Expedition

Sebastian Copeland auf klimaneutraler Südpol-Überquerung

© ClimatePartner

Der in Los Angeles lebende Umweltaktivist, Fotograf und Autor Sebastian Copeland ist zu einer Südpol-Expedition aufgebrochen, bei der er in 90 Tagen über 4.000 Kilometer auf Skiern zurücklegen will. Als engagierter Klimaschützer setzt Copeland bei dem neuen Projekt namens „Antarctica 2011-2012 Legacy Crossing“ - wie auch schon bei vorherigen Expeditionen – auf Klimaneutralität seines Abenteuers.

Beim Erreichen dieses Zieles setzt der Abenteurer auf die Unterstützung der Klimaschutzberatungsagentur ClimatePartner mit Hauptsitz in München. Das 2006 gegründete Unternehmen arbeitet unter anderem individuelle Klimaschutzlösungen für Unternehmen aus und hat nach international üblichen Standards die anfallenden Treibhausgase für „Antarctica 2011-2012 Legacy Crossing“ errechnet. Ausgeglichen werden die verursachten Emissionen durch die Investition in ein Waldschutzprojekt in Mosambik, bei dem geschädigte Waldflächen wieder nutzbar gemacht und Flora und Fauna auf 11.744 Hektar Land erhalten werden sollen.

Von der Möglichkeit, für Sebastian Copeland zu arbeiten, zeigt sich ClimatePartner-Geschäftsführer Moritz Lehmkuhl begeistert: „Es ist für uns eine Ehre, die Expeditionen von Sebastian Copeland zu unterstützen. Durch sein Engagement werden die Auswirkungen des Klimawandels bildhaft an die Öffentlichkeit getragen. Für viele Menschen ist die globale Erwärmung immer noch ein abstraktes Thema, obwohl die Folgen bereits allgegenwärtig sind. Die Dokumentationen von Sebastian Copeland führen uns auf eindrucksvolle Weise die Schönheit und insbesondere die Zerbrechlichkeit von Ökosystemen vor Augen.“

Gemeint sind damit Copelands Fotodokumentation „Antarctica: The Global Warning“ und sein Dokumentarfilm „Into the Cold: A Journey of the Soul”. Darin zeigt der engagierte Abenteurer die deutlich sichtbaren Folgen des Klimawandels in den Polarregionen, wie den Verlust von Lebensraum für die dort lebenden Tierarten. Copeland ist außerdem Vorstandsmitglied der amerikanischen Umweltorganisation „Global Green“ und hält mit 595 Kilometern den Weltrekord für die bisher längste auf Skiern zurückgelegte Strecke in einem Zeitraum von 24 Stunden.

Mit seinem Engagement für Klimaneutralität bei „Antarctica 2011-2012 Legacy Crossing“ zeigt Sebastian Copeland, dass man – wenn man etwas verändern möchte – immer erst bei sich selbst beginnen sollte. Und vielleicht fällt dabei ja auch wieder ein toller Film ab!?

Matthias Schaffer

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