Baden-Württemberg präsentiert Innovationen

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Innovationen E-Mobility
Innovationen E-Mobility

Wie viel Innovationskraft im Bereich der Elektromobilität liegt, zeigt Baden-Württemberg auf der diesjährigen MobiliTec im Rahmen der Hannover Messe vom 25. bis 29. April. Auf 600 Quadratmeter stellen über 40 baden-württembergische Unternehmen und Forschungsinstitute ihre Produkte und Projekte aus, die zeigen wie die Kosten weiter reduziert und die Infrastruktur verbessert werden kann.

Ein Beispiel sind innovative Lösungen für Hochstrom-kontaktierung für die Antriebe von Hybrid- und Elektrofahrzeuge, wie sie von dem Pforzheimer Unternehmen Kleiner entwickelt wurden. Technische Textilien des Biberacher Traditionsunternehmens Gustav Gerster können die Heizungen von E-Fahrzeugen effizient weiterentwickeln und dadurch die Reichweite der Batterien in der kalten Jahreszeit verlängern. Batteriesysteme der Nürtinger ADS-Tec unterstützen als skalierbare Speichersysteme das intelligente Energiemanagement in vernetzen Energie- und Mobilitätsangeboten.

Die neuen Möglichkeiten der vernetzen, automatisierten und elektrifizierten Mobilität zeigt die EnBW Energie Baden-Württemberg mit dem Projekt „LIS 2.0“, das in Kooperation mit Stadtwerken die Optimierung der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg vorantreibt und die Einrichtung von Schnellladestationen, die die Attraktivität der E-Mobilität erhöhen, vorbereitet. Swarco Traffic und die Parkraumbewirtschaftung BW stellen eine neue Ladesäule mit Einzelplatzreservierung für Großgaragen und das dazugehörige Parkleitsystem vor, das bereits das automatisierte Parken von E-Fahrzeugen berücksichtigt.

Die technische Machbarkeit des induktiven Ladevorgangs beweist die Ergebnispräsentation von „BIPoLplus“, ein Forschungsprojekt, das Automobilindustrie, Energie-versorger, Forschungseinrichtungen und Mittelstand gemeinsam durchgeführt haben. Bosch Engineering stellt die Entwicklungen von emissionsfreien Brennstoffzellenantrieben für sogenannte Off-Highway-Anwendungen wie Baumaschinen oder Gepäckschlepper an Flughäfen vor.

Eine industrielle Anwendung der E-Mobilität haben die Fischer Elektromotoren und die ASG Allweier Systeme entwickelt: Ein elektrisches, fahrerloses Transportsystem für den innerbetrieblichen Flurtransport in industriellen Fertigungsstraßen. Bridging IT nimmt ebenfalls „Industrie 4.0“-Aspekte auf. Unter dem Motto „A Day in a Digital World“ werden die IT-Infrastrukturen und Cloud-basierten Anwendungen für vernetzte Fahrzeuge – Stichwort „Connected Cars“ – und industrielle Produktionsstätten aufgezeigt. Und wie hört sich die E-Mobilität nun an? Dazu stellt M Plan aus Stuttgart ein neues Akustikzentrum für E-Fahrzeuge vor.

 

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