City 3.0: Konzepte für die Stadt der Zukunft

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Stadt der Zukunft - HYPERRAUM.TV
Stadt der Zukunft - HYPERRAUM.TV

Wir werden Tag für Tag mehr. Die UNO schätzt, dass die Welt-bevölkerung im Jahr 2050 auf fast zehn Milliarden Menschen angewachsen sein wird. Vor allem die heute schon überfüllten Großstädte werden dann aus allen Nähten platzen. Umso wichtiger, dass die Städte der Zukunft möglichst umwelt- und ressourenschonend geplant und errichtet werden. Schon heute gibt es dazu zahlreiche Konzepte und Ideen. Vor allem unser Umgang mit den zentralen Themen Energieerzeugung, Müllentsorgung bzw. Recycling, Umweltschutz sowie Re-ssourceneffizienz werden über den Erfolg oder Misserfolg der Stadt von morgen entscheiden. Unsere heutige HYPERRAUM.TV-Reportage stellt einige der Konzepte für nachhaltige Städteplanung vor.

Vorabinformationen – das Video finden Sie am Ende des Beitrags.

Schon heute gelangen viele Millionenmetropolen an die Grenzen der Belastbarkeit: Luft- und Umwelt-verschmutzung, die wachsende Müllflut und die Bereitstellung von Ressourcen wie Energie und Wasser für eine rasant wachsende Bevölkerung stellen die Städteplaner vor immer größere Herausforderungen. In Städten wie Shanghai oder Mumbai ist die Luft derart verschmutzt, dass schon heute kaum jemand ohne Mundschutz auf die Straße geht, die indische Millionenstadt Kathmandu versinkt im Müll und in Rio de Janeiro und São Paulo wird schon heute das Wasser knapp.

In Europa sind diese Probleme zwar heute noch nicht so gravierend wie in den Schwellenländern, doch auch hier muss ein Umdenken her, um die Städte der Zukunft vor dem Kollaps zu schützen. Es müssen dringend Konzepte für einen nachhaltigen Städtebau entwickelt werden. Schon heute laufen dazu zahlreiche Projekte.

In unserem heutigen HYPERRAUM.TV Beitrag dreht sich alles um drei wesentliche Eckpfeiler für die Weiterentwicklung von Städten. Es geht um die dringend notwendige Umweltentlastung für die in den Ballungszentren lebenden Menschen – Smog und Lärm, ausgelöst vor allem durch das dramatisch steigende Verkehrsaufkommen. Zudem müssen Möglichkeiten entwickelt werden, wie wir die künftig immer knapper werdenden Ressourcen möglichst schonend und effizient nutzen können. Das kann ebenso Müllvermeidung bzw. Recycling bedeuten, wie auch die Reduzierung des Wasserverbrauchs. Aber auch steigende Energieeffizienz mit gänzlich neuen, meist auch „intelligenten“ Baumaterialien, zusammen mit dem verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien, soll Megastädte zukünftig grüner und lebenswerter machen.

In Schweden probt man sie beispielsweise in Hammarby Sjöstad, einem neu entwickelten, idyllisch gelegenen Stadtteil der Haupt-stadt Stockholm. Neben der Reduzierung des Wasserverbrauchs steht dort eine unterirdische Müllentsorgungs- und Recycling-anlage im Mittelpunkt dieses Großversuchs. In Masdar wollen Ölscheichs von Abu Dhabi eine emissionsfreie Ökostadt bauen (Masdar City), die ihren gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien schöpft und wo sich Menschen oberirdisch nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen. Für den Transport über weitere Strecken soll ein elektrisch betriebenes, unterirdisches Transportsystem dienen.

Welche Konzepte Städteplaner und Infrastruktur-Experten für die Stadt von morgen entwickeln, und wie Lösungen heute schon Realität werden, zeigt die Reportage von HYPERRAUM.TV an einigen Beispielen.

Die City 3.0 – Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?

Link-Empfehlungen der HYPERRAUM-Redaktion zu weiterführenden Informationen:

– Webseite des Fraunhofer-Projekts Morgenstadt – hier
– Infos über Hammarby Sjöstad – hier
– Homepage von Masdar City – hier
– zum Video von Design for Homes – hier

 

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