GlobalCom PR-Network unterstützt Clean Tech Media Award

Am 10. September wird zum zweiten Mal der Clean Tech Media Award in Berlin verliehen. Präsentiert werden Klimaschutz-Pioniere, Stars, Medien, Technologien und wirtschaftlich erfolgreiche Nachhaltigkeit.

Das Medienspektakel, zum dem 500 Gäste und viel Prominenz aus Politik, Musik, Film und Fernsehen erwartet werden, wurde 2008 von Marco Voigt, Sven Krüger und Nicolas Fritsch von der strategischen Politik- und Technologieberatung VKPartner ins Leben gerufen und mit großem Erfolg gefeiert.

Der Award für Umwelttechnik und Nachhaltigkeit wird von der Münchener PR-Agentur GlobalCom PR-Network und dem Team von CleanEnergy Project unterstützt. Die Agentur mit weltweitem Netzwerk ist auf IT-Technologien, Energie- und Umweltthemen spezialisiert. Durch die Kooperation erhält VK Partner Zugang zu Medien- und Kundenkontakten und Online-PR Unterstützung.

Als Sponsoren und Aussteller wurden Schott Solar, EWE AG, Desertec, Fraunhofer, Toyota und andere Unternehmen gewonnen.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 089 360 363 50

Gentlemen, turn off your engines!

Foto: shutterstockDie treibstoffsparende Start-Stop-Automatik wird erwachsen. So entwickeln sich die unterschiedlichen Benzinsparsysteme, mit denen unsere Autos ausgestattet sind, stetig weiter. Auf Startschwierigkeiten in der Anfangszeit folgten abenteuerliche Entwicklungen in den Folgejahren. Nun spannt sich der Bogen bis hin zum beinahe schon bodenständigen Auftreten. Neu in der Familie: I-Stop.

Hybridautos wissen es von Anfang an: „Motor aus" bedeutet einen geringeren Spritverbrauch. Daher setzen die Hersteller von Hybridfahrzeugen von Beginn an auf diese simple Idee. Bei benzinbetriebenen Fahrzeugen dauerte es allerdings länger, bis sich dieser Gedanke durchsetzen konnte.

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Politisches Poker beim Klimaschutz – Der Fall USA

Die Obama-Regierung hat auf den ersten Blick ambitionierte Klimaschutzziele anvisiert. Schaut man etwas genauer hin, sind Schwächen unübersehbar.

Vor zirka einem Monat hat das US-Repräsentantenhaus einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 17 Prozent bis 2020 zugestimmt. Hört sich gut an, wenn man bedenkt, dass die EU als einer der Vorreiter beim Klimaschutz seine Treibhausgasemissionen bis 2020 um mindestens 20 Prozent reduzieren will. Allerdings wählte die EU, genauso wie die anderen Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls, 1990 als Basisjahr. Die USA legten sich hingegen auf das Jahr 2005 fest. 

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Ingenieure ohne Grenzen

2003 wurde in Deutschland der gemeinnützige Verein Ingenieure ohne Grenzen e. V. gegründet. Das Ziel dieses Vereins ist die Nothilfe, Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Ingenieurtechnik. Wichtige Arbeitsgebiete sind dabei die Wasserversorgung, Energieversorgung und der Bau von Infrastruktur, um die Lebenssituation in Entwicklungsländern zu verbessern. Zudem ist auch die Durchführung von Schulungen und Ausbildungen ein Ziel der Ingenieure ohne Grenzen, um zu erreichen, dass Projekte durch langfristige Selbsthilfe der betroffenen Personen fortgeführt werden können.

Inzwischen besteht der Verein aus 14 Regionalgruppen, die vielfältige Projekte planen und durchführen. Neben diesen Regionalgruppen gibt es zwei Arbeitskreise, die themenbezogene Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung und Brückenbau entwickeln. Durch diese themenbezogene Arbeit wird ein intensiver Wissensaustausch der Vereinsmitglieder untereinander, aber auch die Vernetzung mit anderen Vereinen gleicher Themenbereiche erreicht. Somit ist eine intensive Entwicklung und Forschung möglich, um die erforderliche Technik an die spezifischen Bedingungen der Projekte anzupassen.
Ein Beispiel für diese Projekte ist das Projekt BiogasST.Es umfasst den Bau von dezentralen kleinen Biogasanlagen in Tansania durch die Regionalgruppe Berlin in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung und verschiedenen Partnerorganisationen. Durch den Bau kleiner Biogasanlagen, die Energie für häusliche Nutzung - wie zum Beispiel Kochen - bereitstellen, werden in der Landwirtschaft tätige Familien unterstützt. Die Nutzung von Holz als Brennstoff hat im Gegensatz zu Biogas verschiedene Nachteile. Sie führt zum Beispiel zur Rodung von Wäldern, was eine verschlechterte Bodenqualität und Erosion zur Folge hat.

Zudem ist die Beschaffung von Feuerholz zeit- und arbeitsaufwendig. Ein weiterer Vorteil der Biogasanlage ist, dass das durch die Fermentierung in der Biogasanlage entstehende Biomassesubstrat zudem zur Düngung der Felder eingesetzt werden kann. Das Projekt besteht aus drei Phasen. Die Möglichkeiten der Nutzung von Biogasanlagen in Tansania werden in der Phase 1 durch eine Machbarkeitsstudie analysiert. In Phase 2 wird ein geeignetes Anlagenkonzept entwickelt und als Pilotanlage gebaut. Phase 3 umfasst den Bau von Anlagen in Tansania und Schulungen und Ausbildungen, zur Errichtung von Biogasanlagen. Somit kann das Wissen um Bau und Betrieb auch außerhalb des Projektes genutzt werden.

M. M.

Klimakonferenzen der Vereinten Nationen

Übersicht der Ergebnisse bisheriger Konferenzen und Ausblick auf die Zukunft

Vom 17. bis zum 18. Dezember 2009 wird die 15. Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen stattfinden. Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden ein Überblick über die Ergebnisse der bisherigen Klimakonferenzen gegeben und das Ziel der 15. Klimakonferenz in diese Entwicklung eingeordnet.

1990 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die zukünftige Vereinbarung einer Klimakonvention beschlossen. Diese wurde 1992 auf einer UN-Konferenz zu den Themen Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro durch die so genannte Klimarahmenkonvention festgelegt und im gleichen Jahr von 152 Staaten ratifiziert. Die Klimarahmenkonvention setzt das Ziel die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zu senken, um einen anthropogen verursachten Klimawandel zu verhindern. Dies soll durch eine nachhaltige (also wirtschaftlich und sozial verträgliche und umweltschonende) Entwicklung erreicht werden. Heute ist die Klimarahmenkonvention von 192 Ländern ratifiziert.

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Juni 2009: warm, wärmer, am wärmsten

Durchschnittliche globale Temperaturen geben einen guten Überblick darüber, wie sich unser Klima entwickelt. Dabei gibt es natürlich Schwankungen von Jahr zu Jahr, so dass nicht jedes folgende Jahr wärmer ist als das Vorhergehende. Daher sind die neuesten Daten der globalen Temperatur-Entwicklung von NOAA keineswegs beruhigend, auch wenn sie insgesamt nicht einen neuen Hitzerekord stellen. Allerdings findet man einen Rekord, wenn man sich das Detail näher ansieht, und der ist ziemlich beunruhigend.

NOAApubliziert regelmäßig einen Überblick über die neuesten globalen Temperaturmessungen - erstellt von Satellit-Daten - die als Anomalien (Abweichungen) von dem Durchschnittswert der Jahre 1961 bis 1990 berechnet werden.

Demnach war die globale Luft- und Wassertemperatur im Juni 2009 die zweit-wärmste Temperatur, die je gemessen wurde.

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Kleines Dorf ganz groß

Schon innerhalb der Solarbundesliga hat sich der kleine Ort Beuchten im Landkreis Wolfenbüttel einen Namen gemacht. Das etwa 380 Einwohner zählende Dorf lebt im Einklang mit der Natur und engagiert sich stark bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Insbesondere die Kraft der Sonne wird hier in vollen Zügen genutzt und bei Neubauten und Altbausanierungen auf Solarenergie gesetzt. 

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Black Carbon and Global Warming: A Promising Short-Term Approach?

Scientists are increasingly finding that black carbon aerosols in the atmosphere and their deposition on snow and ice-covered areas are having more of a warming effect than earlier thought. [Another reason for switching to renewable energies as quickly as possible! Maiken Winter]
Article by Zeke Hausfather; reposted with permission from the Yale Forum on Media and Climate change


Recent research has found that black carbon is the second largest anthropogenic contributor to warming, adding a climate forcing about 55 percent of that of carbon dioxide, and nearly twice that of methane.

In Arctic and Antarctic areas, black carbon deposition on snow and ice causes the surfaces to absorb more of the sun’s heat, and may be responsible for as much warming in the Arctic as all other anthropogenic forcings combined.

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Closing price gap between renewables and fossil energies

A recent publication by the World Resource Institute (WRI) for the southeastern United States indicates clearly: fossil fuels are not the cheapest source of energy any more. This result is, of course, not at all surprising for those who are actively involved in the renewable energy market, and who have experienced the tremendous growth in renewable energies during the last decade.



[caption id="attachment_2804" align="alignleft" width="150" caption="Costs of various electric power resources in $ per MWh"][/caption]

But for those who are still skeptical about the potential and economic feasability of renewable energies, the figure to the left might still be a surprise:

The costs of various electric power sources (in $ per MWh) are overlapping. Fossil fuels are not cheaper any more than renwables. Photovoltaik and nuclear energy are the most expensive sources of energy right now. However, prices for photovoltaic continue to decline and will likely become a lot more affordable in the near future.

Renewables do not only provide independene from other nations, they are not only essential to ensure a safe future for all, but they are also good for our wallets.

Clearly, renewable energies are a win win win investment. There is no good reason to not support them but personal short-term interest in reaping profit from outdated technologies.


Maiken Winter

Large-scale solar panel plant to be built in France



EDF Energies Nouvelles and U.S. solar panel maker First Solar Inc said on Thursday they will build France's largest solar panel manufacturing plant at an investment cost of 90 million euros ($128 million). The plant will initially be able to produce panels with a total capacity of around 100 megawatts, enough to provide electricity to 50,000 homes per year.

At full production, projected for the second half of 2011, the plant will employ more than 300 people. "This investment is a real turning point for the solar energy industry and confirms that France is more than ever in a position to play a leading role globally," French Energy Minister Jean-Louis Borloo told a news conference.

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Source: Environmental News Networks

Sinkende Fertigungskosten für Solarmodule

Die Einkapselung von Solarmodulen in ein ganz neues Material ist dem Münchner Chemiekonzern Wacker gelungen. Das Einkapselungsmaterial, welches unter dem Namen Tectosil im September auf der Eurpean Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in München vorgestellt wird, hat gegenüber herkömmlichen Einkapselungsmaterialien deutliche Vorteile.

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Helium-3 vom Mond, die Energiequelle der Zukunft

In den kommenden Jahrzehnten wollen die großen Nationen dieser Welt dauerhafte Basen auf dem Mond errichten und mit der Förderung wertvoller Rohstoffe beginnen.

Die NASA will bis 2020 Astronauten auf den Mond schicken, um den Bau einer Mondstation vorzubereiten, die 2024 fertiggestellt sein soll. Russland will bis 2020 eine permanente Mondbasis einrichten und auch in China, Europa, Indien und Japan gibt es Pläne für den Rohstoffabbau auf dem Mond.

Experten für Kernfusionen sind insbesondere an dem Edelgas Helium-3 interessiert, von dem sie ein Vorkommen von einer Million Tonnen auf dem Mond vermuten. Das kostbare und selten vorkommende Gas soll kontrollierte Kernfusionen auf der Erde ermöglichen.

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E-Zweiräder – Sinn oder Unsinn

Elektrisch angetrieben Fahrräder, im Fachjargon auch Pedelec (englisch für „Pedal Electric Cycle") genannt, eigentlich nur etwas für Rentner, Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Faule? In den letzten Jahren kommen sie immer mehr in Mode und die Verkaufszahlen steigen jährlich. Der Gedanke an ältere Menschen, denen die Fortbewegung per Muskelkraft oftmals schwer fällt, ist ja noch gut nachvollziehbar, aber für andere, gesunde Menschen? Radfahren als Fortbewegungsmittel ist körperlicher Betätigung an frischer Luft, meist aus Vergnügen oder bei einigen aus ökologischen Gründen, um zur Arbeit oder zum Einkauf zu kommen. Vielen Menschen, zugegeben bequemen Menschen, ist es aber zu viel Mühe, regelmäßig Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wohnt man dann auch noch bergig, verlieren viele ganz schnell die Lust und legen notwendige Strecken lieber mit dem Auto zurück. Vielleicht kann unter diesem Aspekt ein solches E-Fahrrad, trotz seines zusätzlichen Energieverbrauchs, doch ökologisch sinnvoll sein.

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Going green pays dividends

Why investing in energy efficiency pays off. Reposted from the Financial Postwith permission by the author, Jim Harris

There's a widely held misconception that going green is expensive. This regular column will smash that myth to pieces.

McKinsey & Company's report, The Case for Investing in Energy Efficiency, shows that US$170-billion can be invested in energy efficiency projects globally for 13 years with an average internal rate of return (IRR) of 17%, which will generate US$900-billion of annual savings by 2020.

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If you need another reason to act - think coral reefs

Coral reefs, one of the most diverse ecosystems of our planet, and essential to the survival of millions of people, could soon be at the brink of extinction, warn experts at a recent meeting.


Corals are an accumulation of stationary animals, called polyps, that deposit calcium carbontae into large structures that form coral reefs. Polyps live in close symbiosis with tiny photosynthetic organisms, the zooxanthellae, from whom they receive nutrients and oxygen. This symbiosis accomplishes a miracle in the nutrient- and generally species-poor tropical waters - an immense biodiversity; some 25-33 percent of the ocean's species are believed to be dependent on coral reefs. That is why coral reefs belong to the hotspots of marine biodiversity (Science 2002).

Coral reefs are also essential to millions of people - both as safeguards against tropical storms, as well as food resource. Fish captured in and around coral reefs are estimated to feed about 1 billion people in Asia alone. The goods and services of all global reefs combined are estimated to be worth a staggering $ 375 billion per year.

All this is in grave danger of collapse.

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Energiewende oder der Untergang des Abendlandes

Artikel von Hans Kronberger, übernommen von Franz Alt´s Sonnenseite


Die Botschaft ist ja dem Grundsatz nach schon angekommen: Fossile Energieträger, sowohl Öl als auch Kohle und Gas, werden knapp. Und zwar viel schneller als bisher angenommen. Die Prognosezeiträume haben sich in den letzten Jahren mehrfach halbiert. Rettendes Uran ist ebenfalls nicht in Sicht.

Im Gegenteil, die nukleare Stromproduktion bezieht heute bereits 40 Prozent des Brennstoffes aus der Rüstungsindustrie, also aus abgewrackten Atomraketen.

Selbst jene Stelle, die uns über Jahrzehnte darauf verwiesen hat, dass das Problem der Verknappung fossiler Rohstoffe getrost den nächsten Generationen überlassen werden könne, die Internationale Energieagentur in Paris (IEA), schreit Alarm. Es drohe nach der Finanzkrise eine viel schlimmere Krise, die Energiekrise, trommelt ihr Präsident, der Japaner Nobuo Tanaka.

"Es bedarf einer echten „Energiewende", es braucht einen gigantischen Befreiungsschlag gegenüber der fossilen und nuklearen Energieabhängigkeit. Wer wegschaut, hat schon verloren."



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Was gibt es denn da zu lachen? Teil 5



[caption id="attachment_2719" align="alignleft" width="150" caption="(c) Gernot Gunga"][/caption]

Gernot Gunga, seit mehr als 10 Jahren Cartoonist, Illustrator und Designer, will mit seinen Figuren die Welt ein wenig bunter machen. Es gibt ja eigentlich recht wenig zu Lachen in dieser Welt, wenn man an die grossen Probleme unserer Zeit denkt. Ich interessierte mich dafür, was die Cartoonisten unserer Zeit motiviert, die Welt trotzdem zum Lachen zu bringen (siehe auch Teil 1, Teil 2, Teil 3, und Teil 4).


Herr Gunga, was motiviert Sie am meisten bei Ihrer Arbeit als Karikaturist?

Dass man die Dinge aus einem anderen Betrachtungswinkel sieht.

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Elektro-Hype auf der IAA

Obwohl die Wirtschaftskrise einige Automobilhersteller dazu bewegt hat, im September nicht an der Internationalen Automobilausstellung teilzunehmen, dürfen die Besucher der Messe dennoch auf einige Neuheiten und Highlights gespannt sein. Erfreulich ist dabei auch die Entwicklung in Richtung alternative Antriebsmethoden seitens der kleineren Automobilhersteller.

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Another Apollo mission

Next month, a new Millennium report will be published: The State of the Future 2009. It calls for effortsat the scale of the Apollo mission - efforts that are doable if we act upon them in time.

It's been 40 years since man landed on the moon - in spite of all the disbelievers who considered that such a goal would be impossible to achieve. Today, we are standing before an even greater project: the transformation of our entire energy system and of the understanding of our place on earth. A project that is immense in its needed effort, in its urgency, and in its potential.

It seems that a report like "The State of The Future", with 6,700 pages contributed by 2,700 experts, summarizing the state of our future on this planet, should do the trick to get us moving at a more adequate pace.

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Jugendliche rufen zum Handeln auf

Die Jugendlichen des UNESCO Welt-Jugend-Festivals haben eine ‘Stuttgarter Erklärung' zum Klimaschutz erarbeitet. Im englischen Original trägt sie den Titel: "A Wake-Up for Climate Protection. Stuttgart Declaration. A wake-up-call from the youth, for the youth, to the world's decision makers".

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Saubere Luft durch moderne Dachpfannen

Wenn es um die Sanierung von Eigenheimen geht, hilft der Staat in Form von Förderprogrammen, bzw. günstigen Krediten, Steuerboni oder Zuschüssen kräftig mit. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung vom Staat sind Maßnahmen, die zur CO2 -Reduktion beitragen oder Sanierungsmaßnahmen, bei denen erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.

Oftmals betroffen sind speziell hier Modernisierungsarbeiten am Dach. Rund zwei Mal sollte die Dachplanung ins Auge gefasst werden. Erstmals beim Neubau eines Hauses und dann etwa 30 Jahre später bei einer Erneuerung. Besonders wichtig ist i diesem Zusammenhang die richtige Dämmung, denn hier geht ein Großteil der Energie verloren. Von einer guten Dachdämmung hängt also die Energieeffizienz des gesamten Hauses ab, auf dem Dach steckt demnach das meiste Einsparpotenzial. Wer also von Beginn an in eine gute Dachdämmung investiert, kann sich schon früh über den Einspareffekt freuen, denn im Allgemeinen liegt die Amortisierungszeit für die Ausgaben relativ niedrig. Nach nur drei Jahren machen sich die anfänglichen Kosten durch die Einsparungen bei den durch die Dämmung gesunkenen Betriebskosten bezahlt.

Neben hervorragenden Dämmeigenschaften liegt aber noch viel mehr Potenzial in der Dachsanierung. Der Baustoffspezialist Monier aus Oberursel hat die ersten Dachpfannen auf den deutschen Markt gebracht, die dank ihrer Oberflächenbeschichtung Schadstoffe aus der Luft neutralisieren. Diese Beschichtung besteht aus Titandioxid und soll bei einer eingedeckten Fläche von 200 Quadratmetern innerhalb eines Jahres so viel Stickoxid neutralisieren, wie ein Pkw auf 17.000 Kilometern ausscheidet. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Anfälligkeit für Algen- und Flechtenbewuchs, auch hier wartet die innovative Dachpfanne gegenüber herkömmlichen Dacheindeckungen mit Vorteilen auf. Alles in Allem ist die Eindeckung mit den Schadstoff neutralisierenden Dachpfannen nur etwa 10 Prozent teurer, als ein Dach mit gewöhnlichen Dachpfannen und wird zudem aktiv vom Staat gefördert.

Judith Schomaker

Windkraft – Strom – und was nun?

In der kommenden Woche geht die erste Windturbine des Windparks „Alpha Ventus" ans Netz. Insgesamt erzeugen bis Ende des Jahres 12 Anlagen, mit je 5 MW, regenerativen Strom für 50 000 Haushalte. Wie aber verteilt sich dieser Strom an Land? Der Laie würde vermuten, dass dieser umweltfreundlich erzeugte Strom der Bevölkerung der Küstenregion zugute kommt oder zumindest den norddeutschen Bürgern; doch weit gefehlt!

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Windkraft – Strom – und was nun?

In der kommenden Woche geht die erste Windturbine des Windparks „Alpha Ventus" ans Netz. Insgesamt erzeugen bis Ende des Jahres 12 Anlagen, mit je 5 MW, regenerativen Strom für 50 000 Haushalte. Wie aber verteilt sich dieser Strom an Land? Der Laie würde vermuten, dass dieser umweltfreundlich erzeugte Strom der Bevölkerung der Küstenregion zugute kommt oder zumindest den norddeutschen Bürgern; doch weit gefehlt!

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TCP Asia Pacific Summit brings together 261 presenters from 19 countries

The Climate Project held its Asia‐Pacific Summit in Melbourne, Australia July 11‐13. The event hosted by the Australian Conservation Foundation featured Nobel Laureate and former Vice President Al Gore along with a panel of international experts in climate science. Reposted from The Climate Project

261 presenters from Australia and the Asia‐Pacific region were in attendance. The Summit was intended to educate and empower participants so that they could deliver the message of climate change concerns and solutions to their communities, with the hope of generating enough momentum to create a positive outcome at the United Nations negotiations at Copenhagen in December.

"The only way that governments and political systems are going to respond is if the people themselves say, ‘This is important. We have to do it'," stated Gore. The presenters, both new and previously‐trained, represented a wide demographic range from some of the world's largest economies to the smallest island states. Diplomats, doctors, students, economists, executives, school principals, professors and a fire fighter came from 19 different countries, including Australia, New Zealand, India, China, Fiji, Bangladesh, Indonesia, Pakistan, Papua New Guinea and the Solomon Islands. "There was real energy, purpose and ‘truth force' flowing among everyone who attended....you could feel it," stated Angela Rutter, Manager of TCP‐Australia.

Don Henry, Executive Director of the Australian Conservation Foundation, stated that countries in the Asia‐Pacific region were crucial in order to have a positive outcome at Copenhagen. "All countries need to lead on this issue - just as we need to do the right thing at home.

Source: The Climate Project

Windpark Borkum West - richtiges Offshore

In dieser Woche wurde die erste richtige Offshore Windkraftanlage in deutschen Küstengewässern fertiggestellt. Sie ist das erste Windrad des Windparks „Alpha Ventus“, der bis Ende des Jahres mit 12 Anlagen fertiggestellt sein soll; wenn alles planmäßig läuft. Die Problematik liegt in der Entfernung zum Festland, den Wassertiefen von über 30 m und der rauen See, diese Faktoren sorgten auch in der Vergangenheit immer wieder für Probleme und Verzögerungen, beim Bau dieser Anlage. Aufgrund dessen musste das Betreiberkonsortium, bestehend aus EWE, E.ON und Vattenfall, auch schon die anfängliche Planungssumme von 190 Millionen Euro auf 250 Millionen erhöhen.

Der neue Park, 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum, ist bisher einmalig in der Geschichte der Windenergie. Natürlich ist „Offshore“ nicht neu. Die europäischen Nordseeanrainer wie Großbritannien, Niederlande, Dänemark und Schweden betreiben bereits seit Jahren eine große Anzahl an Windturbinen im Offshorebereich, aber lediglich im ruhigen, küstennahen Flachwasser. Mit dem Bau von Anlagen so weit im Meer, betreten die Betreiber nun Neuland.

Die Aufstellung neuer Windkraftanlagen in Deutschland kommt langsam zum Stillstand, ganz im Gegensatz zum Ausland. Zum einen besteht dort noch erheblicher Nachholbedarf und zum anderen sind hierzulande ertragreiche Standorte meist bereits vergeben und die Widerstände gegen neue Onshore-Windparks werden immer größer. So bieten Anlagen auf hoher See eine gute Chance, unser regeneratives Energiesoll (muss) zu erfüllen. Ein großes Plus ist die fast doppelt so hohe Windausbeute auf See, das sichert langfristig bessere Margen, auch wenn die Kosten zurzeit noch sehr hoch erscheinen. So hat „Alpha Ventus“ in erster Linie Pilotcharakter und verursacht wie viele andere Piloten erst einmal höhere Kosten.

Natürlich formiert sich auch gegen dieses Großprojekt Widerstand; Umweltschützer fürchten um Beeinträchtigung des Vogelzuges und Störung der Schweinswale durch die lärmintensiven Rammtätigkeiten für die Fundamente, die Tourismusbranche prophezeit schon Gästeschwund durch die Verunstaltung des Horizonts. Letztlich muss sich aber jeder über die Notwendigkeit dieser Anlagen klar werden. Der Bedarf am erzeugten Strom besteht und Windkraft ist bekanntlich die bessere Alternative zu Kohle und Atomenergie. Getreu nach dem Motto, „Das Eine was man will, das Andere was man muss“.

Der Anschluss des ersten Windrades an das Offshore-Umspannwerk auf See ist für die nächste Woche vorgesehen, der erste Schritt für die Versorgung von 50 000 Haushalten mit regenerativer Offshore-Energie.

Ludger Schomaker

Windpark Borkum West - richtiges Offshore

In dieser Woche wurde die erste richtige Offshore Windkraftanlage in deutschen Küstengewässern fertiggestellt. Sie ist das erste Windrad des Windparks „Alpha Ventus“, der bis Ende des Jahres mit 12 Anlagen fertiggestellt sein soll; wenn alles planmäßig läuft. Die Problematik liegt in der Entfernung zum Festland, den Wassertiefen von über 30 m und der rauen See, diese Faktoren sorgten auch in der Vergangenheit immer wieder für Probleme und Verzögerungen, beim Bau dieser Anlage. Aufgrund dessen musste das Betreiberkonsortium, bestehend aus EWE, E.ON und Vattenfall, auch schon die anfängliche Planungssumme von 190 Millionen Euro auf 250 Millionen erhöhen.
Der neue Park, 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum, ist bisher einmalig in der Geschichte der Windenergie. Natürlich ist „Offshore“ nicht neu. Die europäischen Nordseeanrainer wie Großbritannien, Niederlande, Dänemark und Schweden betreiben bereits seit Jahren eine große Anzahl an Windturbinen im Offshorebereich, aber lediglich im ruhigen, küstennahen Flachwasser. Mit dem Bau von Anlagen so weit im Meer, betreten die Betreiber nun Neuland.

Die Aufstellung neuer Windkraftanlagen in Deutschland kommt langsam zum Stillstand, ganz im Gegensatz zum Ausland. Zum einen besteht dort noch erheblicher Nachholbedarf und zum anderen sind hierzulande ertragreiche Standorte meist bereits vergeben und die Widerstände gegen neue Onshore-Windparks werden immer größer. So bieten Anlagen auf hoher See eine gute Chance, unser regeneratives Energiesoll (muss) zu erfüllen. Ein großes Plus ist die fast doppelt so hohe Windausbeute auf See, das sichert langfristig bessere Margen, auch wenn die Kosten zurzeit noch sehr hoch erscheinen. So hat „Alpha Ventus“ in erster Linie Pilotcharakter und verursacht wie viele andere Piloten erst einmal höhere Kosten.
Natürlich formiert sich auch gegen dieses Großprojekt Widerstand; Umweltschützer fürchten um Beeinträchtigung des Vogelzuges und Störung der Schweinswale durch die lärmintensiven Rammtätigkeiten für die Fundamente, die Tourismusbranche prophezeit schon Gästeschwund durch die Verunstaltung des Horizonts. Letztlich muss sich aber jeder über die Notwendigkeit dieser Anlagen klar werden. Der Bedarf am erzeugten Strom besteht und Windkraft ist bekanntlich die bessere Alternative zu Kohle und Atomenergie.
Getreu nach dem Motto, „Das Eine was man will, das Andere was man muss“.
Der Anschluss des ersten Windrades an das Offshore-Umspannwerk auf See ist für die nächste Woche vorgesehen, der erste Schritt für die Versorgung von 50 000 Haushalten mit regenerativer Offshore-Energie.
- Ludger Schomaker -

Windpark „Borkum West“ - richtiges Offshore

In dieser Woche wurde die erste richtige Offshore Windkraftanlage in deutschen Küstengewässern fertiggestellt. Sie ist das erste Windrad des Windparks „Alpha Ventus", der bis Ende des Jahres mit 12 Anlagen fertiggestellt sein soll; wenn alles planmäßig läuft. Die Problematik liegt in der Entfernung zum Festland, den Wassertiefen von über 30 m und der rauen See, diese Faktoren sorgten auch in der Vergangenheit immer wieder für Probleme und Verzögerungen, beim Bau dieser Anlage. Aufgrund dessen musste das Betreiberkonsortium, bestehend aus EWE, E.ON und Vattenfall, auch schon die anfängliche Planungssumme von 190 Millionen Euro auf 250 Millionen erhöhen.
Der neue Park, 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum, ist bisher einmalig in der Geschichte der Windenergie. Natürlich ist „Offshore" nicht neu. Die europäischen Nordseeanrainer wie Großbritannien, Niederlande, Dänemark und Schweden betreiben bereits seit Jahren eine große Anzahl an Windturbinen im Offshorebereich, aber lediglich im ruhigen, küstennahen Flachwasser. Mit dem Bau von Anlagen so weit im Meer, betreten die Betreiber nun Neuland.

Die Aufstellung neuer Windkraftanlagen in Deutschland kommt langsam zum Stillstand, ganz im Gegensatz zum Ausland. Zum einen besteht dort noch erheblicher Nachholbedarf und zum anderen sind hierzulande ertragreiche Standorte meist bereits vergeben und die Widerstände gegen neue Onshore-Windparks werden immer größer. So bieten Anlagen auf hoher See eine gute Chance, unser regeneratives Energiesoll (muss) zu erfüllen. Ein großes Plus ist die fast doppelt so hohe Windausbeute auf See, das sichert langfristig bessere Margen, auch wenn die Kosten zurzeit noch sehr hoch erscheinen. So hat „Alpha Ventus" in erster Linie Pilotcharakter und verursacht wie viele andere Piloten erst einmal höhere Kosten.
Natürlich formiert sich auch gegen dieses Großprojekt Widerstand; Umweltschützer fürchten um Beeinträchtigung des Vogelzuges und Störung der Schweinswale durch die lärmintensiven Rammtätigkeiten für die Fundamente, die Tourismusbranche prophezeit schon Gästeschwund durch die Verunstaltung des Horizonts. Letztlich muss sich aber jeder über die Notwendigkeit dieser Anlagen klar werden. Der Bedarf am erzeugten Strom besteht und Windkraft ist bekanntlich die bessere Alternative zu Kohle und Atomenergie.
Getreu nach dem Motto, „Das Eine was man will, das Andere was man muss".
Der Anschluss des ersten Windrades an das Offshore-Umspannwerk auf See ist für die nächste Woche vorgesehen, der erste Schritt für die Versorgung von 50 000 Haushalten mit regenerativer Offshore-Energie.
- Ludger Schomaker -

Starkes Interesse am CleanEnergy Networking

Das erste CleanEnergy Project Networking Dinner in München ein voller Erfolg!

Trotz hochsommerlichen Temperaturen, Biergartenwetter und Straßen, die anlässlich des Treffens zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Dmitri Medwedew in Schleißheim, teils komplett gesperrt waren, fanden viele Gäste zum ersten Networking Dinner im Herzen Münchens.

Das von CleanEnergy Project entwickelte Format, das auf persönliche Kontakte, Gespräche und direkten Austausch zwischen Unternehmern, Wissenschaftlern und Fachleuten in einer gemütlichen, entspannten Atmosphäre setzt, kam bei allen Beteiligten sehr gut an.

Der Abend, an dem 40 Gäste teilnahmen, war von intensiven Tischgesprächen und anregenden Diskussionen rund um die Themen erneuerbare Energien, Umwelt und Nachhaltigkeitskonzepte geprägt.

Viele der Unternehmen und Persönlichkeiten, zu denen Repräsentanten der IHK und Invest in Bavaria gehörten, nutzten die Gelegenheit, sich dem interessierten Publikum mit innovativen Ideen und Konzepten zu präsentieren.

Wahrscheinlich lag es auch an der guten italienischen Küche, dass viele der Teilnehmer auch nach 23:00 Uhr bei Espresso und Cappuccino in Gesprächen vertieft waren.

CleanEnergy Project will das nächste Networking Dinner im September in Berlin durchführen. Ein genauer Termin liegt noch nicht fest, doch es sind sogar noch weitere Treffen in anderen Städten in diesem Jahr und Anfang 2010 vorgesehen. In der Planung sind unter anderem Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Zürich und Wien.

Der Bedarf an Networking und direktem Austausch von Informationen und Kontakten ist groß und der gelungene Einstieg in München ist ein großer Ansporn für den Organisator und das Team von CleanEnergy Project, das sich hiermit auch nochmal ganz herzlich bei allen Gästen bedankt!

Ralf Hartmann

Die Erde als Kapitalanlage

Ein Interview mit Alfred Platow, dem Gründer der versiko Unternehmens-gruppe, die seit 33 Jahren auf ökologisch-ethisches Investment spezialisiert ist.

Herr Platow, kann umweltbewusstes Investieren die Welt überhaupt noch retten?

Ja, natürlich. Umweltschutz erreicht heute alle Lebensbereiche, angefangen vom Verbraucher bis hin zum Staat, der immer mehr Auflagen und Förderprogramme erlässt. Unternehmen und auch Länder werden verstärkt nach den Kriterien der Nachhaltigkeit beurteilt. Entsprechend wächst auch die Zahl der Unternehmen, die umweltgerechte Verfahren anwenden oder neue ressourcen- oder klimaschonende Technologien entwickeln. Finanzexperten sind sich hier schon lange einig: die Erde ist eine der größten Investmentmöglichkeiten überhaupt.

Es gibt so viele Öko-Fonds auf dem Markt. Was verstehen Sie als Pionier in diesem Bereich als Nachhaltiges Investment?

Nachhaltigkeit geht deutlich über den reinen Ökologiegedanken hinaus. Im Mittelpunkt steht immer der Mensch. Das schließt alle Facetten einer lebenswerten Umwelt mit ein, nicht nur saubere Luft und frisches Trinkwasser für einige Privilegierte. Nachhaltige Investments müssen zu einer zukunftsfähigen Entwicklung beitragen. Wir dürfen nicht auf Kosten nachfolgender Generationen unseren Wohlstand „verleben".

Welche Rollen spielen dabei die erneuerbaren Energien?

Das Potenzial erneuerbarer Energien ist unerschöpflich. Im vergangenen Jahr überstiegen die Investitionen in erneuerbare Energien und grüne Technologien erstmals den Betrag, der in die Erzeugung konventioneller Energie floss. Weltweit sind über 155 Milliarden Dollar in grüne Technik geflossen, davon allein 52 Milliarden um Windparks zu bauen, 33 Milliarden für Solarzellen, der Rest für Biogas- und Geothermieanlagen.

Für welche Investorengruppe sind Nachhaltige Investments geeignet?

Viele private Anleger wollen ihren eigenen Lebensstil auch auf ihre Anlagestrategie übertragen. Verantwortliches Handeln steht hier als Motiv ebenso im Vordergrund, wie die Erzielung einer erstklassigen Performance. Die Investmentfonds unserer Kapitalanlagegesellschaft Ökoworld eignen sich sowohl für private als auch institutionelle Anleger mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.

Auch im Bereich Altersvorsorge bieten wir ein komplettes Programm mit ökologischen Kapitalanlageprodukten an. Unser neuestes Produkt ist die als Branchenlösung konzipierte eenergieRENTE. Hier gehen die Beiträge in die Themen Windkraft, Solarenergie, Biogas Wasserkraft und Geothermie.

Vielen Dank für das Gespräch.

Binita Maurmann

100 gute Gründe gegen Atomstrom

„Wrack ab"! - so lautet die neue Kampagne der Energiewerke Schönau (EWS), mit der sich der Ökostromversorger gegen eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken einsetzt.

Zentrales Medium der Kampagne ist die Website www.100-gute-gruende.de. Hier bietet das aus einer Bürgerbewegung entstandene und streng ökologisch orientierte Energieversorgungsunternehmen kurze und klare Argumente gegen die Atomkraft sowie Materialien zum Mitmachen.

Der Uranabbau raubt kostbares Trinkwasser (1), hinterlässt tote Erde (2) und zerstört die Lebensgrundlage von Zehntausenden (3). Atomkraftwerke geben über den Schornstein und ins Wasser radioaktive Stoffe ab (4). Sie sind nicht gegen Erdbeben geschützt (5) und die Endlagerung des Atommülls ist noch nicht einmal technisch gelöst (6). Atomkraft blockiert die Energiewende (7) und jeden Tag kann der Super-GAU passieren (8).

Die EWS belassen es jedoch nicht nur bei den einzelnen Argumenten. Jeder „Grund" ist mit Quellenangaben sowie Verweisen auf Hintergrundinformationen versehen. Außerdem sind die „100 gute Gründe" auch als Fibel im Hosentaschenformat erhältlich, sodass ein Einstieg in die Energiediskussion auch im „Offlinemodus" möglich ist. Wer möchte kann über die Homepage auch Flyer, Plakate, T-Shirts, Aufkleber und Postkarten bestellen.

Die Kampagne wird von Institutionen aus dem Umwelt-, Verbraucher- und Klimaschutz sowie von Anti-Atom-Initiativen unterstützt.

Corinna Lang

Is the 2ºC limit enough? An interview with Prof. van Ypersele

There are many climatologists on our planet, some of them are truly standing out. Jean-Pascal van Ypersele, professor at UCL in Belgium, and Vice-chair of the IPCC, definitely belongs to those few. This is because he combines scientific authority and rationalism with a human heart of compassion and understanding for our world. I asked Prof. Ypersele about his opinion on the recent G8 decision to adopt 2ºC as the maximum for average global warming.

Prof. van Ypersele, you have witnessed the climate change debate since a long time. Now, finally, the G8 officially announced that they accept 2ºC as a target for maximal global warming. Many people are breathing a big sigh of relief, and believe that we finally are on the right track. Are we?

Well, it is interesting to see the G8 recognizes that the target set by the European Union 13 years ago (Council of European Ministers, June 1996) has wide support. It is an important step in the right direction, even if science (and climate) has significantly evolved since 1996. The last IPCC assessment report (2007) has shown that the risks to a number of natural and human systems were assessed to be significantly higher for a 2°C global warming than they were assessed in the previous IPCC assessment (2001). If the same European ministers who decided to consider a warming above 2°C as dangerous were to revisit their decision today using the same criteria, they would very likely have to conclude, on the basis of the latest IPCC report, that the threshold would have to be lower than 2°C by about half a degree. So, we are on a better track than previously, but there is still a long way to go.

So what do you believe is needed to have a reasonable chance of avoiding a destabilization of our climate, and what do you see as "reasonable"?

Climate is already destabilized, so the question should rather be "how much do we need to reduce global emissions to prevent a warming larger than a dangerous threshold". If we take for a moment the 2°C target as a reference, the IPCC indicated that to stay just above this value (not "under" it!), we needed to have global reductions of the order of 50 to 85% by 2050 compared to 2000. If the target was to stay below a value lower than 2°C, the reductions needed would be even larger. Whether that is reasonable or not is for policymakers to decide, but the IPCC has shown that many technologies, policies, and changes in behaviour were possible to achieve deep reductions.

How realistic is it, in your opinion, that we will achieve those measures?

The IPCC has shown repeatedly that technical and social measures were available at relatively low cost, and that the key missing element was political will to implement them.

In your opinion, what is the most important thing that each one of us can do to increase the probability that we avoid a global climate catastrophe?

Ask the decision makers at all level how they take the climate challenge into account in their decisions, and make them accountable for their actions.

Is there anything else you would like to add?

Climate is only one of the large challenges faced by humanity. Biodiversity loss, lack of access to basic water and energy, large inequities between populations and regions are at least as important as climate change.
Even taking all these into account, I am convinced that "Yes, we can".

Thank you very much, Prof. van Ypersele. And thank you for all your efforts to help us move towards a sustainable future, hopefully in time.

Maiken Winter

For further reading, please go to Smith et al: "Assessing dangerous climate change through an update of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) "reasons for concern". Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS, February 2009)

Strategies to address global warming

We only have little time left to act. But we can still avoid the passing of tipping points. Here is how.
Reposted with permission by Jim Hansen

In my opinion, it is still feasible to solve the global warming problem before we pass tipping points that would guarantee disastrous irreversible climate change. But urgent strong actions are needed. These actions would have multiple benefits, providing a helpful economic stimulus, improving public health, and increasing energy independence and national security.

Assessment of strategic options for solving the problem requires knowledge of geophysical constraints and their implications. The geophysical facts practically dictate the general course of action. Fortunately, it is clear that the required course is technically feasible, and it would have great benefits to the public in developing and developed countries. Unfortunately, knowledge and understanding of the situation are not widespread. In addition, there is a minority of people, termed fossil interests, who benefit from business-asusual.

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If you need another reason to act - think Arctic sea-ice

[caption id="attachment_2593" align="alignleft" width="150" caption="Arctic sea-ice minimum 2007"][/caption]

Everybody knows that the sea-ice in the Arctic is melting. Now a new study shows just how severly this melting is proceeding.

2007 was the year where Arctic sea-ice gave us a scary example for what we have found true since then: that the IPCC report was not just describing true changes in our climatic system, but that these changes are often faster than some of the worst case scenarios of the climate models. The extent of the Arctic sea-ice had shrunk so much, that for the first time in human memory the Northwest passage was navigable (see Fig. 1).

If melting continues like that, then - so scientists fear - the summer Arctic sea-ice could be completely gone within 20 to 30 years; the tipping point for a complete melting of Arctic sea-ice in the summer even might have been crossed already (Lenton 2009).

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Startschuss für Autostrom Roadshow

Heute fällt in Berlin der Startschuss für die „RWE Autostrom Roadshow". Bis Ende Oktober wird der Essener Energiekonzern RWE durch Deutschland touren und in sieben Großstädten seine „Tankstelle der Zukunft" aufbauen. Gleichzeitig sollen an den Standorten feste Stromladesäulen dauerhaft installiert werden.

Testfahrt

Los geht es am Sony Center in Berlin. In einer rund 200 Quadratmeter großen futuristischen „Tankstelle" erhalten die Besucher Antworten auf Fragen wie: Wie funktioniert Autostrom? Warum sind Elektroautos umweltfreundlich? Und wo gibt es Ladestationen?

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Interview mit Carl A. Fechner

Der Name Carl A. Fechner steht seit Jahrzehnten für Dokumentarfilme. Jetzt wagt er sich mit seinem Film „Energy Autonomy“ in die Weiten der Kinowelt. Zu seinem jüngsten Projekt stand der Geschäftsführer von Fechner Media und gleichzeitiger Regisseur des Films, trotz seines extrem vollen Terminkalenders bereitwillig Rede und Antwort. Wie er selber sein Projekt sieht und was er damit bewegen möchte verrät er uns im Interview.

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Schulen als Treiber im Klimaschutz

Viele fragen sich, wie wir unseren Mitmenschen die Dringlichkeit des Klimaschutzes am effektivsten vermitteln können. Schulen sind wahrscheinlich mit am geeignetsten dafür. Hilfe für Ideen bietet dabei eine neue Internetseite innerhalb des Programms Aktion Klima!


Schulen als treibende Kraft zum Klimaschutz? Lächerlich! Schüler sollen doch lernen, und haben keine Zeit, sich ablenken zu lassen. Lehrer und Schüler sind durch die Verkürzung der Schulzeit  sowieso schon überfordert, und können keine weiteren Zusätze zum Lehrplan verkraften. Falsch. Und zum Glück sehen das immer mehr Lehrer, Schüler und Ministerien genau so.

Warum sind Schulen denn so wichtig? Dafür gibt es viele gute Gründe:

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Communicating "climate change"

A Word is a Word is a Word? Not When it Comes to … Pick the ‘Right’ Word
By Bud Ward; reposted with permission from the Yale forum on climate change and the media


Praise, scorn, and even some good-natured (?) ridicule are greeting a consulting firm’s advice to “climate solutions advocates” on how to better package their climate change messages. [This article is written for the U.S. audience, but applies as well to us in Europe; MW]

Begin by dropping “climate change” and “global warming” from the lexicon, ecoamerica’s “Climate and Energy Truths” April report cautions. Both terms - and also former Vice President Al Gore’s preferred “climate crisis” - tend to “polarize and weaken the message,” the report says. Much better: “deteriorating atmosphere” (Real grabber, huh? Seen that one in a headline lately?). Or, better yet and much more personal, “our deteriorating atmosphere.”

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BMW setzt auf kraftstrotzende Umweltkiller

Die Welt bereitet sich auf die Notwendigkeit und den Markt umfreundlicher Autos vor, doch BMW-Verantwortliche setzen lieber auf alte Werte und

mehr Power statt schlauer!

Die neuen M-Versionen von X5 und X6 sollen ab dem 24. Oktober mit 4,4 Liter und V8-Benzin Motoren, Doppelturbo und satten 408 Kilowatt beziehungsweise 555 PS auf den Markt kommen. Die neuen 2,5 Tonnen Monster erreichen eine Höchsgeschwindkeit von 275 Kilometer pro Stunde. Auf Wunsch kann das 250 Kilometer pro Stunde Limit aufgehoben werden. Die Umweltkiller mit einem CO2-Ausstoß von 325 Gramm pro Kilometer können für 105.900 Euro beziehungsweise 108.500 Euro erworben werden.

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Umweltfreundlicher Flieger

Unter den Motorseglern ist der Durchbruch in Sachen CO2 freie Antriebsformen bereits gelungen, das erste fliegende Leichtgewicht hebt ausschließlich mit Hilfe von Brennstoffzellen ab. Der Testflug des umgebauten Fliegers, basierend auf dem Motorsegler Antares 20E, wurde erfolgreich auf dem Hamburger Flughafen getestet. Dem Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit seinen Projektpartnern BASF Fuel Cells, Lange Aviation, und Serenergy ist hiermit der weltweit erste pilotgesteuerte Flug gelungen, der ein Flugzeug mit reinem Brennstoffzellenantrieb abheben lässt.

Der mit 660 Kilogramm leichtgewichtige Antares DLR-H2, bei Lufthansa Technik in Hamburg beheimatet, mit einer Spannweite von 20 Metern und einer Länge von 7,4 Metern, kommt dabei ganz ohne den Ausstoß von Kohlendioxid und Stickoxiden aus. Durch die elektrochemische Reaktion innerhalb der Brennstoffzelle, die sich unter einer der Tragflächen versteckt, entsteht lediglich sauerstoffarme Luft und Wasser, als eine Art Abfallprodukt. Die Brennstoffzellen werden gespeist mit Wasserstoff, auch hier befindet sich der Tank verborgen unter der Tragfläche. Eine Verstärkung der Tragflächen sorgt dabei für die nötige Stabilität und Sicherheit für die zwei zusätzlichen Außenlastbehälter.

Bei der Effizienz des Antriebes hat sich der DLR allerdings nach unten verschätzt. Diese wurde mit bis zu 44 Prozent angegeben, hat sich aber als wesentlich höher erwiesen. Auch im Vergleich zu Antrieben, die durch die Verbrennung von Kerosin auskommen und zwischen 18 und 25 Prozent liegen, erreicht der Brennstoffzellen-Flieger eine deutlich höhere Ausbeute. Maximal erreicht der innovative Motorsegler eine Geschwindigkeit von 170 Kilometern pro Stunde, bei einer Leistung von etwa 25 Kilowatt. Ein revolutionärer Durchbruch in der Luftfahrt, der in Zukunft auch Urlaubsflieger mittels Brennstoffzellenantrieb abheben lassen könnte.

Judith Schomaker

Energetische Amortisation – die Kennzahl für Zweifler

Viele Menschen bringen bei der Diskussion um die Erzeugung von regenerativen Energien die hohen Erzeugungskosten für beispielsweise Windenergieanlagen oder Solarzellen mit ins Spiel. Hartnäckig hält sich das „Gerücht“, dass eine Anlage, die umweltfreundliche Energie erzeugt, sehr lange braucht, bis sie die Energie der Herstellung und Erstellung wieder erwirtschaftet hat.

Zum Glück gibt es die Kennzahl der „Energetischen Amortisation“, es ist die Zeit, nach der die Anlage die Energie, die für Produktion, die Errichtung, Betrieb und Entsorgung gebraucht wird, wieder eingebracht hat. Oft wird auch vom Erntefaktor gesprochen. Mit ihr werden alle Zweifler eines Besseren belehrt, denn sie liegt bei regenerativen Energien sehr hoch.

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Biogasanlage der Superlative

In Mecklenburg Vorpommern ist die derzeit größte Biogasanlage der Welt in Betrieb gegangen. Finanziert wird dieses Großprojekt, NAWARO BioEnergie Park „Güstrow“ GmbH, durch ein Bankenkonsortium und private Investoren; Gesamtinvestitionsvolumen rund 122 Millionen Euro. Anfang Juni erfolgte die erste Einspeisung von Biomethan in das öffentliche Netz. Der „Bioenergiepark“ von Güstrow soll dann ab 2010 jährlich 46 Millionen Kubikmeter Biogas in Erdgasqualität produzieren.

„Gefüttert“ wird die 55-Megawatt-Anlage mit nachwachsenden Rohstoffen und das erzeugte Biogas lässt sich mithilfe eines speziell entwickelten Verfahrens zu Biomethan aufbereitet und anschließend in das Erdgasfernleitungsnetz einspeisen.

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Verheerender Uranabbau

Der Atomkraftlobby kommt der Klimawandel wie gerufen. Hat sie doch endlich wieder einen Vorwand, ihre Energie ins Spiel zu bringen und den Ausstieg vom Atomausstieg zu fordern. Sauber soll die Atomenergie sein, zuverlässig und günstig. Nun, wie zuverlässig Atomenergie ist, sehen wir an Schlagzeilen wie „Atomkraftwerk Krümmel schaltet Reaktor im Eilverfahren ab" oder „Forsmark-Panne war größer als gedacht". Das Märchen vom billigen Atomstrom wurde jüngst vom Öko-Institut widerlegt. Und dass das Geschäft mit Atomstrom alles andere als sauber ist, weiß jeder, der sich einmal die gesamte Prozesskette der Atomstrombereitstellung anschaut.

Mit seinem in der Zeitschrift natur+kosmos erschienenen Artikel „Mörderisches Uran" (Heft 06/2009) greift Claus Biegert eine Misere auf, der bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

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Eine unbequeme Rechnung

[caption id="attachment_2473" align="alignleft" width="150" caption="Die Rechnung"]Die Rechnung[/caption]

Die Rechnung - ein zirka vier Minuten kurzer Film von Peter Wedel, von EcoFilm, Gewinner des GermanWatchKurzfilm-Wettbewerbs - handelt von drei Männern, die sich vor dem Kino-gehen in einer Kneipe treffen. Dabei nimmt ihre harmlose Unterhaltung eine überraschende Wende.

Sehen Sie selbst. Es lohnt sich!

Maiken Winter

"Zero Emission“, das Auto der Zukunft?

Das Elektroauto für alle kommt aus Frankreich.Renault stellt Z.E. Reihe vor, ein elektrisch betriebenes Auto, das in Serienproduktion ab 2011 verfügbar sein soll.



Das Auto der Zukunft ist zu 100 Prozent emissionsfrei und soll eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Kilometer pro Stunde erreichen. Die vom Hersteller angegebene Reichweite von 16o Kilometern dürfte in Deutschland mehr als ausreichend sein, da der Arbeitsweg für etwa 80 Prozent der Autofahrer weniger als 30 Kilometer beträgt.

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Griechenland setzt auf die Kraft der Sonne

Griechenland bietet die Idealbedingungen für eine Energiegewinnung aus der Kraft der Sonne. Bildete das Mittelmeerland im Jahr 2008 noch das Schlusslicht im der europaweiten Klassifikation der European Photovoltaic Industry Association (EPIA), so hat sich das Blatt im Jahr 2009 gewendet. Zwar führte Griechenland schon im Jahr 2006 ein Fördergesetz zur Vergütung von Solarstrom ein, doch die schier unendliche Bürokratie stand diesem Gesetz im Weg. Antragsteller mussten eine ganze Reihe Institutionen und Bewilligungen durchlaufen, um ihre Solarstromanlage in Betrieb nehmen zu können. Wartezeiten von bis zu zwei Jahren waren keine Seltenheit, nicht zuletzt wegen der nur sehr begrenzten Institutionen für die Antragsprüfungen, im Vergleich zu der starken Nachfrage nach Photovoltaikanlagen.

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Now is the time to pressure your politicians!

Finally, the G8 has come to its senses in terms of climate change. Now we need to make sure they know what needs to be done.

Often our work on climate change seems like the attempt of a mom trying to explain to her child that it must not use her fingers to eat spaghetti -being heard but definitely not being taken seriously. Kids often only listen when they are afraid to lose their desert. Or they finally listen after strenuous years of nagging. At the latest at their graduation party. Now that's a relief!

It seems quite the same with politicians; except that they sometimes never graduate. For how long have politicians been warned that inaction will lead to a catastrophe of a global scale with unimaginable consequences? We've nagged and pleaded, with mostly relatively little effect.

Now, finally, the G8 will adopt the 2°C limit of global warming - accepting the science that tells us that a warming by more than by 2°C from pre-industrial times will likely cause a passing of tipping points.

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Es wäre schön, wenn jeder Mensch Ökostrom benutzen würde

Das Verbraucherportal "StromAuskunft" startete am Montag, den 6. Juli 2009, seine Kampagne „Die Klimaschützer!". Ziel der Kampagne ist es, die Nutzer von Social Networks für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren und für einen Umstieg auf sauberen Ökostrom zu gewinnen. Herzstück der Aktion ist ein Widget mit dem Tilel „Es wäre schön, wenn jeder Mensch Ökostrom benutzen würde" und einer integrierten CO2-Sparuhr. Jedem Nutzer, der die CO2-Uhr in seine Webseite einbindet, wird die gesamte CO2-Ersparnis, die durch die Benutzung von Ökostrom erreicht werden könnte, in einem Zählwerk angezeigt. Je mehr Nutzer die CO2-Uhr einbinden, desto schneller läuft die CO2-Sparuhr.

Das Widget steht auf www.stromauskunft.de/die-klimaschuetzer sowie innerhalb der Social Networks https://www.facebook.com/Klimaschuetzer und www.myspace.de zur Verfügung und kann von dort mit nur wenigen Klicks auf die persönliche Profilseite, die eigene Webseite oder den eigenen Blog eingebettet werden.

Die Initiatoren wollen auf diesem Weg möglichst viele Mitglieder bis zur Weltklimakonferenz im Dezember in Kopenhagen gewinnen, um den Verantwortlichen zu zeigen, wie viel CO2 durch einen Wechsel auf Ökostrom eingespart werden kann.

Jeder Nutzer, der die CO2-Uhr auf seiner Seite präsentiert, trägt zwar zur Visualisierung der möglichen CO2-Ersparnis bei. Mit einem direkten Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist die Einbindung der CO2-Sparuhr auf die eigene Website jedoch nicht verbunden. Dabei wäre dieser genauso schnell und einfach gemacht. Wer also wirklich das Klima schützen will, wechselt erst zu Ökostrom und lädt anschließend das Widget herunter.

Corinna Lang

Wenn nicht ihr, dann wir!

Wenn die großen Stromkonzerne nicht bereit sind, auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzusteigen, heißt das noch lange nicht, dass WIR das nicht können.

Sie wollen sich für erneuerbare Energien und den Klimaschutz einsetzen? Es ärgert und frustriert Sie, dass sich im Klimaschutz weiterhin relativ wenig bewegt? Sie wollen endlich etwas machen, was größere Auswirkungen hat, als eine Energiesparbirne einzuschrauben? Sie wollen aber auch gleichzeitig selber profitieren, mehr als ein paar Euro hier und da?

Dann haben Sie im Moment eine einmalige Gelegenheit, ihr Geld sinnvoll und Gewinn-bringend anzulegen:

"Energie aus Bürgerhand" heißt eine Genossenschaft, welche die Thüga- das fünft-größte Energie-Unternehmen Deutschlands - aufkaufen will. Und zwar mit unserer Hilfe.

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If you need another reason to act - think permafrost

Permafrost is a subject in the climate change debate I have tried to not think about too much. It is just too scary to think about the vast amounts of carbon stored in frozen soils, ready to be released if global temperatures keep rising. But it seems to be time to finally take a closer look at what is happening in the most northern areas of our planet.

Areas like the northern parts of Siberia, Alaska, or Canada are cold enough that most parts of the ground are frozen - that is why it is called "permafrost" (Fig. 1). Only the uppermost layer is thawing in the summer, and gives room for plants to grow. This active layer can be 0.6 to 4 m thick. Even though some of the plant material decomposes, quite a bit of it does not. This is because the active layer is frozen during large parts of the year; and microbial processes that decompose organic material are significantly slowed down at low temperatures - the soil acts like a freezer for organic material.

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Frankreich im Wandel

Frankreich zählt zu den Vorreitern in Sachen Atomenergie. Im Gegensatz zu Deutschland haben die Franzosen keinerlei Scheu im Umgang mit der Kernenergie. Die Begeisterung für Kernkraft scheint keine Grenzen zu kennen, denn weltweit zählt Frankreich mit 58 Kraftwerken zu den absoluten Spitzenreitern dieser Form der Energiegewinnung. Auch geplanten Neuerrichtungen von Atomkraftwerken steht die französische Bevölkerung gelassen entgegen, keine Proteste wie hierzulande, denn sie haben längst erkannt, dass Atomenergie dem Land eine gewisse Unabhängigkeit verleiht und die Energiekosten auf einem konstant niedrigen Niveau hält.

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Hybridautos – die Lösung?

Dank jahrelanger Klimadiskussion und teils rapiden Preissteigerungen beim Mineralöl geraten der Automobilmarkt und die Entwicklungsbüros endlich richtig in Bewegung. Aber bewegen sie sich auch in die richtige Richtung?

Sowohl reine Elektroautos als auch Hybridfahrzeuge sind auf dem Vormarsch, doch ist noch immer unklar, in welchem Gang. Vielfach werden die als serienreif proklamierten Fahrzeuge nur in einem ausgewählten Kundenkreis genutzt, gewissermaßen als Pilotprojekt, und sind für den „normalen“ Autofahrer noch gar nicht verfügbar.

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Solarbundesliga

Nicht nur im Fußball gibt es eine Bundesliga. Seit 2001 treten auch Städte in einen Wettstreit. Ziel ist hierbei aber nicht die Torbilanz, sondern wer am Ende der Saison die meiste regenerative Energie mittels Solartechnik erzeugt hat.

Meister der vergangenen Saison 2008/2009 ist ein kleiner Ort in Schleswig Holstein, ein Ort, der erst im Jahr 2008 in Solarenergie investierte und die Gemeinde mit einer pro Kopferzeugung bei 6,5 Kilowatt zum Sieg führte.

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Stadtwerke München setzen auf erneuerbare Energien

Die SWM plant bis 2020 alle Münchner privaten Haushalte mit regenerativer Energie zu versorgen.

Wie die AZ am 2.7.2009 in einem ganzseitigen Artikel von Natalie Kettinger berichtet, soll ein Solar-Kraftwerk in Helmeringen der Beginn der Solar-Intiative sein. In unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Gundremmingen, im Landkreis Günzburg, ist ein großer Solarpark in Zusammenarbeit mit dem Dornbacher Unternehmen Gerlicher Solar entstanden. Seit Dezember 2008 wird hier Strom aus der Kraft der Sonne gewonnen.

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China fördert Solarenergieprojekte

Die Aktivitäten chinesischer Photovoltaikunternehmen wurden gerade hier in Deutschland mit Erstaunen, zunehmend aber auch mit Missfallen beobachtet, profitierten sie doch in besonderem Maße von den Subventionen europäischer Länder zur Förderung der Branche. Über die Nutzung der Solarenergie in China selbst hörte man bislang nicht viel - überhaupt assoziiert man China insgesamt bekanntermaßen eher mit gravierenden Umweltschäden und Raubbau an der Natur als mit der Nutzung erneuerbarer Energien.

Es sah bislang nicht so aus, aber die chinesische Regierung ist sich des dringenden Handlungsbedarfs durchaus bewusst und plant die erneuerbaren Energien massiv zu fördern.

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Report Gives Sobering View Of Warming’s Impact on U.S.

A new U.S. government report paints a disturbing picture of the current and future effects of climate change and offers a glimpse of what the nation’s climate will be like by century’s end.
by michael d. lemonick, reposted with permission from Yale's e360

For anyone wondering whether climate change has already hit the United States, a recent U.S. government report says it has — and in a big way.

Witness these trends: In the northeastern U.S., winter temperatures have increased by 4 degrees F since 1970; in the Pacific Northwest, the depth of the Cascade Mountain snowpack on April 1 has declined by 25 percent over the last half century, while spring runoff from the Cascades now occurs nearly a month earlier than 50 years ago; and in Alaska, winter temperatures have increased a stunning 6.3 degrees F in the last 50 years.

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IRENA nicht mehr länger heimatlos

Seit Montag ist es entschieden: Der Hauptsitz der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) wird Abu Dhabi. Doch auch die beiden Mitstreiter Bonn und Wien werden nicht leer ausgehen. Ein von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgestellter Kompromissvorschlag, der alle drei Städte mit einbezieht, sorgte für Einigung.

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