Archive - Januar 2009

Jährlich werden rund eine Milliarde Handys weltweit verkauft und die Zahlen bewegen sich steil nach oben. Immer günstigere Angebote sorgen dafür, dass die Verkäufe derart explodieren. Die Probleme, die sich daraus ergeben, kommen jedoch erst viel später ans Tageslicht - nämlich dann, wenn es um die Entsorgung der ausgedienten Handys geht.


Das recyceln alter Mobiltelefone steckt dabei noch in den Kinderschuhen. Kaum ein Mobilfunknutzer weiss darüber bescheid, dass die Möglichkeit zum Recyceln überhaupt besteht, was eine unlängst gestartete Umfrage von Nokia zeigte. Nur die Hälfte aller Befragten wussten von den Recyclingmöglichkeiten, wohingegen sich die andere Hälfte noch nie einen Gedanken hierzu gemacht hatte. Daraus ergibt sich eine Recyclingrate für Mobiltelefone von 3%, die letztendlich den Weg in die Widerverwertung finden.

Mit seinem Projekt „Remade“ gilt Nokia als Vorreiter für innovative Projekte im Bereich der Wiederverwertung. In der Studie werden neue und moderne Mobiltelefone aus alten Materialien gefertigt. So werden für die Alu Gehäuse alte Dosen genutzt, für Gummiteile ausgediente Autoreifen oder das Plastik alter Getränkeflaschen verwendet. In Serienproduktion wird dieses „Remade Handy“ dabei wohl nicht gehen, es dient lediglich als Impulsgeber für künftige Handy Generationen.

Weitaus Effektiver gestaltet sich die Rücknahme alter Mobiltelefone direkt vom Hersteller. Die Deutsche Umwelthilfe und T-Mobile starten das Exempel und geben dem Umweltbewusstsein einen neuen Denkanstoß. Intakte Bauteile werden entnommen und nach entsprechender Prüfung zur Produktion neuer Mobiltelefone wieder verwendet. Gänzlich funktionstüchtige Telefone werden dabei überwiegend an Dritte-Welt-Länder weitergegeben. Dieses Verfahren entlastet die Umwelt und deckt dabei auch den humanitären Bereich sinnvoll ab.

Bleibt nur noch, die Mobilfunknutzer zu überzeugen, ihre alten Mobiltelefone nicht in den heimischen Schubladen versauern zu lassen, sondern zum Recycling zu geben.

Das Problem mit den Alt-Handys

Jährlich werden rund eine Milliarde Handys weltweit verkauft und die Zahlen bewegen sich steil nach oben. Immer günstigere Angebote sorgen dafür, dass die Verkäufe...

Am ersten Januar 2009 trat das neue EEG Gesetz für Biogasanlagen in Kraft. Die große Koalition bietet damit klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben die Chance, eine zusätzliche Einnahmequelle attraktiv zu gestalten und rückt den Klimaschutzplänen der Bundesrepublik, durch den CO2 armen Energiemix, ein wenig näher.

Durch die neue EEG Novelle, mit einem umfangreichen Bonussystem und der damit verbundenen Anhebung der Vergütung für Strom aus Biogas, gibt der Branche adäquate Zukunftsperspektiven. Vielen viehaltenden landwirtschaftlichen Betrieben können somit höhere Investitionen zugestanden werden, die auf der Basis von Gülle mit der Neueinführung des Güllebonus basieren. Der Fachverband Biogas e.V. erwartet hierdurch eine noch bessere Verzahnung von Biogas und Viehhaltung. Durch das Bonussystem wird zudem die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum aktiv unterstützt, denn die gesamte Vergütungsstruktur wurde deutlich angehoben. So auch der Bonus für nachwachsende Rohstoffe (Nawaro-Bonus), der nach den neuen Bestimmungen um einen Cent je kW angehoben wurde und auch bestimmte pflanzliche Nebenprodukte zur Gasproduktion zulässt, die bisher vom Bonussystem ausgeschlossen waren.

Für neue Strukturen und damit mehr Gewinn, sorgt auch die Einführung von Landschaftspflege- und Formaledehydbonus. Für Anlagen bis 500 kW werden durch den Landschaftspflegebonus 2ct/kWh fällig, wenn mehr als die Hälfte des Landschaftspflegegutes vergoren wird, wonach der Formaldehydbonus sich auf alte oder genehmigungspflichtige Anlagen bezieht, die bei Einhaltung der Formaldehydgrenzwerte ebenfalls mit einem Aufschlag rechnen dürfen.

Das Ziel der Europäischen Union, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2010 mindestens zu verdoppeln, rückt damit in greifbare Nähe und machen das Endziel, den Anteil bis Mitte des Jahrhunderts auf 50% zu steigern, durchaus realisierbar. Durch die festen Abnahmepreise bietet das EEG damit Biogasanlagen-Betreibern langfristige Investitions- und Kalkulationssicherheit mit der Stromerzeugung aus Biomasse und Biogas.

Biogas – per Gesetz auf Erfolgskurs?

Am ersten Januar 2009 trat das neue EEG Gesetz für Biogasanlagen in Kraft. Die große Koalition bietet damit klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbetrieben die...

In Zeiten, wo Laptop und Handy zu den alltäglichen Gebrauchgegenständen gehören und von fast Jedermann verwendet werden, steigt die Nachfrage nach mobiler Stromversorgung stetig. Nichts ist ärgerlicher, als ein leeres Akku, dass den Benutzer daran erinnert, sich auf die Suche nach der nächstgelegenen Steckdose zu machen. Aber nicht immer ist das Stromnetz ohne größere Probleme zu erreichen und das große Manko mobiler Gräte ist nun einmal die kurze Akku-Laufzeit.

Schnelle Abhilfe für solche Probleme bringt eine mobile Stromversorgung, die die Kraft der Sonne exzellent ausnutzt. Diese kleinen Solarkraftwerke arbeiten völlig autark und sind mit Batterie und Laderegler ausgestatte. Allerdings ist der Transport relativ lästig, zwar sind sie kompakt gebaut, als mobile Ladestation für Kleingeräte aber dennoch zu groß.



Kleiner, leichter und damit wesentlich komfortabler, sind mobile Ladestationen mit leistungsstarken Solarzellen. Sie eignen sich hervorragend, um dem Mobiltelefon, Radio oder Laptop neue Energie zu geben und die Funktion auch außerhalb der Reichweite zum Stromnetz zu garantieren.

Die fortschreitende Entwicklung in der Solarenergie wirkt sich dabei immer stärker auch auf Low Budget Features aus. Die Pirch AG aus Deutschland vertreibt dabei diverse Stromversorgungsmöglichkeiten für mobile Endgeräte. Bereits 1990 startete das Unternehmen, allerdings zunächst mit der Produktion industrieller Stromversogungsysteme, wonach ihr Schwerpunkt noch heute bei der Leistungselektronik liegt.

Der wachsende Trend der mobilen Stromversorgung brachte das innovative Unternehmen auf die Idee, netzunabhängige Ladegeräte mittels Solarstrom zu entwickeln. Unter dem Namen Powerguy präsentieren sie leistungsstarke Energiespeicher im Hosentaschenformat die, Dank ihres integrieten Lithium-Ionen-Akkus, die gewonnene Energie der Sonne bis zu 90 Tage lang speichern und eine genauso schnelle Aufladung wie an der heimischen Steckdose versprechen.

Judith Albers-Löningen

Solarstrom im Hosentaschenformat

In Zeiten, wo Laptop und Handy zu den alltäglichen Gebrauchgegenständen gehören und von fast Jedermann verwendet werden, steigt die Nachfrage nach mobiler...