Archive - Mai 2010

Wind on the Grid

Das Projekt Wind on the Grid wurde im April 2010 erfolgreich abgeschlossen. Es wurde aus Fördermitteln des sechsten EU Rahmenprogramms für Forschung und technologische...

Den Umstieg gewagt

Seit 1998 der deutsche Strommarkt liberalisiert wurde, steht es dem Stromkunden frei, seinen persönlichen Versorger zu wählen. Stehen einige Menschen dem Wechsel zu...

Das Thema beherrscht derzeit die Medien: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Auslöser ist der verheerende Unfall auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“, die größtenteils Öl für den Konzern BP gefördert hat. Da stellt sich die Frage, wie sicher solche Ölbohrungen in der Tiefsee sind.

Bisher wurde Öl hauptsächlich in küstennahen Gewässern gefördert, also in flachem Gewässer. Allerdings verlangt die ungebremste Nachfrage nach dem „schwarzen Gold“ danach, immer neue Ölvorkommen zu erschließen. Da die küstennahen Vorkommen bald ausgebeutet sein werden, wagt man sich in tiefere Gewässer, in denen noch gewaltige Vorkommen vermutet werden.

Allerdings sind solche Bohrungen, wie einem das Beispiel der „Deepwater Horizon" eindrucksvoll vor Augen führt, nicht ohne Risiko. Die Bohrungen nach Öl in Tiefen von 1.500 Metern und mehr unter dem Meeresspiegel sind erst seit relativ kurzer Zeit überhaupt technisch realisierbar. Entsprechend gibt es in der Anwendung dieser Verfahren kaum Erfahrungswerte und man bewegt sich am technischen Limit. Die Bedingungen in solchen Tiefen sind durch starke Vibrationen, extreme Temperaturen und hohen Druck geprägt. Mit Blick auf das höchst profitable Geschäft mit dem Öl sind die Risiken, die mit innovativen und neuen Techniken immer einher gehen, offensichtlich unterschätzt worden.

Nach eigenen Angaben belaufen sich die Kosten in Folge des Bohrunglücks für BP bisher auf über 600 Millionen US-Dollar. Da erst zirka 40 Prozent des ausströmenden Öls kontrolliert abgepumpt wird und eine vollständige Abdichtung der Lecks nach mehreren Fehlversuchen nicht absehbar ist, wird der rein monetäre Schaden für BP in die Milliarden gehen. Die ökologischen Auswirkungen sind kaum zu beziffern. Entsprechend stürzt der Aktienkurs von BP ab.

Nachdem auch Versäumnisse bei der Genehmigung der Plattform und bei der Sicherheitstechnik ans Licht kommen, sieht sich der Konzern, der in der Finanzwelt in zahlreichen Nachhaltigkeitsindizes geführt wird, in der Vertrauenskriese. Eine wichtige Dimension der Nachhaltigkeit ist auch das Vermeiden großer Risiken.

Oliver Hölzinger

„Dirtytech“ – Das Risiko der Tiefseeölbohrungen

Das Thema beherrscht derzeit die Medien: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Auslöser ist der verheerende Unfall auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“, die...

iPhone in neuem Gewand

100 Prozent Bambus, eine durchdachte Formgebung und kreatives Design erheben das iPhone zu einem kleinen Kunstwerk. „Grove„, der Hersteller der Schutzhüllen...

Flugzeuge am Himmel gehören für uns mittlerweile zum Alltag. An die umweltschädigende Wirkung des heutigen Flugverkehrs wird dabei viel zu selten gedacht. Dabei ist das ausgestoßene CO2 vermutlich noch nicht einmal das größte Problem. Die von den Flugzeugen verursachten Kondensstreifen stehen im Verdacht, die Bildung von Zirruswolken zu beeinflussen. Diese bilden eine zusätzlich isolierende Schicht, welche den Treibhauseffekt stärker beeinflusst als alle anderen von Menschen verursachten Treibhausgase.

Eine Alternative bieten Solarflugzeuge. Flugzeuge, die ausschließlich mit der Kraft der Sonne abheben und fähig sind, über längere Zeit in der Luft zu bleiben. Die Sonnenflieger gibt es zwar schon längere Zeit, doch jetzt ist es gelungen ein Flugzeug zu bauen, das die Spannweite eines Airbusses besitzt. Einen großen Schritt machte das Team von „Solar Impulse“ aus der Schweiz mit dem ersten Testflug Anfang April. In zwei Jahren wollen sie einmal um den gesamten Globus fliegen.

Solar Impulse ist ein echter Hightech-Flieger und mit 1.600 Kilogramm ein wahres Fliegengewicht. Die Spannbreite beträgt 63 Meter. Für die notwendige Energie sorgen 12.000 Solarzellen auf den Tragflächen, die vier Elektromotoren mit jeweils zehn PS antreiben. Das Flugzeug soll durch Batterien, die tagsüber aufgeladen werden, auch nachts fliegen können.

Ob die Weltumrundung (mit Zwischenlandungen) beim ersten Mal klappt, wird sich zeigen. Da es aus Gewichtsgründen nur einen Platz an Board gibt, will sich der Abenteurer Bertrand Piccard bei dem geplanten Flug mit André Borschberg abwechseln. Piccard, der die Welt 1999 bereits als erster Mensch in einem Heißluftballon umrundete, tritt dabei in große Fußstapfen. Sein Vater Jacques Piccard tauchte vor 50 Jahren als Pionier der Meeresforschung zum tiefsten Punkt der Ozeane hinab und dessen Vater August Piccard stieg mit einem Ballon als erster Mensch in die Stratosphäre auf.

Simon Fischer

Sonnenflieger

Flugzeuge am Himmel gehören für uns mittlerweile zum Alltag. An die umweltschädigende Wirkung des heutigen Flugverkehrs wird dabei viel zu selten gedacht. Dabei ist das...

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