Erneuerbare Energien in Brasilien - ein Zukunftsmarkt

Erneuerbare Energien gehören für viele Länder bereits zum Standard und werden stetig ausgebaut. Auch in Brasilien ist das Wachstumspotenzial, trotz Wirtschaftskrise, für die "Erneuerbaren" enorm groß und zieht zahlreiche Investoren aus dem Ausland an. Gesetzgebung und Förderprogramme tragen ebenso dazu bei, dass der Ausbau regenerativer Energiequellen vorangetrieben wird.

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Reiner Gärtner: reist der Energiewende voraus

Ein verregneter Sommertag, wie er für dieses Jahr bezeichnend ist. Ich bin mit Reiner Gärtner, einem Journalisten, der gerade eine Beitragsreihe für unser CleanEnergy Project-Magazin ausarbeitet, verabredet. Als ich an unserem Treffpunkt - einem gemütlichen Café in der Münchner Innenstadt - ankomme, hat es aufgeklart. Und so lassen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen, die seltenen Sonnenstrahlen auszunutzen und nehmen auf den zum Teil noch nassen Außenstühlen Platz.

Neugierig möchte ich wissen, wie es zu Reiners Engagement für erneuerbare Energien kam. Als er mit seiner Erzählung beginnt, wird sehr schnell klar - das wird eine aufregende Geschichte.

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Förderung von Elektroautos scheitert an der „Umwelt“-Prämie

Letzte Woche verabschiedete das Bundeskabinett den „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität". Ohne konkreter zu werden - dies wird der kommenden Regierung überlassen - sollen mit dem Plan Elektrofahrzeuge in Deutschland gefördert werden. Das angestrebte Ziel ist, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen fahren. Abgesehen davon, dass dies nur ein Anteil von zwei bis drei Prozent aller Pkws ausmachen würde, bleibt die Finanzierung ungeklärt.   

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Der frühe Vogel fängt den Wurm…

...oder Weihnachten für klimabewusste Early-Birds.

Auch wenn es bis Weihnachten doch noch ein bisschen hin ist - geht es um den Klimaschutz, dann gibt es kein zu früh. ClimatePartner, ein Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen für freiwilligen Klimaschutz, bietet in diesem Jahr wieder die Aktion „Klimafrohe Weihnachten" an. Unternehmen können zusammen mit Ihren persönlichen Weihnachtsgrüßen auch klimaneutrale Weihnachten und sogar einen Weihnachtsbaum „verschicken" und so auf die eigene Klimaverantwortung aufmerksam machen. 

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Exportinitiative Erneuerbare Energien

Mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) deutsche Unternehmen der erneuerbare Energien-Branche bei der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland. Die Exportinitiative wurde aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages 2003 ins Leben gerufen. Die Initiative wird seitdem vom BMWi gesteuert, koordiniert und finanziert. Unterstützt wird es dabei durch die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) sowie durch andere Projektträger wie den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem dazugehörigen Auslandshandelskammernetz (AHKs), die Germany Trade and Invest (GTAI) und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ).

Die Exportinitiative umfasst ein breites Angebot von Maßnahmen, das speziell auf die Bedürfnisse von kleinen- und mittelständischen Unternehmen ausgerichtet ist:

Marktinformationen: Auf Veranstaltungen in Deutschland zu ausgewählten Zielländern haben Unternehmer die Möglichkeit, sich über potentielle Absatzmärkte zu informieren. Darüber hinaus bieten zahlreiche Publikationen kompakte Branchenprofile sowie umfangreiche Länder- und Marktanalysen. Ein wöchentlich erscheinender Newsletter berichtet über aktuelle Branchennachrichten und Trends in den Zielmärkten.

Geschäftsanbahnung: Um deutsche Unternehmen bei der Kontaktanbahnung weltweit zu unterstützen, bietet die Exportinitiative das so genannte AHK-Geschäftsreiseprogramm an. Es beinhaltet individuelle Reisen für deutsche Unternehmer zu potentiellen Kooperationspartnern sowie eine zentrale Präsentationsveranstaltung im Zielland.

Mit dem Einkäufer- oder Multiplikatorenprogramm organisiert die Exportinitiative Reisen für ausländische potentielle Kunden beziehungsweise Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik des Ziellandes nach Deutschland. Diese können sich so vor Ort über deutsche Technologien informieren und gegebenenfalls direkt Geschäfte mit deutschen Anbietern von Produkten abschließen.

Programm für Entwicklungsländer: Mit der Bereitstellung von Marktinformationen und der Kontaktanbahnung zu lokalen Experten, Geschäftspartnern und Entscheidungsträgern vor Ort unterstützt das Projektentwicklungsprogramm (PEP) deutsche Unternehmen dabei, sich in Entwicklungsländern zu positionieren. Zusätzlich fördert das Programm durch den Transfer von Wissen und Technologie den Aufbau lokaler privatwirtschaftlicher Strukturen in diesen Ländern.

Marketingunterstützung: Die Exportinitiative bietet Unterstützung für ein erfolgreiches Auslandsmarketing. Dazu gehören Gemeinschaftsstände auf Messen im Ausland sowie die Darstellung von deutschen EE-Unternehmen im Internet oder in mehrsprachigen Marketing- und Ausstellungsmaterialien unter dem Image-Label "renewables - Made in Germany". Zudem unterstützt die Exportinitiative die öffentlichkeitswirksame Installation von Solaranlagen an repräsentativen Institutionen als Leuchtturmprojekte im Ausland. Auf dem virtuellen Marktplatz www.renewablesb2b.com können Unternehmen schnell und einfach Kontakte in die ganze Welt knüpfen und ihre Produkte vermarkten.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Clean Tech Media Award - die zwölf Nominierten

Am 10. September 2009 werden im Berliner ewerk zum zweiten Mal die Clean Tech Media Awards vergeben. In den Kategorien Technologie, Nachhaltigkeit, Kultur & Medien und erstmals auch in der Kategorie Nachwuchswissenschaftler sind die Würfel gefallen: Zwölf nominierte Unternehmen, Medienprojekte und junge Wissenschaftler, die sich um Entwicklung und Anwendung von Umwelttechnologien verdient gemacht haben, gehen ins Rennen um Deutschlands innovativsten Umweltpreis

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Good-„buy" Glühlampe

Ein Kommentar von Corinna Lang

Am 1. September ist es so weit -  innerhalb der europäischen Union gilt jener Tag als der Anfang vom Ende der Glühlampenära. Denn ab September ist der Handel mit klaren 100-Watt- und mattierten Glühlampen verboten. Bis 2016 trifft es stufenweise dann auch andere ineffiziente Klarglaslampen. Für viele Verbraucher ein Grund, noch einmal kräftig zuzulangen und Glühlampen zu horten, als ginge es um Leben und Tod.

Der größte Feind der Fans traditioneller Leuchttechnik ist dabei die Kompaktleuchtstofflampe (besser bekannt unter dem Namen „Energiesparlampe"). Diese erzeugt ein kaltes Licht, flimmert, geht bei häufigem Schalten kaputt, erzeugt elektromagnetische Felder, leuchtet erst nach mehreren Sekunden auf und gibt kein so helles Licht wie Glühlampen - so wird es zumindest gerne behauptet.

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If you need another reason to act - think methane hydrates

If you read Frank Schätzing's "Der Schwarm" you will have an idea about the potential catastrophic effects of the melting of methane hydrates. So what are methane hydrates and why is their melting so worrisome?


Methane hydrates are compoundsthat trap large amounts of methane inside the crystal structure of frozen water. These compounds are commonly found in shallow areas of the ocean within the sediments as well as right on the ocean floor all over the world's continental shelves  (see figure above). They are stable at 0°C, but under pressure (such as underneath the ocean surface) they can be stable at higher temperatures. Methane hydrates used to be stable at a depth of about 100 to 400 m, in a zone called "gas hydrate stability zone". However, this stability zone is shifting downwards as ocean temperatures are increasing from anthropogenic global warming. Consequently, methane hydrates that are deposited at relatively low water depths start to become unstable.

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Climate Change – research topic or call to action?

The role of scientists during the global climate crisis

Ornithologists from around Europe gathered in Zurich to present their most recent findings in ornithological research at the 7'th meeting of the European Ornithologist's Union (EOU). The presented studies described any aspect of ornithology, from ecology, endocrinology, evolution, behavior and  conservation.

A symposium was dedicated to the impacts of climate change on birds. Those impacts are manifold, from changes in the timing of migration and nesting, to changes in reproductive success and distribution. Changes in the status and distribution of birds can help us better understand how climate change will affect ecosystems, and indirectly also us humans. Climate change is thus not only an extremely interesting and fascinating research topic in ornithology, but also very important for implementing effective climate change action plans.

But is it enough when researchers “just” study climate change or other aspects of ecology and conservation? Or do scientists also have the responsibility to pass on their knowledge and understanding to the general public?

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Erneuerbare Energien - Studium mit Zukunft

Klimawandel und Arbeitslosigkeit - und die daraus resultierenden Faktoren - sind die am meisten diskutierten Probleme unserer heutigen Gesellschaft. Nahezu perfekt erscheint es da, beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der Markt für erneuerbare Energien wächst stetig, gut ausgebildete Fachkräfte auf diesem Gebiet sind allerdings Mangelware. Um so erfreulicher, dass es nun einen eigenen Studiengang gibt, mit dem sich beide Probleme einfangen lassen: Das umfangreiche Bildungsangebot der erneuerbaren Energien.

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Solar günstig wie nie

Energien aus regenerativen Quellen haben in den vergangen Jahren ein immer höheres Wachstum erfahren. Auch die Zukunft der Energieerzeugung ist innerhalb der erneuerbaren Energien zu suchen, fossile Energieträger werden so in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören. Das konstante Wachstum der „Erneuerbaren“ ist aber nicht zuletzt in den Maßnahmen zu finden, die die Bundesregierung für diese umweltfreundliche Art der Energieerzeugung bereit hält. 

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Recycling mit pädagogischem Wert

Die Remida ist ein Laden in Hamburg, der Kindertagesstätten, Schulen und Kultureinrichtungen Reststoffe aus Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe für die kreative Arbeit mit Kindern anbietet. Träger und Betreiber der Einrichtung ist der Remida e. V. Das CleanEnergy Project sprach mit Susanne Günsch, der Gründerin und Vorsitzenden des Remida e. V.

Frau Günsch, wie kamen Sie auf die Idee, die Remida zu gründen?

Auslöser war die Erzählung einer Kollegin, die aus Reggio zurückkam und von der Remida-Idee aus der norditalienischen Stadt berichtete. Weil ich schon als Kind gerne am Werktisch meines Vaters in der Restekiste gekramt habe, um damit zu experimentieren, hatte ich sofort ein Bild dazu. Ja, und dann habe ich alle meine Freunde zusammen getrommelt,

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Erster Offshore-Windpark Deutschlands geht ans Netz

45 Kilometer nördlich vor der Nordseeinsel Borkum leiten seit letzter Woche drei Offshore-Windenergieanlagen erstmals Strom in das deutsche Netz ein. Die Windräder befinden sich zurzeit im Einstellbetrieb, um die technische Leistungsfähigkeit zu optimieren. Sie sind Teil des Projekts Alpha Ventus. Der zum Teil noch im Bau befindliche Windpark umfasst insgesamt zwölf Anlagen der Fünf-Megawatt-Klasse und soll bis zum Ende des Jahres komplett in Betrieb genommen werden. Der eingespeiste Strom wird dann zirka 50.000 Haushalte mit Energie versorgen können.

Das Projekt wird von der Deutschen Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), einer Tochtergesellschaft der Energiekonzerne EWE, Eon und Vattenfall, durchgeführt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.

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Erfrischend pünktlich durch den Sommer

Kaltes, klares Wasser und ein Spritzer frischer Zitronensaft: in einem gekühlten Glas serviert eine herrliche Erfrischung an heißen Sommertagen. Gießen Sie die selben Zutaten in eine Uhr von Bedol, und Sie benötigen für Ihren Zeitmesser nie wieder Batterien.

Passend zur heißen Jahreszeit ist die neue Uhr von Bedol erhältlich. Praktisch, formschön und umweltschonend zugleich präsentiert sich der originelle Zeitmesser, der Erinnerungen an den längst vergessen geglaubten Physikunterricht zum Vorschein bringt. Zum Betrieb des kleinen Wunderdings benötigen Sie nur frisches Leitungswasser und einen kleinen Spritzer Zitronensaft.

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Startschuss für Deutschlands erste CO2-Wäsche

Am Dienstag, den 18. August ging im nordrhein-westfälischen Bergheim die erste Pilotanlage zur Reinigung von Kraftwerksrauchgasen offiziell in Betrieb. Mit dem Projekt soll eine Schlüsseltechnologie für eine klimaschonendere Stromerzeugung weiterentwickelt werden. Das Neun-Millionen-Euro-Projekt wird zu 40 Prozent vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Die ersten Versuche in der Pilotanlage lieferten laut RWE schon im Juli viel versprechende Ergebnisse. Stündlich wäscht die Pilotanlage etwa 300 Kilogramm CO2 aus einem Teilstrom der Kraftwerksrauchgase. Der Abscheidegrad beträgt 90 Prozent. In der Anlage werden alle Aspekte der CO2-Wäsche unter realen Bedingungen untersucht.

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Energie in Bürgerhand

Der aktuelle Verkauf der Thüga AG durch Eon hat eine besondere Initiative ins Leben gerufen. In Freiburg hat sich eine Genossenschaft gegründet, die einen Anteil der Thüga AG kaufen und somit den sich beteiligenden Bürgern ermöglichen möchte, sich an Fragen der zukünftigen Energieversorgung aktiv zu beteiligen und eine preiswerte und nachhaltige Stromversorgung zu erreichen.

Die Aktiengesellschaft Thüga AG besteht aus Beteiligungen an mehr als 90 kommunalen Wasser- und Energieversorgungsunternehmen. Viele dieser Versorgungsunternehmen werden durch die Thüga AG als Allein- oder Mehrheitsgesellschafter betrieben. Dabei werden jährliche Umsätze von etwa 1,1 Milliarden Euro erreicht. Da Eon mit einer Zwangsentflechtung dieses Tochterunternehmens durch das Kartellamt rechnen muss, ist der Verkauf der Thüga AG mehrheitlich an eine Gruppe von kommunalen Energieversorgern und Stadtwerken (Integra/KOM9) geplant.

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Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze

Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze

Und das, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen, seit vielen Jahren ganz konstant. Seit nunmehr zehn Jahren nimmt die Zahl der Arbeitslätze im Bereich der erneuerbaren Energien stetig zu und verzeichnet einen Zuwachs von 332 Prozent. Im letzten Jahr sind allein 30.000 neue Arbeitsplätze mehr...

Streit um grüne Webdomain


In wenigen Monaten soll die Top-Level-Domain „.eco" an den Start gehen. Doch zurzeit streiten sich noch mindestens zwei Konsortien um die Öko-Dach-Adresse.

Wie die britische Medienanstalt BBC auf ihrer Website am 8. August berichtet, haben sowohl  die kalifornische Gruppe Dot Eco, als auch die kanadische Umweltschutzfirma Big Room großes Interesse an der Übernahme der Öko-Domain „.eco". Beide Unternehmen wollen sich bei der für das Online-Adresssystem zuständigen Internetaufsicht Icann bewerben, um die Kontrolle über die für Umweltschützer, Bio-Anbieter und Öko-Forscher vorgesehene Domäne zu bekommen.

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If you need another reason to act - think Antarctica


Antarctica - a land covered in ice, with conditions that are inhospitable for most forms of life that we are familiar with. An amazing continent that is far beyond the reach of the perception and understanding of most people. With about 14 million km² it is a continent larger than Europe, with the slight difference that 98% of it is covered by an ice sheet that is on average 2-3 km thick, with average temperatures of - 40°C.

Under such conditions, why should we be concerned about Antarctica when  temperature increases by just a few degrees? Temperatures would need to increase by quite a lot to have an impact on the Antarctic ice sheet. So, to even mention Antarctica when talking about global climate change seems completely out of place...if Antarctica would be only affected by air temperature.

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Strom wie Benzin tanken

Klingt komisch, entspringt aber nicht etwa einem Sines Fiction Roman, sondern basiert auf einer Grundlagenforschung aus den 70er Jahren -Radox flow Batterien, Energieträgern in flüssiger Form.  

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The U.S.: the fastest-growing market for wind energy


The US has a lot to catch up with in the area of renewable energies. But they do so with an enormous pace, especially in the area of wind-derived electricity. For the fourth year in a row, the U.S has been theworldwidefastest growing market for wind energy.


Worldwide, wind power is the fastest growing energy source, with a growth rate of 29% over the last ten years.It is expected to grow by an astonishing 70% during the next 5 years, with investments costs dropping by about 50% (Global Wind Power Report 2008).

A newly released 2008 Wind Power Technology Markets Report summarizes the most recent development of wind power in the U.S. In 2008 alone, U.S. wind power capacity increased by 60%,  totalling investments to $ 16 billion in new wind projects. In spite of this enormous growth, wind power is still providing only 2% of the national electricity supply. This is just above the world-wide average of 1.5%. In contrast, Germany receives about 7%, and Denmark even 19% of its electricity from wind turbines.

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Windkraft – Strom – und was nun?

In der kommenden Woche geht die erste Windturbine des Windparks „Alpha Ventus" ans Netz. Insgesamt erzeugen bis Ende des Jahres 12 Anlagen, mit je 5 MW, regenerativen Strom für 50 000 Haushalte. Wie aber verteilt sich dieser Strom an Land? Der Laie würde vermuten, dass dieser umweltfreundlich erzeugte Strom der Bevölkerung der Küstenregion zugute kommt oder zumindest den norddeutschen Bürgern; doch weit gefehlt!

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5.500 CleanEnergy Project Mitglieder

CleanEnergy Project auf Wachstumskurs!

Nach ruhigem Start und 100 Mitgliedern Ende April zählt das CleanEnergy Project Mitte August schon 5.500 Mitglieder. Mit 100 und mehr Zugängen täglich wächst die Community derzeit um gut 3.000 Mitglieder im Monat.

Das junge Online Magazin von CleanEnergy Project kann mit diesem schnellen Wachstum noch nicht ganz mithalten, doch die Zahl der Besucher hat sich innerhalb von einem Jahr fast verfünffacht. Im Juli erreichte das Portal knapp 4.300 eindeutige Besucher und eine durchschnittliche Besuchszeit von 3,46 Minuten.

Mit organisierten Treffen, dem sogenannten Networking Dinner, will das CleanEnergy Project-Team die Community, Leser und Interessenten zu einem persönlichen Austausch, Kennenlernen und einer aktiven Mitgestaltung des Projektes einladen und den persönlichen Kontakt fördern. Ab September finden drei Events monatlich in verschiedenen Städten in Deutschland sowie in der Schweiz (Zürich) und Österreich (Wien) statt.

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Von der Seefahrt abgeguckt


Erneuerbare Energien gibt es im Überfluss, fossile Quellen hingegen werden irgendwann erschöpft sein. Eine wohl mittlerweile allen bekannte Aussage! Das Problem ist nur, dass erneuerbare Energien nicht immer verfügbar sind. Photovoltaik ist nur möglich, wenn die Sonne scheint und Windkraftanlagen machen nur Sinn, wenn es draußen windig ist.

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Die Grünen Hauptstädte Europas

Der European Green Capital Award soll die europäischen Städte dazu anspornen, den Umweltschutz systematisch mit in die Stadtplanung einzubeziehen



Das Logo der Grünen Hauptstädte EuropasIn Anlehnung an das erfolgreiche Konzept der Kulturhauptstadt Europas beschloss die EU-Kommission im vergangenen Jahr ab 2010 jährlich den Titel Grüne Hauptstadt Europas an eine Stadt zu vergeben, die sich in puncto Umweltschutz besonders hervorgetan hat. Die Idee dahinter ist, die städtische Lebensumwelt und damit die Lebensqualität einer großen Anzahl der EU-Bürger zu verbessern. Schließlich sind gerade in urbanen Gegenden die Umweltprobleme besonders deutlich und für jeden unmittelbar sicht- und spürbar: Lärmbelastung, Treibhausgasemissionen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Luftqualität, Erzeugung großer Mengen von Müll und Abwässern, hohes Verkehrsaufkommen und zahlreiche weitere Faktoren mit negativem Effekt auf Umwelt und Lebensqualität. Angesichts dessen nehmen gerade regionale und lokale Akteure, allen voran die Lokalverwaltungen, eine entscheidende Rolle beim Klima- und Umweltschutz ein. Viele Städte haben in der Vergangenheit bereits selbst Initiativen entwickelt und umgesetzt sowie Netzwerke aufgebaut und Ideenaustausch betrieben. Solche Bemühungen sollen nun mittels des Titels Grüne Hauptstadt Europas geadelt und dadurch europaweit bekannt gemacht werden.

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Politisches Poker beim Klimaschutz – Der Fall Russland


Im Dezember soll auf der 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls beschlossen werden. Im Vorfeld zeichnen sich harte Verhandlungen um verbindliche Klimaschutzverpflichtungen ab. Der Ausgang ist noch völlig offen. Auch das Kyoto-Protokoll stand lange Zeit auf der Kippe, und trat erst 2005 in Kraft, nachdem Russland das Protokoll ratifiziert hatte. Allerdings wäre das Klima ohne den Beitritt Russlands wahrscheinlich besser dran. 

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Die Helden unserer Zeit


Die Rodung der Regenwälder und Zerstörung natürlicher Lebensräume hat in vielen Teilen der Welt extreme Ausmaße angenommen. Doch im Kampf gegen die Zerstörung unseres Planeten und die Macht menschlicher Ignoranz gibt es auch Helden und Vorbilder.

Vor 20 Jahren begann die Heldengeschichte des Niederländers und Forstwissenschaftlers Dr. Willie Smits. Auf einem Markt auf Borneo rettete er einem verwaisten Orang-Utan-Baby das Leben. Er zog das kleine Affenmädchen, dem er den Namen Uce gab, groß und entdeckte seine Liebe für diese einzigartigen Tiere und ihren natürlichen Lebensraum, den Regenwald.

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Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus

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Foto: shutterstockDie Senkung des Verbrauchs fossiler Energie auf fast Null und die damit verbundene CO2-Einsparung - das sind die Ziele bei der Nutzung der neuen Niedrigenergiegewächshäuser, die seit Mai 2009 in verschiedenen Städten der Bundesrepublik erprobt werden.

Ungefähr 40 Liter Öl schluckt ein gewöhnliches Gewächshaus pro Quadratmeter und Jahr - dieser Verbrauch soll nun drastisch gesenkt werden. Dazu wurde das Großprojekt „Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus" ZINEG gegründet.

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Solarpotenzialanalyse per Mausklick




Das Dortmunder Dienstleistungs-Unternehmen Aerowest GmbH ist auf die Produktion höchstauflösender Geodaten spezialisiert und erstellt unter Anderem Luftbilder von Ballungsräumen für Google Earth. Für seinen Service „AeroSolar", der der Potenzialanalyse für Aufdachsolaranlagen dient, wurde das Unternehmen auf der Intersolar 2009 mit dem Intersolar Award ausgezeichnet. Das CleanEnergy Project sprach mit Hans Joachim Benfer, dem Geschäftsführer von Aerowest.

Herr Benfer, erklären Sie doch bitte kurz unseren Lesern, was sich hinter AeroSolar verbirgt.

AeroSolar ermöglicht die detaillierte Analyse von Dachflächen hinsichtlich ihres solaren Strahlungspotentials. Dazu wird aus hochauflösenden Luftaufnahmen zunächst ein dreidimensionales Modell des betreffenden Daches erzeugt. Um die örtlich auftretende

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Die Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums


Die Zertifikate des europäischen Emissionshandelssystems werden zum größten Teil von den teilnehmenden Ländern frei vergeben. Ein geringer Anteil der Zertifikate wird dem Markt jedoch durch Versteigerungen zur Verfügung gestellt. In Deutschland wurden 2008 so Erlöse in Höhe von 400 Millionen Euro erzielt. In diesem Jahr betragen die Erlöse sogar 460 Millionen Euro.

Die Erlöse werden für die so genannte Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) verwendet. Diese Initiative hat das Ziel, kostengünstige Potenziale zur Verminderung von Treibhausgasemissionen zu erschließen und Modellprojekte für den Klimaschutz durchzuführen.

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Wussten Sie, dass erneuerbare Energien...


...alle Prognosen übertreffen?
...den Urlaub schöner machen?
...beliebter sind als Fußball?

Am 9. August - 50 Tage vor der Bundestagswahl - startete die Agentur für Erneuerbare Energien auf Ihrem Informationsportal www.unendlich-viel-energie.de ihre Panoramaserie „50 gute Gründe für Erneuerbare Energien". Täglich werden Fakten und Argumente und neue Sichtweisen auf Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Erdwärme vorgestellt.

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The reasons to (not) act

...so why shouldIgo through the trouble to change?

A task force of the American Psychological Assocoation investigated why so many people are still not acting on climate change even though  most people understand that climate change exists  and is human-caused. Understanding why people do not act enables us to better communicate the solutions we need to enact - expansion of renewable energies, improved energy efficiency, and behavioral  changes.

The report (which was presented at the 117'th APA meeting in Toronto) describes several factors that hamper fast and decisive action:

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Nachhilfe beim Umdenken

„Bevor der Mensch kam, war die Welt noch in Ordnung.“ Ein oft und gerne gewählter Spruch von Umweltschützern. Der unvermeidliche Fortschritt und die unaufhaltsame Technik haben dem Menschen die Möglichkeiten eröffnet, sich die Natur Untertan zu machen. Jetzt merkt der Mensch, dass er mit seiner Schröpfung der Natur gegenüber zu weit gegangen ist und entwickelt Pläne, um die Schäden, die er durch seine „innovative Technik“ angerichtet hat, ungeschehen zu machen. 

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Relationships Matter. Part I


Ozone and climate change OR why complicated situations can lead to more appropriate solutions.


1 + 2 = 3. That relationship is easy to grasp and has a clear outcome. That is the kind of relationship we are taught to think in, in streight lines that we can predict with high precision. Such a relationship makes us feel secure and in charge. In contrast, we often feel unsafe if we cannot predict an outcome with high certainty.

Of course we all know that life is not easy and streight forward. Still, we often pretend that it is, disregarding the complex nature of life; disregarding the fact that other factors might come into play which we forgot, under-estimated, or did not know of before. This is true in our personal lives as much as in all other parts of life on earth. Such thinking becomes problematic when we avoid complexity and assume simple solutions where there are none. Because then we then miss out on solutions and opportunities that we do not recognize when considering just one part of the problem.

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Großbritannien zieht nach

Auch in Großbritannien werden alternative Energien in den Focus von Politik und Unternehmen gerückt. Die globale Angst vor "peak oil" und Klimawandel scheint auch das Eiland erreicht zu haben. Der neue Gesetzesentwurf, der vom britischen Energieminister Miliband bereits angekündigt wurde, soll den Ausbau erneuerbarer Energien attraktiver machen. Ein Entwurf, der schon lange überfällig war, denn im europäischen, aber auch im weltweiten Vergleich ist das Potenzial der erneuerbaren Energien in England besonders hoch.

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Klimawandel und Finanzkrise sind Top-Themen in Unternehmen


Klimawandel und Finanzkrise sind die prägenden Themen der aktuellen Nachhaltigkeitsberichterstattung von deutschen Unternehmen, so die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensinitiative Future. Branchenübergreifend setzen sich die Firmen in ihren Berichten mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und dem Umgang mit den Krisenerscheinungen im Finanzmarkt und in der Realwirtschaft auseinander. Der Einführung einer Berichterstattungspflicht steht die Mehrheit der deutschen Großunternehmen hingegen kritisch gegenüber und warnt vor erhöhtem bürokratischem Aufwand.

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Erneuerbare Energien schaffen Arbeitsplätze


Und das, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Branchen, seit vielen Jahren ganz konstant. Seit nunmehr zehn Jahren nimmt die Zahl der Arbeitslätze im Bereich der erneuerbaren Energien stetig zu und verzeichnet einen Zuwachs von 332 Prozent. Im letzten Jahr sind allein 30.000 neue Arbeitsplätze hinzugekommen, das entspricht rund 80 neuen Jobs im Energiemarkt täglich. Damit bilden erneuerbare Energien auf dem Arbeitsmarkt eine zuverlässige Größe, an der sich auch viele Fachhochschulen und Universitäten orientieren. 

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Gerechter Klimaschutz


Die Wissenschaft ist sich weitgehend darüber einig, dass die Klimaerwärmung auf maximal Zwei Grad Celsius begrenzt werden muss, um eine „gefährliche Klimaerwärmung" zu verhindern. Dazu ist eine massive Treibhausgasemissionsreduktion bekanntermaßen unverzichtbar. Aber wie sind Reduktionsmaßnahmen weltweit zu verteilen? - Ein entscheidender Punkt, der für ein wirksames Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls gelöst werden muss.

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EcoShaker: Nie wieder leere Batterien


1948 wird die Fernbedienung entwickelt. Seit 1955 ist der praktische Helfer kabellos. Seit 2007 werden Batterien nicht mehr leer. Seit 2007? Haben die Batterien meines Garagentoröffners nicht erst kürzlich versagt? Dabei gibt es doch den EcoShaker. Eine Batterie, die nie leer wird. Erfunden von zwei jungen Talenten, deren Erfindung niemand kennt.
Eine Spurensuche.


„Shake it like a Polaroid picture!" Vielleicht war es genau das, was sich Daniel Wolpert und Stefan Bender 2006 dachten. Deutschland wird Dritter bei der Fußball WM im eigenen Land. Millionen Zuseher verfolgen die Spiele und ärgern sich über leere Batterien in ihren Fernbedienungen. So entsteht eine Idee, deren Einfachheit verblüfft und dazu führt, dass Batterien (beinahe) niemals leer werden.

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Film: Energy Autonomy - Code of survival

Am 14. Juli 2009 haben wir über das Interview mit Carl-A. Fechner, dem Regisseur des neuen Films "Energy Autonomy - The Code of Survical", berichtet. Nun ist ein Trailer zu dem Film verfügbar, den wir hier vorstellen möchten.

Der Produzent, die fechnerMEDIA, will mit dem Film die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit und Machbarkeit der Energiewende überzeugen.

Ralf Hartmann

Glaubst du das wirklich?


Bereits 2006 deckten die erneuerbaren Energien nach internationalen Statistiken 18 Prozent des weltweiten Gesamtenergiebedarfs. Die Atomenergie liefert dagegen gerade einmal einen Beitrag von zwei Prozent zur Weltenergieversorgung. Die Behauptung, ohne Atomstrom würde eine Stromlücke entstehen, wirkt vor diesem Hintergrund geradezu lächerlich.

Das von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW, EUROSOLAR und dem Deutschen Naturschutzring (DNR) herausgegebene Faltblatt „Glaubst du das wirklich?“ informiert eindrücklich über Chancen und Potenziale erneuerbarer Energien und wirbt für regenerative Kraftwerke „in Bürgerhand“.

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Schülerwettbewerb Energiesparmeister 2009


Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Wettbewerb Energiesparmeister 2009 von ZDF Umwelt, dem Bundesumweltministerium und der Beratungsgesellschaft CO2online durchgeführt. Schulen wurden bis Ende März aufgerufen sich mit Klimaschutz- und Energiesparaktionen um den Titel „Energiesparmeister 2009" zu bewerben.

Insgesamt 150 Schulen bewarben sich mit sehr unterschiedlichen Projekten aus dem ganzen Bundesgebiet. Im Mai wurden die zehn besten Projekte von einer Jury ausgewählt. Im Internet erfolgte anschließend eine Online-Abstimmung, durch die der Energiesparmeister 2009 gewählt wurde.

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Der Eisbär als Vorbild für solares Heizen

Der Eisbär - inzwischen als Symbol für den Klimawandel auserkoren - macht es uns vor: Auf raffinierte Weise nutzt er das Sonnenlicht und spart dadurch Energie. Energie, die er benötigen würde, um seine Körpertemperatur aufrecht zu erhalten.

Der Trick besteht darin, dass Sonnenlicht, sobald es auf das Eisbärenfell trifft, durch die transparenten Pelzhaare geleitet und von der schwarzen Haut des Bären absorbiert und in Wärme umgewandelt wird.

Im Gegenzug schützt ihn sein dickes Haarkleid, in das viele kleine Luftpolster eingeschlossen sind, vorm Wärmeverlust. Für den Eisbären, der ständig kalten Wasser- und Lufttemperaturen sowie starkem Wind ausgesetzt ist, ein unerlässlicher Schutz.

Das selbe Funktionsprinzip gilt für Transparente Isoliermaterialien (TIM), auch Transparente Wärmedämmung genannt (TWD). Das Dämmmaterial besteht aus lichtleitenden Elementen, die Sonnenstrahlen auf eine schwarze Absorberschicht führen. Da die Wirkung der lichtleitenden Elemente vom Sonnenstand abhängig ist, wird gewährleistet, dass Wärme nur im Winter erzeugt wird. Die gute Isolationswirkung wirkt sich dagegen im Winter (die Wärme bleibt im Gebäude) und im Sommer (im Gebäude bleibt es kühl) aus.

Die „solare Wandheizung", die den Bedarf an Wärmeenergie und somit Heizkosten senkt, wird wie gewöhnlich an die Fassade angebracht. So bleibt das Dach für Photovoltaik und Solarthermie nutzbar. Die Technik ist sowohl für Neubauten als auch bei energetischen Gebäudesanierungen geeignet.

Der Fachverband Transparente Wärmedämmung e. V. informiert herstellerneutral über die klimafreundlichen Isoliermaterialien.

Corinna Lang

If you need another reason to act - think northern peatlands


Northern peatlands - waterlogged areas that accumulate large amounts of organic materials in its soils - cover only 2% of the land's surface. But they contain an amazing one third of the organic carbon stored in our planet's soils. Northern peatlands are thus an enormous reservoir for carbon - and potentially a huge source for additional carbon in the atmosphere.

One of the reasons why northern peatlands sequester large amounts of carbon is the low surrounding temperatures of northern latitudes. Low soil temperature slows down respiration rates of bacteria and of other organisms that decompose organic material. In addition, the accumulation of large amounts of organic material in waterlogged areas creates anaerobic conditions (oxygen is absent), which also slows down decomposition.

What happens in theses soils when temperatures are increasing? The respiration rate of decomposers increases. And decomposition releases carbon (C); this carbon combines (in aerobic conditions) with oxygen (O2) to form carbon dioxide (CO2), or (in anaerobic conditions) with hydrogen (H) to form methane (CH4) - both potent greenhouse gases. Inspite of the emission of methane, northern peatlands have been thought to have a net cooling effect on our climate, because of their sequestration of large amounts of CO2. This might be not be true any more in a warmer world.

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$3 billion grants to boost renewable energies in the U.S.

The U.S. government will spend $ 3 billion to support projects that invest in renewable projects within the U.S. The grant money, that will be paid in form of tax credits, will go out to companies that start their project in 2009 or 2010. It is estimated that this stimulus will support about 5000 new projects, averaging about $600,000 per project.


This grant will give an important boost to the U.S. economy, creatingnew jobs, and stimulating the manufactoring industry, especially in solar, wind, and geothermal. The requirement that projects need to start within the next 18 months is a great incentive to not wait any longer but get going on the way to repower the U.S.  with 100% renewables.

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Neuartige Gasturbine aus Bayern


Im Kraftwerksbetrieb getestet, für gut befunden und zudem noch einen Weltrekord aufgestellt: die von Siemens im Bayrischen Irsching entwickelte, luftgekühlte Gasturbine. Nein, eigentlich ist sie eine Kombination aus Gas- un Dampfturbine, die zu einem Wirkungsgrad von über 60 Prozent führt - Weltrekord.

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Den Blick stärker auf Afrika richten - und handeln

Pressemitteilung des BMU.

Europa kann sich den sozialen Folgen des Klimawandels nicht entziehen. In seinem neuen Bericht, der heute (1. August 2009) vorgestellt wurde, beschreibt das renommierte Millennium Institute aus Arlington (USA) die zehn größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft. An erster Stelle nennt der Bericht den Klimawandel und hierbei insbesondere die Folgen für Afrika. Schon im Februar und April 2007 warnte der Weltklimarat (IPCC) in den ersten beiden Teilberichten des 4. Sachstandsberichts – wissenschaftliche Erkenntnisse und regionale Folgen des Klimawandels – vor den dramatischen Konsequenzen für den afrikanischen Kontinent, falls die Erwärmung wie erwartet zunimmt.

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Bundesregierung bezuschusst Einbau von Feinstaubfiltern bei Diesel-Pkws


Beim Thema Klimaschutz schneiden Dieselmotoren besser ab als Benzinmotoren. Sie weisen bei gleicher Leistung einen geringeren Verbrauch auf und entlassen deshalb, im Vergleich zum Benziner, weniger CO2 in die Luft. Umgekehrt sieht es jedoch bei der Verursachung von Feinstaub aus: Während die Rußpartikelbildung bei Benzinern kaum eine Rolle spielt, gehören Dieselmotoren zu den größten Feinstaubverursachern.

Seit dem 1. Januar 2005 gelten zwar relativ strenge Grenzwerte für Feinstaubemissionen. Doch vor allem in Großstädten werden diese Grenzwerte häufig überschritten. Dabei gäbe es eine einfache Lösung für das Problem: den Einbau von Rußpartikelfiltern.

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