Interview

SYSTAIC AG: Ausblick auf die Intersolar

© privat

Von Donnerstag bis Samstag diese Woche bekommt der Aufmerksamkeits- magnet EM starke Konkurrenz: in München findet die Intersolar-Messe statt, Europas größte Fachveranstaltung für Solartechnik- unternehmen. Das CleanEnergy Project sprach mit der SYSTAIC AG, die auf der Intersolar ein neues Produkt vorstellen möchte. Ein Interview mit Hans-Jörg Hölzenbein (39), Vorstand der SYSTAIC AG.

Herr Hölzenbein, was erwartet die Besucher an Ihrem Stand?

Unser bereits vielfach realisiertes und auch preisgekröntes Energiedach, eine effiziente und designstarke Dachlösung für Häuser, wird um eine solarthermische Komponente erweitert. Mit uns werden Hauseigentümer also noch unabhängiger, weil das SYSTAIC Energiedach jetzt neben Strom auch noch warmes Wasser generiert. Wie das genau funktioniert und welches Einsparpotential hiermit erreicht wird, zeigen wir am konkreten Dach, das mit diesem neuen Kombi-Konzept erstmals in München ausgestellt wird. Unser Messestand ist in Halle C3, Standnummer 390.

Ihr Unternehmen ist bereits in zahlreichen Auslandsmärkten in Europa aktiv. Aus welchem Land erwarten Sie dieses Jahr die meisten Besucher?

Wir können anhand der akkreditierten Journalisten ganz gut ablesen, dass die Intersolar generell durch den Umzug nach München internationaler aufgestellt ist. Auffällig sind zahlreiche Anfragen aus dem Mittelmeerraum, hier insbesondere aus Frankreich und Italien. Aber auch aus dem Nahen Osten, den USA und Kanada liegen uns Kontaktwünsche vor.

Stellen Sie sich vor, Sigmar Gabriel besucht Ihren Stand. Welche Frage würden Sie ihm stellen?

Zunächst erwarte ich natürlich große Neugier und Fragen von ihm zu unserer Energiedachlösung und ihrer Skalierbarkeit. Wenn er dann noch Zeit für einen Diskurs mitbrächte, würde ich ihn vermutlich primär auf die aktuelle Prognose seines Ministeriums ansprechen, das noch in diesem Jahr einen Anstieg des Gaspreises um 40 Prozent erwartet. Da stellt sich generell die Frage, welche Signale die Bundesregierung setzen möchte, um die Solarenergie auch künftig im Sinne von Verbrauchern und der Umwelt zu unterstützen.

Falls Sie auf der Messe eine Stunde Zeit finden, um sich umzusehen: welche Aussteller würden Sie auf jeden Fall besuchen und warum?

Bestimmt werde ich bei den Medienvertretern vorbeischauen, die hier in der Halle C3 vertreten sind. Vorrangig werde ich aber die Stände europäischer Solarverbände wie EPIA und Enerplan besuchen, die SYSTAIC auf großartige Weise in den europäischen Märkten unterstützen.

Herr Hölzenbein, vielen Dank für das Gespräch.

Interview: Birte Pampel

Tags Kategorien Erneuerbare Energien Solarenergie Feuilleton Interviews Datum Dienstag, den 10. Juni 2008 um 09:11 Uhr Autor Birte Pampel

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