Studie: Jeder zweite sieht Wasserstoff als wichtige Säule der Wirtschaft

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Forums „Hydrogen Business for Climate“ halten 64 Prozent der Deutschen die Entwicklung von Anwendungen auf Basis von Wasserstoff für die Wirtschaft der Zukunft unerlässlich – in Österreich sind es sogar 67 Prozent, in der Schweiz 63 und in Frankreich 53 Prozent.

Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland, Österreich, Frankreich und in der Schweiz sind der Meinung, dass Wasserstoff in der Mobilität und Wirtschaft der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird.  Das ist das Ergebnis einer repräsentativen internationalen Umfrage, die das Marktforschungsunternehmen YouGov im Auftrag des Forums Hydrogen Business for Climate durchgeführt hat.

Weitere Studienergebnisse der Befragung aus Deutschland:

  • Vor allem die jüngere Generation ist gut darüber informiert, wie Wasserstoff generiert wird

Die Deutschen stehen Wasserstoff als Energiequelle für Mobilität grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Unterschiede gibt es laut der Umfrage allerdings beim Kenntnisstand über die verschiedenen Möglichkeiten der Herstellung:
Zwei von drei Befragten (36 Prozent) in Deutschland kennen zumindest eine oder mehrere Arten, wie man Wasserstoff herstellt. Besonders gut ausgeprägt ist das Wissen über Wasserstoff bei den Jüngeren: bei den 18-24-Jährigen geben 54 Prozent der Befragten an, zu wissen, wie man Wasserstoff gewinnt, bei den 25-34-Jährigen sind es 46 Prozent. Bei den über 55-Jährigen sind es dagegen nur 29 Prozent.

  • Besonders Männer sehen Wasserstoff als Energieantrieb der Zukunft 

48 Prozent der Befragten in Deutschland gehen davon aus, dass wasserstoffbetriebene Fahrzeuge zukünftig für die Mobilität und den Transport eingesetzt werden. Bei den befragten Männern sind es sogar 57 Prozent, bei den Frauen nur 39 Prozent.

Besonders positiv sieht auch die jüngere Generation die auf Wasserstoff basierende Mobilität: 54 Prozent der 18-24-Jährigen sowie 46 Prozent der 25-34-Jährigen glauben an die Wasserstoffmobilität.  Die Älteren befragten sehen dies etwas skeptischer: nur 29 Prozent der über 55-jährigen sind von einer Zukunft mit Wasserstoff als Energieantrieb überzeugt.

  • Regionale Unterschiede in Deutschland

In den Regionen Bremen, Thüringen und Bayern ist das Wissen über die alternative Energieform Wasserstoff besonders stark ausgeprägt. Am höchsten ist der Kenntnisstand mit 58 Prozent in Bremen, gefolgt von Thüringen mit 44 Prozent und Bayern mit 43 Prozent. Mit dem Wissen scheint auch die Überzeugung zu steigen, denn Bremen und Bayern sind auch bei den Befürwortern von Wasserstoff führend.

  • Das Interesse an alternativen Energieformen hat seit der COVID-Pandemie nochmals zugenommen

Das Thema Nachhaltigkeit ist für viele Bürger während der Pandemie mehr in den Mittelpunkt gerückt. Besonders bei den 18-24-Jänrigen ist das Interesse mit 35 Prozent deutlich gestiegen. Im regionalen Gefälle führt Bremen mit einem angestiegenen Interesse bei 51 Prozent der Befragten. Thüringen folgt mit 31 Prozent und Hessen mit 29 Prozent, während Sachsen mit 14 Prozent das Schlusslicht bildet.

Auch deutsche Hersteller für Wasserstofftechnologie freuen sich über das steigende Interesse und den Nutzungsformen für grünen Wasserstoff: „Grüner Wasserstoff ist keine Zukunftsvision mehr. Bereits heute wird in zahlreichen Anwendungen mit unseren Elektrolyseuren Sonnen- und Windenergie in grüne Wasserstoffmoleküle umgewandelt sowie für die regionale Sektorenkopplung, grüne Mobilität und Industrieanwendungen eingesetzt“, erklärt Dr. Dominik Heiß, COO der H-TEC SYSTEMS. „Die Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten und die fortschreitende Standardisierung ebnen zudem den Weg zu sinkenden Kosten für den Einsatz von Green Hydrogen.“

Quelle/Studie: Forum Hydrogen Business for Climate www.hydrogenbusinessforclimate.com

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