entweder - oder

Der DHU-Bundesgeschäftsführer Rainer Braake ist sich sicher: In einer zukunftsweisenden Energiepolitik darf es nicht mehr nach dem „sowohl-als-auch“ Prinzip gehen, sondern es muss nach dem Motto „entweder-oder“ gehandelt werden.

Entweder erneuerbare Energie oder Kohle und Atom!

Das Primärziel der künftigen Energiekonzepte ist dabei ein dauerhafter Klimaschutz, eine stabile Versorgungssicherheit und Energie zu bezahlbaren Preisen. Erneuerbare Energien ausbauen lautet auch das Wahlprogramm sämtlicher Bundestagsparteien, dabei geben sich die Politiker allerdings nicht mit dem 20 Prozent Ziel bis zum Jahr 2012 zufrieden, sondern wollen den Stromanteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2010 auf 35 oder mehr Prozent sehen und fordern, auch über diesen Zeitraum hinaus, einen stetigen Ausbau der Erneuerbaren.

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Dealing with probabilities

There are probabilities in climate science that are not acceptable. Here is why.

A probability describes the likelihood that a certain event will occur, with 100% indicating that the event will definitely occur, and 0% indicating that the event will very likely not happen ever. Probabilities thus give us some idea about the security of a decision we take.

For example: In Germany, people who play lottery have a chance of 1:140 million to crack the jackpot. Even though this probability is incredibly low, thousands and thousands of people keep hoping to win one day.

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SolarWorld schafft Begeisterung für erneuerbare Energien

Immer noch leben auf der Welt unzählige Menschen, die nicht in den Genuss einer geregelten Stromversorgung kommen. Besonders in Afrika ist ein zentrales Stromnetz kaum vorhanden, Bewohner ländlicher Regionen greifen daher auf die Verbrennung wertvoller fossiler Ressourcen zurück – für sie die einzige Alternative, um überhaupt Energie zu gewinnen.

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Öko-Institut widerlegt billigen Atomstrom

Eine Studie, die vom Bundesumwelt-ministerium in Auftrag gegeben wurde, belegt jetzt eindeutig, dass eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken nicht automatisch zu einer Senkung der Strompreise führt.

Das Darmstädter Öko-Institut veröffentlichte in diesem Monat die
entsprechende Studie, die auch die möglichen Nebeneffekte einer
Laufzeitverlängerung betrachtet.

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CleanEnergy Networking-Dinner in München

Zukunftssichere Arbeitsplätze, neue Märkte, innovative Unternehmen und Unternehmer mit Mut, frischen, tragfähigen Ideen braucht das Land!


Das Zeitalter der Computertechnik und des Internets hat sehr viel verändert, vor allem die weltweite Kommunikation und Verfügbarkeit von Informationen. Vielen Menschen hat dies Wohlstand und sogar großen Reichtum bescherrt. Wir stehen nun am Beginn einer noch sehr viel größeren Entwicklung und Ära, die alles bisher dagewesene klein erscheinen lassen wird.


Wir sprechen von der Entwicklung und Bedeutung nachhaltiger Energien und von Umwelttechnologien, ohne die es keine Zukunft geben kann. Wir sprechen vom Energiemarkt, der größer als jeder andere Markt der Welt ist. Wir sprechen über Sicherheit und die Versorgung existentieller Bedürfnisse und wir sprechen über die Klimaentwicklung unseres Planeten.


Am 16. Juli findet das CleanEnergy Networking-Dinner in München statt, um über Networking, persönliche Kontakte, den Austausch von Wissen und Informationen, die Entwicklung erneuerbarer Energien und damit die Erhaltung unserer Natur und Umwelt zu fördern. Das ist das Anliegen von CleanEnergy Project!

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Bioenergie: Auswirkungen für Landwirtschaft und Umwelt

Der Anbau von Energiepflanzen war lange Zeit für den Landwirt wirtschaftlich nicht interessant. Mit steigenden Rohölpreisen und der Energieeinspeisevergütung des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) stellen die Energiekulturen in bestimmten Bereichen inzwischen jedoch eine Alternative zu intensivem Marktfruchtanbau dar.

Die Agentur für Nachhaltige Nutzung von Agrarlandschaften (ANNA) erörtert mit den Partnern PE international und der Schweizer Forschungsanstalt ART in Zürich-Reckenholz in der Studie „Energieproduktion aus landwirtschaftlicher Biomasse am Oberrhein - Auswirkungen für Landwirtschaft und Umwelt" Vor- und Nachteile verschiedener Bioenergiekulturen und erstellt beispielhaft für den südbadischen Raum eine fundierte Entscheidungsbasis zur Auswahl ökologisch und ökonomisch vorteilhafter pflanzlicher Energieträger.

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Jim Hansen arrested for trespassing into coal mining area

Yesterday evening, Dr. James Hansen, director of the NASA Institute for Space Studies, together with 29 others, got arrested when trespassing onto land in West Virginia that is mined for coal. Burning coal is the most important reason for the fast increase of CO2 in our atmosphere, and thus for the warming of our planet.

What news! Finally Dr. Hansen managed to get arrested! He had tried before, when blocking a coal fired power plant in D.C. together with Bill McKibben and hundreds of other protestors; but the police did not dare to touch them. This time they did.

This will send a powerful message around the world: people, do something more than you have done so far! Peaceful demonstrations, in form of direct interference with the fossil fuel industry, a massive build-up of protest and direct involvement of every single citizen needs to be the consequence of the political process that is too slow to be effective. It also sends out an important mesage to scientists: speak up!!

What will YOU say when your kids ask you what you did to prevent the catatstrophe they might live with? “I informed myself”, “I bought an energy saving fridge”, “”I used my bike more frequently”, “I published papers in scientific journals”…those actions are not enough to give a satisfying answer to your kids.

The world got rich and lazy (ok, except for those who aren’t). Get up, world, wake up from your media-induced slumber, and do something more powerful, more effective than ever before!

Maiken Winter

Source: DotEarthGrist

Klimaschutz made in China

Noch wird den Chinesen angekreidet, hauptverantwortlich für den Anstieg der weltweiten Primärenergienachfrage zu sein. Doch das könnte sich bald ändern. Die Chinesen setzen auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

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Sind Sie eigentlich Mitbesitzer eines Atomkraftwerks?

eenergieRENTENur die wenigsten Anleger bedenken, dass sie nicht nur über Wertpapiere, sondern auch mit ihren Versicherungsbeiträgen investieren. Sie zahlen einen monatlichen Beitrag in der Erwartung, irgendwann möglichst viel zurückzuerhalten. Dabei fließen auch enorme Summen in Atomstrom, Kohlekraftwerke und Erdölförderung.

Atomkraft? Nein Danke!
Der Gedanke der ökologischen, nachhaltigen Kapitalanlage gewinnt immer mehr Anhänger. Was machen Sparer, denen nicht egal ist, wie die Beiträge für die Rente vermehrt werden? Die interessante Alternative bietet die versiko AG Nachhaltige Vermögensberatung mit der eenergierente!

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Alternative Energie im Wandel der Zeit

Einige Grundbedürfnisse des Menschen sind schnell definiert: warm sitzen, heiß duschen und natürlich eine warme Mahlzeit - das alles noch dazu möglichst praktisch! Genauso schnell ist der Mensch aber auch, wenn es darum geht diese Bedürfnisse möglichst einfach umzusetzen.

Allzu lange hat er hierbei keine Rücksicht auf seine Umwelt und die schwindenden Ressourcen genommen, die ihm diesen täglichen Komfort erst ermöglichten. Schon vor hunderten von Jahren saßen die Menschen warm und ein heißes Bad hin und wieder gehörte zum gehobenen Lebensstandart.

Allerdings hat sich die Art und Weise, wie wir heute zu diesen Annehmlichkeiten kommen gänzlich geändert. Klar, wir leben ja auch nicht mehr auf Bäumen und schießen unser tägliches Essen selber. Der schlaue Mensch hat sich seine Intelligenz zunutzen gemacht

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What it takes to be a climate activist

A day in Munich with Bill McKibben, author, environmentalist, and founder of 350.org - a homage to one of the most inspiring people of the world


Trying to organize a global movement is tough: traveling to places that hardly anybody has ever seen, such a Tibet, meeting fascinating people all over the world, getting to experience local food and culture,...those climate activists surely have a hard life! And then, jetting around the world, spewing out tons of CO2, they claim to help save ourselves from global climate change. Rediculous.

Is it?

Well, go ahead and spend just 1 day with one of the most active and dedicated climate activists of the world: Bill McKibben, author and environmentalist from Vermont, USA, and initiator of 350.org.

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Kernfusion zur alternativen Energiegewinnung

Der weltweite Energiebedarf steigt, die fossilen Rohstoffe zur Energiegewinnung hingegen nehmen konstant ab. Ein Problem, welches durch alternativ gewonnene Energie in absehbarer Zeit gelöst werden soll. Die Suche nach diesen umweltfreundlichen und effizienten Energiequellen dürfte die wohl größte Herausforderung der Menschheit sein und in Sachen erneuerbare Energien tut sich so einiges.Betrachten wir nur die vielen Fortschritte in den Bereichen der Solarstomgewinnung, Windkraftnutzung, Biomasse oder Erdwärme. Der größte Hoffnungsträger, wenn es um die Produktion alternativer Energie geht, soll laut Physikern jedoch die Kernfusion sein. Seit Jahrzehnten forschen sie unentwegt an funktionierenden Kernfusionskraftwerken und sollte die Technik irgendwann einmal so weit ausgereift sein, dass Kernfusion betrieben werden kann, dann bräuchten wir uns schlagartig keine Gedanken mehr um unser Energievorkommen machen.

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Es ist zu spät, um sich Pessimismus zu leisten

Home - Ein wunderschöner Film über unsere Erde. Yann Arthus-Bertrand schickt uns auf eine Reise mit beeindruckenden Bildern und einer wundervollen Musik. Sein Film ist ein faszinierendes und berührendes Erlebnis, ein Meisterwerk in vollendeter Schönheit.

Der Film zeigt uns, was wir verlieren, wenn wir nicht handeln und den Trend der Zerstörung aufhalten. Es bleiben uns höchstens noch 10 Jahre, um zu verhindern, dass die Kräfte der Natur unwiderruflich aus dem Gleichgewicht geraten.

Vor einer Woche habe ich den Film als DVD erstanden und am gleichen Wochenende angeschaut. Mittlerweile kann er über YouTube (kostenlos) gesehen werden.

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Desertec - genial oder fatal?

Ein Kommentar von Corinna Lang

„Ist das nicht toll? Bald bekommen wir Ökostrom aus Afrika!" Irgendwie höre ich diesen Satz in letzter Zeit des Öfteren. Und jedes Mal weiß ich nicht, was ich der Person, die dabei vor mir steht und mich erwartungsvoll anschaut, entgegnen soll. Die Enttäuschung darüber, dass ich nicht in die Begeisterung mit einstimme, ist meinem Gegenüber anzusehen.

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US Klimaschutz-Aktivist Bill McKibben: Vorträge in Berlin, München

US-Klimaschutz-Aktivist und Autor Bill McKibben in Deutschland

Der Journalist und Initiator von 350.org wirbt für globalen Klimaschutz-Aktionstag

Der international renommierte Autor und Klimaschutz-Aktivist Bill McKibben reistvom 20. bis 22. Juni durch Deutschland, um über neuste Entwicklungen aus der internationalen  Klimaschutzbewegung zu berichten. McKibben hält aus diesem Anlass am 20. Juni (Berlin) sowie am 22. Juni (München) einen öffentlichen Vortrag.

Vortrag mit Bill McKibben.

Titel: Because the world needs to know: Building an international climate movement in 2009

Datum/Ort:
-    Sa, 20.6., 19:00 Uhr, im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, Berlin

-    Montag, 22.6., 19:00 Uhr im Großen Gemeindesaal der Schwabinger Erlöserkirche, Ungererstraße 17,  München

Die Voträge werden auf Englisch gehalten und sind kostenfrei.

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GB: optimale Markteintrittschancen für Umwelttechnologie-Unternehmen

Großbritannien steht als Standort bei Investitionen in erneuerbare Energien weltweit auf Rang zwei - jedoch besteht nach wie vor ein enormer Nachholbedarf bei Umwelttechnologien und Energieeffizienz. Die Vorgabe der Regierung, bis 2050 die CO2-Emissionen um 80 Prozent zu senken, hat einen verlässlichen Rahmen für anhaltende Investitionen in Großbritannien geschaffen: optimale Voraussetzungen für innovative Technologien aus dem deutschsprachigen Raum. [vollständiger Beitrag]

Von Katja Weinhold

Bioenergie: Strom und Wärme versus Kraftstoff

Sie schafft es einfach nicht aus dem Kreuzfeuer der Kritik - die energetische Nutzung der Biomasse. Während Bioenergie für die einen als „Multitalent" gepriesen wird, sehen die anderen eine Nahrungskonkurrentin und Bedrohung für Umwelt und Klima in ihr. In der Tat ist der Anbau von Biomasse zur Energiegewinnung für die nachhaltige Entwicklung in vielen Fällen eher kontraproduktiv. So müssen beispielsweise wertvolle Regenwälder durch Rodung dem Energiepflanzenanbau weichen und hohe Einsätze von synthetischen Düngern und Pestiziden Belasten neben der Umwelt auch die Energiebilanz der Biomasse.

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Geht die Nachhaltigkeit an den Politikern vorbei?

Schaltet man Radio- oder Fernsehgerät ein, so wird man regelrecht überrannt von dem Ausdruck Nachhaltigkeit! Nachhaltige Energiequellen, nachhaltige Möbel, sogar mit nachhaltigem Kaffee wird geworben. Was aber verbirgt sich hinter diesem „in“-Wort? Nachhaltigkeit bezeichnet die Nutzung eines natürlichen Systems, welches durch die Nutzung nicht ausgerottet wird, sondern langfristig erhalten bleibt - sein Bestand kann sich also auf natürliche Weise regenerieren.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde und wird in zunehmendem Maße auch (erfolgreich) praktiziert, allerdings hinkt die Politik dieser Denkweise wohl etwas hinterher.

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Final grade on the EU Commissions environmental policy

The Green10, 10 environmental NGOs that score the performance of the European Commission, gave the Barroso commission an average score of 4.4 out of 10 points. But more consistency of judgement is needed.

Interesting was the score that the EU commission received for climate and energy policies. Even though the report mentions that a 20% emissions reduction is "inconsistent with the EU objective" of staying beneath an average global warming of 2°C, and even though it is not clear how to monitor the proposed increase in energy efficiency by 20% by 2020 (the famous 20/20/20 goal), the Green10 gave a score of 7/10 on the ECs climate policy.

For energy policy, the Green10 was less lenient, and gave the EC a score of 6/10. But whereas the 20% emissions target was critizised in the climate section, in the energy section the Green10 wrote: "The most remarkable achievement of this Commission was its binding 20% renewable energy target for 2020. Its adoption in EU law marks an important step for the development of clean energy."

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Von Bonn nach Kopenhagen

Die UN Klimakonferenz in Bonn - eine weitere Vorbereitung auf Kopenhagen im Dezember - endete am 12. Juni. Wir fragten Christoph Bals, Leiter von GermanWatch,nach den wichtigsten Ergebnissen, und was jeder von uns zu einem Erfolg in Kopenhagen beitragen kann.


Herr Bals, Sie sind seit Beginn der Klimaverhandlungen an jeder Klimakonferenz aktiv beteiligt. Hat es diesmal wesentliche Fortschritte in den Verhandlungen gegeben, und wenn ja, welche waren die Wichtigsten?

Im Prinzip liegen jetzt alle Optionen, die wir für ein ambitioniertes Kopenhagen-Abkommen brauchen, als Verhandlungstext auf dem Tisch. Allerdings stehen diese jeweils neben eher unerfreulichen Optionen. Zentral ist nun, dass die Regierungen - insbesondere der Industrie- und Schwellenländer -
deutlich machen, dass sie den politischen Willen haben, den notwendigen Optionen für Klimaschutz und -anpassung zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür sind die nächsten knapp 4 Monate die zentrale Zeit. Beginnend beim G8-Gipfel in Italien, dem darauf folgenden Mayor Economies Forum und dem G20-Gipfel sowie im September bei der Generalversammlung der UN können die Regierungschefs zeigen, ob sie ein Paket wollen, in dem tatsächlich ernsthafter Klimaschutz drinnen steckt.

Wurden in Bezug auf Emissions Reduzierungen schon konkrete Ziele diskutiert?

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Regenerative Energie kontra Haushaltsgeräteindustrie

Gemeinsam noch besser“, ein in vielen Firmen weit verbreiteter Slogan. Alle sollen ein gemeinsames Ziel vor Augen haben, meist ist es eine Steigerung der Effektivität. Vorausgesetzt wird dabei die gegenseitige Unterstützung. Warum alleine an einer Aufgabe verzweifeln? Oft können Kollegen aus einem anderen Blickwinkel heraus bei der Problembewältigung helfen. Ein guter Vorsatz, wenn dieser Plan auch häufig in der Praxis durch individuelle Interessen ausgebremst wird. Dieser Leitsatz müsste ähnlich auch auf andere Bereiche des täglichen Lebens übertragen werden. Nehmen wir den Bereich der regenerativen Energien, die Steigerung der Anlageneffizienz genießt höchste Priorität.

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Alternative Energiepflanze Leindotter

Die Erzeugung von Biokraftstoffen bedeutet bis heute, entweder der Landwirt baut auf einer Ackerfläche ein Nahrungsmittel an oder er nutzt die Fläche für den Anbau einer Energiepflanze. Lebensmittel kontra Energie; ein immer heikler werdendes Thema.
Nachwachsende Rohstoffe ohne zusätzlichen Flächenverbrauch, ein Traum? Vielleicht nicht mehr lange. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Ökologischen Landbau Trenthorst untersucht schon seit langem die Möglichkeit neben einer Nahrungsmittel-Hauptkultur auch eine Energiepflanze als Zweitkultur mit einzusäen.

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Gary Braash - Photographer of our changing climate

Gary Braasch's book "Earth under Fire" visualizes impressively the urgency of effective action, i.e. for the need of renewable energies and increased energy efficiencies. A book that should be translated into every language!

An Interview with Zinta Lundborg, re-posted from http://www.bloomberg.com

In one photo, flood-plagued Bangladeshis crowd onto a speck of road surrounded by rising water. Another image gives an aerial view of Florida’s Delray Beach, where luxury high-rise buildings cluster on a thin strip of eroding sand.

Gary Braasch, an award-winning environmental photojournalist, captured those shots and their embedded warning of global catastrophe. His book “Earth Under Fire: How Global Warming Is Changing the World” combines field experience, scientific reporting and stunning pictures of what’s already happening as the planet warms. An updated version of the 2007 edition has been issued by the University of California Press.

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Erneuerbare Energien als Jobmotor

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde kaum über ein Thema mehr berichtet als über die Finanz- und Wirtschaftskrise.  Alleine das Schlagwort "Wirtschaftskrise" erzeugt 13.300.000 Treffer in der Google-Suchmaschine. Beide Begriffe zusammen kommen sogar auf über 20 Millionen Suchergebnisse.

Diese hohen Zahlen, die in dieser Größenordnung etwas abstrakt wirken, deuten darauf hin, dass das Thema Wirtschaftskrise eine hohe Bedeutung hat und stark in der öffentlichen Diskussion steht. 

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The Great Transformation

The conference in Essen made it clear: We need a Great Transformation to ensure that we will avoid climate catastrophe.  This transformation is greater than one might have imagined. Because this transformation includes all aspects of our lives:

Technology– we need to change the entire hardwiring of our societies, changing from fossil energy sources to renewable energies, from inefficient to high-efficient technologies.

Institutions– we need to reformulate our understanding of society as not just a market place, but as a cosmopolitan group of human beings living together on one fragile earth. Our institutions, from economy to government need to be based on sustainability, equity, and mutual trust.

Life style– We urgently need to “power down”, using less energy and resources from our earth and ourselves; instead, we need to focus more on values that can make us happy in a sustainable and long-lasting way, such as friendship and the enjoyment of nature.

Our world view – We need to understand ourselves as a globally connected community, with everybody having influence on the lives of others in the world.

more…

How will we manage to transform all that? One positive aspect is that peak oil is happening at the same time as the proximity to climatic tipping points. Even if people do not like the moral aspect of the need to act on climate change, the fact that oil will be running out in the near future, and that we need alternative fuel sources, helps to support the needed changes towards renewable energies.

Another positive aspect is that crisis creates opportunities. At times of crisis people become more creative and willing to cooperate. We need to build upon that great potential and stimulate people a lot more into action. However, people might not act until they get scared. But by then any action will likely be too late. Let’s not wait for Hamburg to be inundated, or Florida being flooded! Why not just use our understanding that we have right now and act? 

The problem is, as Prof. Welzer pointed out, that knowledge does not translate into action. People are amazingly good in adapting their knowledge to ways that are convenient to them, redesigning reality to fit into their lives. Knowledge alone is not enough. I believe the major bridge from knowledge to action is understanding – a connection between our mind and our heart. Unfortunately, that connection was not discussed at the conference, as emotions are not part of scientific discourse, emotions are not scientific. I believe excluding emotions from our discussions is a major mistake, as people will not truly understand the facts if they don’t truly understand the consequences. And the consequences cannot be truly understood if we do not allow our emotions to show.

It gives some kind of weird hope to think that we are in a loose – win situation, as Wolfgang Sachs described it. If we do not act in time we will lose everything what humanity has grown to get accustomed to – our current climate, our wealth, our relative security. If we act in time, we can only win. Win not only financially, but we will also win back our sense of security, hope, joy, and believe in our ability to think and act as homo sapiens, win back a sense of respect for ourselves and of responsibility for all living things on earth. In a way, if we win, we might have found a way back to some sort of the garden Eden – a place of mutual understanding, respect, joy, equality and happiness.

Now that is surely something worth working towards.

Maiken Winter

Parkplätze solar be'dacht'

Bei Supermärkten, Flughäfen und Firmengebäuden darf eins nicht fehlen: ein groß angelegter Parkplatz für die Pkws der Kunden, Passagiere und Angestellten. Das ist zumindest die Meinung derer, die nicht aufs Auto verzichten wollen. Bisher hatten die Parkflächen keinen anderen Sinn, als einen Stellplatz für den fahrbaren Untersatz zu bieten. Mit Carpasol, einem Überdachungssystem mit integrierten Solarmodulen für Großparkplätze, soll sich dies nun ändern

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Die "weiße West" künftig umweltschonend herstellen?

In der Industrie stellt die Energie einen wichtigen Produktionsfaktor dar. Besonders in der Textilindustrie machen die Energiekosten bis zu 15% des Umsatzes aus, der Durchschnitt liegt hier bei 5%. Energieeffiziente Sparmaßnahmen wirken sich demnach direkt auf die Kassen der Textilunternehmen aus und kommen natürlich auch der Umwelt zugute. Energiesparmaßnahmen dürfen jedoch nicht den Produktionsprozess beeinträchtigen, denn für die Unternehmen ist ein maximaler Ertrag der Produktpalette, bei gleichzeitigem minimalen Energieverbrauch wichtig – Betriebswirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen werden angestrebt.

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Subventionsruine oder vielversprechende Innovation?

Ehrgeizige Ziele hat sich die Stadt Herten in Nordrhein-Westfalen da gesteckt! Mit dem „Blauen Turm“ möchte die ehemalige Bergbaustadt zur Weltstadt in Sachen Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie aufsteigen. Wo in den 80er Jahren gleich drei Pütts rund 23.000 Kumpeln einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellten, in dem täglich 36.000 Tonnen Steinkohle zutage gefördert wurden, so soll mit dem zukunftsweisenden Projekt „Blauer Turm“ ein Strukturwandel in Richtung erneuerbare Energie durch das Ruhrgebiet ziehen.
Geplant ist eine Versorgung von 12.000 Haushalten mit umwelt-freundlichem Strom bis Ende 2009 und eine zusätzliche Wasserstofftankstelle für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Hiermit werden ganze 17,8 Millionen Kubikmeter Erdgas und 15.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

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Solarstrom bald konkurrenzfähig

Wenn man der aktuellen Marktforschung Glauben schenken darf, so ist der Zeitpunkt des „Grid Parity“, also dem Punkt, an dem Solarstrom dem Preis des konventionell gewonnenen Stroms entspricht, in wenigen Jahren erreicht. Diese Netzparität soll in Deutschland etwa im Jahr 2012 möglich sein, womit Solarstrom dann deutlich wettbewerbsfähiger ist als heute. Deutschland soll nach Einschätzung der Experten eines der ersten Länder sein, in denen die „Grid Parity“ erzielt wird.

Anlässlich des 5. PV Industry Forums auf der Intersolar in München stand die Analyse um die Netzparität im Mittelpunkt der Diskussionen. Hier trafen rund 850 Hersteller, Zulieferer und Dienstleister der weltweiten Photovoltaik-Branche aufeinander und setzten sich mit der aktuellen und künftigen Entwicklung auf dem Markt auseinander.

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Intersolar auch in diesem Jahr ein Erfolg

Vom 27. bis 29. Mai fand in München die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik Intersolar statt. Das CleanEnergy Project sprach mit Markus Elsässer, dem Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH und Veranstalter der Intersolar.

Herr Elsässer, die Wirtschaftskrise belastet zurzeit ganze Industriezweige. Wie viel ist von der Krise auf der Intersolar 2009 zu spüren?

Mit 1.417 Ausstellern haben wir in diesem Jahr einen Zuwachs von über 31 Prozent gegenüber 2008. Die Ausstellungsfläche ist von 76.000 Quadratmetern auf 104.000 Quadratmeter gestiegen. Für eine Messe ist

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