E-Mobilität braucht Emotionen

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Expertendiskussion des CleanEnergy Projects zum Thema „Elektromobilität“ zeigt: Die Etablierung der Elektromobilität benötigt Umdenken, Emotionen und Informationstechnologie

München, 23. Februar 2011 – Die Experten des CleanEnergy Project Roundtables zum Thema Elektromobilität waren sich einig – die Elektromobilität wird kommen. Nur wann und wie die Ablösung der Benzinmotoren kommen wird, darüber herrschte unterschiedliche Meinung. „Elektrofahrzeuge können schon heute die Erwartung der Kunden zum größten Teil erfüllen“, hieß es auf der einen Seite. „Solange die E-Fahrzeuge nicht in Mobilitätskonzepte eingebunden oder mit Zusatzantrieben ausgerüstet sind, wird E-Mobilität nie funktionieren“, argumentierten die etwas kritischeren Fachleute. Das Fazit der Experten-Runde: Damit sich Elektroautos auf dem Markt etablieren können, sind eine emotionale Kundenansprache und der Einsatz intelligenter Informationstechnologien genauso nötig, wie ein Umdenken in der Gesellschaft.

Die Batterietechnologie für Elektrofahrzeuge ist bisher unausgereift. Deshalb verfügen die Elektroautos nicht über die nötige Reichweite. Auch beim Komfort können die Elektromobile nicht mit großräumigen Benzin oder Diesel Limousinen mithalten. Um die Elektromobilität dennoch attraktiv zu machen, gelt es, so die Experten, auf „Emotionalität“ zu setzen. Ganz nach dem Motto „Image ist alles“ sollen den Fahrzeugen bestimmte Attribute zugesprochen werden. Ein Elektromotorrad kann beispielsweise als extrem cool gelten, weil es an der Ampel jeden Porsche einfach stehen lässt.

Als weiteren Schlüsselbegriff für den Fortschritt der Elektromobilität brachten die Experten – darunter Vertreter der Auto-, Energie- und IT-Industrie – die „Informationstechnologie“ auf den Tisch. Sie ist nicht nur einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren, sondern gleichzeitig eines der größten Risiken. Denn wenn die Hersteller ihre Autos zu Computern auf vier Rädern umwandeln, werden die Fahrzeuge ähnlich angreifbar wie ein Mobiltelefon oder ein PC. Ein großes Thema ist daher der Datenschutz und der Schutz der Fahrzeuge vor Hackerangriffen.

Laut der Experten ginge es ferner darum, die E-Fahrzeuge in bestehende und neue Mobilitätskonzepte einzubinden, wofür die Informationstechnologie ganz entscheidend sei. Denn der Schwerpunkt läge hier auf Kommunikation, Abrechnung, Car-Sharing-Angeboten, Flottenmanagement und ‚intelligenten‘ – also IT gesteuerten – Komponenten im Auto.

Als drittes Leitmotiv zur Durchsetzung der Elektromobilität wurde das „Umdenken“ genannt. Dieses ist sowohl bei den Mobilitätskonzepten, bei der Auswahl der Fahrzeuge, bei der Wahl der Energie, bei den Möglichkeiten der Informationstechnologie, als auch beim Umweltbewusstsein gefordert. Die Mehrheit der Anwesenden war sich beispielsweise darin einig, dass E-Mobilität nur Sinn macht, wenn die Fahrzeuge ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

„Wenn wir von heute auf morgen die gesamte deutsche Automobilflotte umstellen würden, benötigten wir etwa 20 Prozent des derzeit erzeugten Stroms“, erklärte Lorenz Köll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für Energiewirtschaft. „Es ist kein Problem die benötigte Energie aufzubringen – selbst wenn die Fahrzeuge in Zukunft ausschließlich mit grünem Strom fahren.“

Auf dem CleanEnergy Project Roundtable begegnen sich Journalisten und Experten namhafter Unternehmen und Institutionen zum Austausch über Perspektiven und Konzepte der Zukunft. Journalisten aus Wirtschafts- und Fachmedien stellen Fragen und Experten geben Antworten zu Themen wie „E-Mobility und Green Mobility“, „Digitales Energiemanagement“ und „Energieversorgung und Umweltkonzepte 3.0“. Der Roundtable wird von Journalisten moderiert und vom CleanEnergy Project unterstützt. Für die PR-Arbeit sorgt die IT und Cleantech Agentur GlobalCom PR-Network.


Weitere Informationen zu dem Roundtable sowie zu Leistungen für Sponsoren erhalten Sie über Herrn Ralf Hartmann – Tel. 089 360363 50, ralf@cleanenergy-project.de

 

Über das CleanEnergy Project

Das CleanEnergy Project ist eine internationale Initiative für Erneuerbare Energien, Cleantech und Nachhaltigkeit. Das CleanEnergy Project besteht aus einem Online-Magazin, einer schnell wachsenden Social Community und wird getragen vom GlobalCom PR-Network, einem internationalen Agentur-Netzwerk für Pressearbeit und Kommunikation, das Events, Kooperationen und Partnerprogramme initiiert und ökologisch sinnvolle Konzepte unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cleanenergy-project.de

Über die GlobalCom PR-Network GmbH

Seit 1990 betreut die GlobalCom PR-Network GmbH als Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kunden in Deutschland, der Schweiz und in Österreich. Das Portfolio umfasst neben der klassischen PR auch die Bereiche Unternehmenskommunikation, Internet Marketing und Social Media. Zu den Kernkompetenzen gehören die Märkte ICT, Technologie, Internet, Elektronik, Erneuerbare Energien und Umwelt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gcpr.de

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Pressekontakt
CleanEnergy Project
Corinna Lang
Münchener Str. 14
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Fon +49.89.360363.42
corinna@cleanenergy-project.de

 

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