branchenzahlen zeigen die Bedeutung der Biogasler in Deutschland. Darüber hinaus werden Informationen zu den Zukunftsaussichten als wichtiger Zweig der erneuerbaren Energien angeboten. Wie schon 2009 berichtet der Verband im Internet auf diversen Blogs über die Neuigkeiten des Tages. Mit der Tour will der Fachverband der Öffentlichkeit zeigen, welche Potenziale Biogas hat und noch entwickeln kann.

Susanne Kirsch

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