EEG Änderungen 2011

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Es ist soweit, das Jahr 2010 ist Vergangenheit, ein neues Jahr hat begonnen und damit auch einige Änderungen für die Bundesbürger.

Die so genannte EEG-Umlage hat sich um rund 70 Prozent von vormals 2,05 Cent auf 3,5 Cent pro Kilowattstunde Strom erhöht. Das bedeutet eine Mehrbelastung von etwa fünf Euro im Monat für eine durchschnittliche dreiköpfige Familie. Die Subventionierung für erneuerbare Energien, die seit 2000 durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz staatlich gefördert wird, könnte demnach in diesem Jahr auf bis zu 13 Milliarden Euro ansteigen. Im Jahr 2010 waren es rund acht Milliarden Euro. Im Gegenzug sinkt die Einspeisevergütung für Stromproduzenten, die ihren selbstproduzierten Strom ins Netz einspeisen.

Waren es im Jahr 2008 noch 46,75 Cent je eingespeister Kilowattstunde Strom, der mittels Photovoltaikanlage produziert wurde, sank die Einspeisevergütung im letzten Jahr gleich in zwei Stufen. Zum 01.07.2010 gab es für die Kilowattstunde noch 34,05 Cent und zum 01.10.2010 nur noch 33,03 Cent je eingespeiste Kilowattstunde.

Seit heute liegt die Vergütung für den eingespeisten Strom bei 28,74 Cent je Kilowattstunde für PV-Anlagen bis 30 Kilowatt. Auch der Verbrauch von eigen produziertem Strom lohnt sich 2011 besonders für große Photovoltaikanlagen über 30 Kilowatt. Demnach gibt es, wenn bis zu 30 Prozent des produzierten Stroms selbst verbraucht werden, noch einen Bonus von 3,6 Cent je Kilowattstunde für den Selbstverbrauch zusätzlich zur Volleinspeisung. Liegt der Verbrauch über 30 Prozent, so gibt es einen Bonus von acht Cent.

Besonders für Energie verbrauchende Unternehmen lohnt sich der Eigenverbrauch sehr deutlich. Bis zur Gesetzesnovellierung des EEG für das Jahr 2010 war die Eigenverbrauchsregelung nur für Anlagen bis 30 Kilowatt möglich. Die neue Regelung gilt bis zum 31.12. dieses Jahres, dem Stichtag für die nächste anstehende Novellierung.

Judith Schomaker

 

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