Ein Auto produzieren, das so umweltfreundlich gefertigt und gefahren werden kann, dass es unsere Erde und Atmosphäre nicht zusätzlich belastet. Das klingt nach einer unlösbaren Aufgabe. Doch die beiden Projektentwickler Arne Timm und Gordian Gasch haben die Herausforderung angenommen und ein Auto konstruiert, das von der Fertigung bis zum Betrieb eine ausgeglichene ökologische Bilanz aufweist.
Der erste „nomo” – ein futuristisch anmutendes Fahrzeug aus nachwachsenden Rohstoffen – soll bereits im Januar 2010 aus seiner Werkshalle rollen. Die an einen Rennwagen erinnernde Karosserie wird hauptsächlich aus Hanffasern bestehen, die etwa so stabil wie Glasfasern, aber ein Drittel leichter, günstiger und nachwachsend sind. Außerdem hat Hanf den Vorteil, dass es auch unter für Nahrungsmittel unzureichenden Bedingungen wächst und somit keine Anbaukonkurrenz entsteht. Indem die Pflanze während ihres Wachstums CO2 aufnimmt und langfristig speichert, wirkt sie sich positiv auf den Klimaschutz aus.
Die Innenausstattung des nomos wird aus dem Biowerkstoff Arboform bestehen und unempfindlich, pflegeleicht sowie kompostierbar sein. Durch Reduzierung des Fahrzeuggewichts, schmale Reifen mit hohem Luftdruck und ein schnittiges Design werden Roll- und Luftwiderstand minimiert, sodass wenig Antriebsenergie nötig ist, um den nomo „auf Touren zu bringen”.
Stationäre Solarpanele, beziehungsweise mobile Solardecken, sollen für einen von Strom- und Benzinlieferanten unabhängigen Betrieb sorgen. Die Antriebsmodule des nomos werden einfach gegeneinander austauschbar sein, sodass, neben Elektromotoren, bei Bedarf auch andere effiziente Antriebstechnologien zum Einsatz kommen können.
Die Reduzierung der Fahrzeugteile soll auch für günstige Preise sorgen. Außerdem erlaubt das Konzept Erweiterungen wie Back-Packer-Koffer und Pick-Up-Aufsätze sowie vier- und siebensitzige Familienausführungen.
Bereits 2010 wollen die Konstrukteure mit ihrem Auto in Serie gehen.
Corinna Lang
Tags: Hanf

























Liebe Corinna Lang,
ein sehr interessanter Beitrag – wo und zu welchen Kosten soll es dieses Auto geben?
sonnigen Gruss
E. Weinz
Hallo,
dazu gibt es leider noch keine Informationen
LG, Corinna
Das erste Fliessbandauto von Henry Ford, das Model-T, wurde gebaut um mit Hanfbenzin zu fahren und die Karosserie des Autos war aus Hanf gefertigt. Auf seinem grossen Besitz wurde Ford mitten zwischen seinen Hanffeldern fotografiert. Das Auto „gewachsen aus der Erde“ hatte Plastikpaneelen aus Hanf, dessen Schlagfestigkeit 10 Mal stärker war als Stahlblech.
Die Verteufelung von Hanf durch eine gigantische Lüge und durch bewusster Propaganda hält bis heute an. Die gleichen Interessen der Chemie-, Pharma- und Ölindustrie stecken hinter der Kampagne den Hanf zu verbieten, weil er eine unschlagbare Konkurrenz ist, die ihre Existenz bedroht. Auch die Agrarkonzerne wie Monsanto und Syngenta hassen Hanf, da es pflegleicht ist und keine Pestizide benötigt. Das wäre ja schlecht fürs Geschäft. Ihr seht, es stecken Unmengen an Geld, politischer Einfluss und Medienpropaganda dahinter.