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Eco Responsibility Award 2010

Im Rahmen der ISPO 2010 in München wurde dieses Jahr zum zweiten Mal der „Eco Responsibility Award" vergeben. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen oder Produkte, die besonders umweltschonend und nachhaltig sind. Die Hersteller „Atomic" und „Völkl" konnten den begehrten Award auch diesmal wieder abstauben.

In Branchenkreisen gilt die weltgrößte internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode, die ISPO, als Trendbarometer. Produzenten aus aller Welt gewähren dabei Einblicke in neueste Entwicklungen. Ein Besuch der Fachmesse lässt erahnen, welche Sportartikel in den kommenden Monaten beim Fachhändler erhältlich sein werden. So auch dieses Jahr, in welchem die ISPO ihr vierzigjähriges Bestehen feiert. Umso größer war die Aufmerksamkeit, die sich auf die Vergabe des diesjährigen Eco Responsibility Awards richtete.

Innerhalb der Sportartikelbranche gewinnen nachhaltiges Produzieren und Wirtschaften wesentlich an Bedeutung. Daher wurde die eigenständige Auszeichnung im Vorjahr ins Leben gerufen. Um eine möglichst objektive Bewertung zu ermöglichen, entwickelte die Technische Universität München, gemeinsam mit anerkannten Experten, mehrere Schlüsselkriterien. Anhand dieser Merkmale erfolgt die Bewertung der eingereichten Produkte. Dabei werden etwa die Herstellung, Logistik und Umweltverträglichkeit eines Sportartikels untersucht. Eine Beurteilung der generellen Unternehmenskultur vervollständigt das Ergebnis.

Gab es bei der Premiere des Awards noch vier Kategorien, so waren es dieses Jahr bereits sechs Kategorien, in welchen ein Gewinner ermittelt wurde. Ski- und Snowboardfahrern steht eine besonders nachhaltige Saison 2010/2011 ins Haus. Wie im Vorjahr durften auch diesmal der österreichische Hersteller Atomic und der deutsche Produzent Völkl die begehrte Auszeichnung in Empfang nehmen.

Wer im nächsten Winter besonders nachhaltig snowboarden möchte, der wird wohl beim „Poacher Premium Renu" aus dem Hause Atomic landen. Das Hybridgerät entpuppt sich bei genauer Betrachtung als Splitboard, welches sich mit wenigen Handgriffen vom Snowboard zum Tourenski umfunktionieren lässt. Der Kern, das Herzstück des Boards, besteht aus Pappelholz. Die Sidewall ist aus schichtverleimtem Eschenholz aufgebaut. Besonderes Highlight: Umweltfreundliche Jutefasern ersetzen einen Teil der ansonsten üblichen Glasfasern.

Völkl konnte die Jury mit dem neuen Tourenski „Amaruq eco" überzeugen. Der Skihersteller aus Straubing setzt beim Bau des Gerätes auf nachhaltig produziertes Holz aus heimischen Wäldern. Raffiniert eingesetztes Ahorn-, Kirsch- und Walnussholz verleiht dem Endergebnis eine markante Optik. Die Laufflächen bestehen zur Gänze aus Recyclingmaterial. Auch bei den Kanten kommt wiedergewonnener Stahl zum Einsatz.

Die Gewinner des Eco Responsibility Awards 2010 beweisen, dass hochwertige und moderne Sportgeräte mit Rücksicht auf unsere Umwelt produziert werden können. Innovatives Design, technische Perfektion und nachhaltige Produktion werden zu einem harmonischen Ganzen vereint. Die Ergebnisse machen bereits heute Lust auf die Wintersaison 2010/2011.

Joachim Kern

Autor Joachim Kern Erstellt am Freitag, 19. Februar 2010

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