Die Solaranlage zum selbst bauen

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Foto: www.miniJOULE.com

Minijoule, der kompakte Bausatz für die Selbstinstallation einer eigenen Solaranlage, verspricht eine einfache Montage, die auch Laien bewerkstelligen können. Ganz darf diesem Versprechen allerdings nicht geglaubt werden. Im Prinzip beinhaltet das Starterpaket jedoch sämtliche Komponenten einer vollwertigen Solaranlage und eignet sich somit für die unabhängige Stromproduktion zu Hause. Den letzten Schritt der Installation sollte jedoch ein fachkundiger Elektriker übernehmen.

Das Paket. Der Weg zur eigenen Stromproduktion beginnt beim deutschen Unternehmen Minijoule im eigenen Onlineshop, genauer gesagt mit dem entsprechenden Starterpaket. Dieses beinhaltet ein Solarmodul, die passende Unterkonstruktion aus Stahl, einen kompakten Wechselrichter sowie das notwendige Installationskabel.

Das monokristalline Modul selbst weist eine Größe von 1,28 Quadratmeter auf, besitzt 72 Zellen und erzielt eine Leistung von 185 Watt. Ebenso im Starterpaket enthalten ist eine selbsttätige Freischaltstelle, die für das Verbinden des Systems mit dem öffentlichen Stromnetz erforderlich ist.

Auspacken. Aufbauen. Anschließen. Nun geht eigentlich alles ziemlich einfach. Die Do-it-yourself-Anlage ist solcherart konstruiert, dass auch technische Laien die einzelnen Komponenten selbst montieren können. Als mögliche Standorte kommen unter anderem ebene Flächen, Flachdächer oder passende Wände infrage.

Den einmaligen Anschluss des flexiblen Systems an den bereits vorhandenen Stromanschluss im Haushalt beziehungsweise im Haus sollte jedoch ein ausgebildeter Elektriker übernehmen. Dabei wird die neue Stromerzeugungsanlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Erst nach diesem Schritt kann der selbst produzierte Strom auch tatsächlich in Anspruch genommen werden.

Einmal fertig montiert und angeschlossen kann Minijoule jederzeit beliebig erweitert werden. Gerade diese unkomplizierte Möglichkeit zur Erweiterung macht die Solaranlage für Private sehr interessant. Ein eigenes Rechenprogramm auf der Website des Unternehmens stellt übersichtlich die einzelnen Möglichkeiten der Erweiterung dar, listet automatisch die notwendigen Komponenten auf und ermittelt zugleich die Kosten des geplanten Ausbaus.

Der Preis. Das Starterpaket ist im Onlineshop des Unternehmens ab 949,00 Euro erhältlich und kann entsprechend den eigenen Anforderungen adaptiert werden. Bei der erstmaligen Verbindung der Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz durch einen Elektriker entstehen einmalige Kosten für die Arbeit des Fachmanns.

Für die Erweiterung der Anlage ist bereits das separat erhältliche Basispaket ausreichend. Dieses ist um rund 250,00 Euro günstiger als das Starterpaket. Der Anschluss und die Inbetriebnahme des Ausbaus sollten auch für technische Laien problemlos möglich sein.

Joachim Kern

 

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