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Freenet bietet App zur Heizkostensenkung an

Shop Friedrichstraße Berlin
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© freenet AG

Der Mobilfunkanbieter Freenet setzt seit Kurzem auf einen Service zum Energiesparen. In zehn ausgewählten Läden in Berlin und Potsdam werden sogenannte Smarthome-Boxen angeboten, mit denen sich die Heizkosten senken lassen. Über eine Handy-App kann man die Heizung jederzeit und auch von unterwegs problemlos steuern.

Freenet-Konzernleiter Christoph Vilanek will das Unternehmen, dessen Kerngeschäft sich bislang auf den Mobilfunkbereich konzentriert, ausweiten und zum Spezialanbieter rund um das Thema „Digital Lifestyle“ umformen. In zehn Mobilcom-Debitel-Shops in Berlin und Potsdam gibt es seit voriger Woche Smarthome-Boxen, mit denen sich die Heizkosten flexibel regulieren lassen. Zunächst kommt eine Starterbox in den Handel, die ein Steuerungsmodul und zwei Thermostate enthält. Über eine spezielle Handy-App lässt sich die Heizung nach Bedarf hoch- und runterfahren. Das Starterset kostet rund sieben Euro im Monat. Zunächst soll der Verkauf über drei Monate getestet werden. Die Mobilcom-Mitarbeiter wurden eigens für den Verkauf der Smarthome-Boxen geschult, weil das komplexe Produkt erklärungsbedürftig ist, wie Vilanek erläutert. Dem Handelsblatt sagte er, das Angebot werde ein Riesenthema. Zwei Drittel aller Haushalte seien laut Umfragen bereit, Geld für Energiesparmaßen auszugeben.

Freenet ist mit rund 15 Millionen Kunden der drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands, besitzt jedoch kein eigenes Netz. Das Unternehmen bemüht sich schon seit längerem, seinen Verpflichtungen gegenüber der Umwelt nachzukommen, etwa indem man Rechenzentren auf Ökostrom umstellte. Mitarbeiter werden zur Mülltrennung und zum sparsamen Papierverbrauch angehalten, man verzichtet auf den Druck von Quartalsberichten und ersetzt CO2-intensive Dienstreisen nach Möglichkeit durch Video- und Telefonkonferenzen. Seit Juli 2010 bietet Mobilcom-Debitel im Rahmen der Initiative „Volt+Wald“ zusammen mit den Stadtwerken Flensburg in eigenen Shops, im Fachhandel sowie über seine Online-Vertriebskanäle bundesweit günstigen Ökostrom an. Zudem wird über fünf Jahre hinweg für jeden Kunden pro Jahr ein Baum in einem von sieben deutschen Aufforstungsgebieten gepflanzt.

Josephin Lehnert

Autor Josephin Lehnert Erstellt am Mittwoch, 29. Februar 2012

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