Carbon Tax & 100% Dividend vs. Tax & Trade*

*‘Tax and Trade’ is pseudonymously and sometimes disingenuously termed ‘Cap & Trade’Today,

February 25, 2009, James Hansen testified before the Committee on Ways and Means, United States House of Representatives. His suggestion to implement a carbon tax with 100% dividend is an ingenious way to speed up the changes away from fossil fuels that are so urgently needed. Currently, Europe is proceeding with the Cap and Trade System. But it might be useful to review its effectiveness critically and to ensure that the system we implement is indeed able to ensure the changes that are needed. Because if the system does fail, we might not have time to rectify our errors.

In the following is the reprint of Dr. Hansen's testimony:


Our planet is in peril1. Climate disruption threatens everyone, but especially the young and the unborn, who will bear the full brunt through no fault of their own. Recent science makes it clear that if we continue to burn most of the fossil fuels we will leave our children a deteriorating situation out of their control.

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Chancengleichheit beim Energiesparen!

Mit einer neuen Kampagne wollen der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) Hartz IV Empfängern beim Stromsparen helfen. Für das Projekt „Stromspar-Check“ werden rund 500 Langzeitarbeitslose zu so genannten Energiehelfern geschult. Mit dieser Maßnahme soll der Kohlendioxid-Ausstoß um 290 bis 400 Kilogramm pro Haushalt reduziert werden.

Den meisten einkommensschwachen Familien in Deutschland war es bislang nicht möglich, aktiv Energie einzusparen. Zu hoch sind die finanziellen Belastungen für Energiesparbirnen, Zeitschaltuhren und Co., zu gering die Anreize, überhaupt Energie zu sparen. Mit dem Stromspar-Check wollen Cariats und eaD nun diese Mankos beseitigen, um auch einkommensschwachen Familien das Energiesparen zu ermöglichen, denn ohne den Einsatz von stromreduzierenden Geräten ist ein effektives Energiesparen kaum möglich. Das Projekt wird zudem vom Bundesumweltministerium mit rund fünf Millionen Euro gefördert.

Neben der Beratung zu Energieverbrauch und Einsparpotenzial durch die Energiehelfer, werden im Rahmen der Aktion kostenlos Energiesparpakete verteilt, die unter Anderem mit Energiesparlampen, TV-Abschaltern, Zeitschaltuhren und wassersparenden Duschköpfen im Gesamtwert von 80 Euro versehen sind. Durch diese Maßnahmen soll eine Stromreduktion von 10-20 Prozent je Haushalt erreicht werden. Für das Projekt können sich zunächst 12000 finanzschwache Haushalte bei den örtlichen Caritas Verbänden anmelden, wobei die Aktion bei Bedarf noch ausgeweitet werden kann.

Fraglich ist, ob diese Maßnahme von Hartz IV Empfängern auch angenommen wird. Für den „Stromspar-Check“ müssten die Energiehelfer den gesamten Wohnraum erkunden. Die Skepsis der Leistungsempfänger ist hoch. Wer garantiert den Teilnehmern, dass es sich bei den von den Arbeitsagenturen beauftragten ehemaligen Langzeitarbeitslosen nicht um „Schnüffler“ handelt, die ganz nebenbei die Wohnungen nach, für Hartz IV Empfänger unangemessenen, Geräten auskundschaften?

Angesichts der rund 7 Millionen Hilfebedürftigen, die im Leistungsbezug stehen, klingt eine Teilnehmerzahl von möglichen 12000 Haushalten geradezu lächerlich. Sicherlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wobei die Fördergelder durchaus sinnvoller eingesetzt werden könnten, damit mehr Leistungsempfänger hiervon profitieren. Einem wird das Projekt jedoch bestimmt helfen, den Arbeitsgemeinschaften! Schließlich verschwinden bei dieser Aktion wieder 500 Langzeitarbeitslose aus der Arbeitslosenstatistik.

Judith Schomaker

Was gibt es denn da zu lachen?! Teil 2

Die Ausmasse eines uneingeschränkten Klimawandels sind unvorstellbar. Die Dringlichkeit effektiver Aktionen größer als nie zuvor. Die Passivität vieler Menschen unverständlich. Die ewigen Diskussionen Nerven-aufreibend. Immer mehr frage ich mich, was wir bei der Kommunikation falsch machen, was wir bisher übersehen haben. Dabei stiess ich auf ein Buch "Nach mir die Sintflut", herausgegeben von der Sächsischen Zeitung, in dem Cartoons zum selbigen Thema abgebildet sind. Noch nie habe ich so sehr über den Klimawandel lachen können. Fehlt uns vielleicht der Humor, um den Klimawandel effektiv zu kommunizieren? Ich fragte einige der - meiner Meinung nach - besten CartoonistInnen.

Heiko Sakurai begann schon als 20-Jähriger Karikaturen zu zeichnen. Nun ist er seit 18 Jahren als Karikaturist in Deutschland tätig, und lebt zur Zeit in Köln. Seine oben abgebildete Karikatur bewegt mich sehr, da sie uns deutlich die Absurdität unseres Verhaltens vor Augen führt.

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Photovoltaik - neues Auslegungs-Tool aus Schwaben trotzt schwersten Stürmen

Wenn man einmal die aufgestellten Photovoltaik-Anlagen näher betrachtet, liegt der Punkt „Sicherheit“ anscheinend weit hinter der Funktionalität solcher Anlagen. Einmal aufgestellt sollen Sie so lange wie möglich effektiv arbeiten und dabei härtesten Witterungsbedingungen standhalten. Aber gerade hier liegt buchstäblich „der Hund begraben“.

Unter der Devise „Handeln statt warten“ hat die schwäbische Firma DEGERenergie als erster Hersteller eine Nachführanlage für Solaranlagen, mit einem so genannten Auslegungs-Tool, dem DEGERtraker, entwickelt. Dieses System schützt Betreiber aufgeständerter Solaranlagen vor Sturmschäden und verspricht zudem eine Energieausbeute von bis zu 45%.

Durch entsprechende Software ist es möglich, den Planern von Solaranlagen mit nur drei Angaben (Land, Höhe über NN und behördlich vorgegebener Windlastbeiwert) aufzuzeigen, welcher DEGERtraker in der gewählten Region mit wie vielen Solarmodulen belegt werden kann, um auch schweren Stürmen standzuhalten. Ausreichende Sicherheitsreserven sind in die Berechnungen gleich mit einbezogen, sodass die Produkte in puncto Sturmbeständigkeit dauerhaft einsatzfähig bleiben und auch bei Spitzenböen keine Schäden zu befürchten sind.

Besonders in der Solartechnik werden immense Beträge für die zukünftige „sauber“ Stromproduktion ausgegeben. Der Standort wird nach den besten Möglichkeiten ausgewählt, hochwertige Nachführsysteme verarbeitet, damit die Anlagen möglichst effektiv arbeiten und dann fegt ein Orkan a la Cyrill die teure Solaranlage davon.

Planer und Betreiber solcher Solaranlagen machen sich in den wenigsten Fällen Gedanken um deren Sturmbeständigkeit. Eine gewisse Mitschuld trifft auch den Gesetzgeber, denn es gibt keine einschlägigen Richtlinien zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Man ist sich nicht einmal einig, ob es sich hierbei um Maschinen oder Bauwerke handelt, wodurch die meisten Anlagen ohne Baugenehmigung und damit ohne Statikprüfung aufgestellt werden dürfen.

Dabei ist, wenn man den Klimaforschern Glauben schenkt, auch in den kommenden Jahren immer wieder mit extremen Stürmen zu rechnen. Das Thema Sicherheit muss aus diesem Grund aktiv angegangen werden, denn Solaranlagen gewinnen zusehends an Attraktivität, was die steigenden Umsatzzahlen aus der Solarenergiebranche belegen.

-Judith Schomaker-

Was gibt es denn da zu lachen?! Teil 1

Die Ausmasse eines uneingeschränkten Klimawandels sind unvorstellbar. Die Dringlichkeit effektiver Aktionen größer als nie zuvor. Die Passivität vieler Menschen unverständlich. Die ewigen Diskussionen Nerven-aufreibend. Immer mehr frage ich mich, was wir bei der Kommunikation falsch machen, was wir bisher übersehen haben. Dabei stiess ich auf ein Buch "Nach mir die Sintflut", herausgegeben von der Sächsischen Zeitung, in dem Cartoons zum selbigen Thema abgebildet sind. Noch nie habe ich so sehr über den Klimawandel lachen können. Fehlt uns vielleicht der Humor, um den Klimawandel effektiv zu kommunizieren? Ich fragte einige der - meiner Meinung nach - besten CartoonistInnen.

Hier die erste Antwort von Julia Drinnenberg, die seit  21 Jahren als Komikzeichnerin und Illustratorin in Nordhessen arbeitet. Ihre Karikatur "Die Welle" hat es mir besonders angetan.

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Genaue Wetterdaten für die Energiebranche

Kaum ein Wirtschaftszweig wird durch das Wetter mehr geprägt, als die Energiebranche. In Zeiten steigender Energiepreise und knapper werdender Ressourcen, gewinnt eine maximale Einsetzbarkeit bei minimalem Kostenaufwand zunehmend an Bedeutung. Für die Energieproduktion aus erneuerbaren Energiequellen, aber auch für den Energiebedarf ist das Wettergeschehen daher von großer Bedeutung. Eine optimale Energielastplanung mit exakten Prognosen unterstützt dabei die Energieversorger, optimal planen zu können und eine größtmögliche Wirtschaftlichkeit zu erreichen.

Besonders wertvoll sind dabei exakte Prognosen, die möglichst viele Wetterdaten enthalten und auch historische Klimadaten mit einbeziehen. Eine speziell auf den Energiemarkt optimierte Wetterinformation, die eine ortsgenaue und eine verlässliche Vorhersage trifft – kurz, den besten Wetterbericht überhaupt!
Der MeteoGroup aus Berlin ist dieser Durchbruch gelungen. In Europas führendem privaten Wetterdienst wurde ein Vorhersagemodell entwickelt, welches dynamisch-statistisch arbeitet. Das Multi-Model-MOS bezieht aktuelle und historischen Daten in seine Vorhersage mit ein. Ebenso fließen in die Berechnungen des MOS sämtliche meteorologischen Gegebenheiten wie effektive Bewölkung, Globalstrahlung, Temperatur, Wind und Niederschlag ein. Diese Daten werden zusätzlich von erfahrenen Meteorologen der MeteoGroup ausgewertet und begutachtet. So entstehen hochwertige und verlässliche Wetterdaten, die unübertroffene Prognosen in gleichbleibender Qualität liefern. Aber nicht nur für die Absatzplanung ist ein genauer Wetterbericht von großer Bedeutung. Das Wetter spielt bei der Standortanalyse ebenso eine gewichtige Rolle. Wo sind die windreichsten Regionen, wo weht der Wind konstant und über einen langen Zeitraum? All diese Punkte geben beim Bau von neuen Windparks und Windanlagen eine starke Entscheidungshilfe.

Zeitlich und räumlich detaillierte Wettervorhersagen sind bei der Produktion effizienter Energien unerlässlich. Die Meteo Group generiert mit ihrem Multi-Model-MOS dem Energiemarkt den entscheidenden Wissensvorsprung.

-Judith Schomaker-

CCS: Savior or devil?

At a recent conference in Berlin, many people spoke in support of a controversial technology: Carbon Capture and Sequestration (CCS).  Did we lose all those CCS supporters to the coal industry, or could there be good reason for their support of CCS?

Let me start with a disclosure: I have been trained by former U.S. Vice-President Al Gore to give presentations on climate change as part of The Climate Project, and am a passionate supporter of 350. Consequently, I strongly believe that one of the most important actions that the world needs to take is to stop the burning of coal in power plants that are not equipped with CCS. And because CCS technology is a far way from being economically viable, I viewed CCS as just an excuse to keep building new coal-fired power plants – with the empty promise that at some later point in time those plants will be equipped with CCS.

For those who are new to the term CCS: it is a method that captures CO2 before, during, or after the burning of organic material. After capture, the CO2 is sequesterd and stored underground. The captured CO2 can stem from gas such as in the gas fields off the coast of Norway; or it can stem from coal. So far, there is only one coal-fired power plant that tests this method, built by Vattenfall in eastern Germany.  At the recent Energy Forum II at the TU Berlin, a speaker from Vattenfallmentioned that their first large-scale coal-fired power plant with CCS will not be operational until 2020. Considering that CO2 emissions have to peak by 2015 (IPCC 2007) to avoid potential runaway global warming, such a late date for the first large scale coal-fired power plant seems somewhat late, to put it mildly.

With so few test plants running, and such a large number of coal-fired power plants being planned and built, isn’t CCS just a hoax? Aren’t investments in this technology a waste of money and of precious time that we should rather invest in renewable energies? Will its development not be too late to make a difference?

No. Because of the simple fact that CCS can be used not just to capture CO2 from fossil fuels. But CCS can also be used to capture CO2 when biomass is burned to generate heat or electricity. If used in such a setting, then we could actually produce not just carbon neutral, but actually carbon-negative emissions.

To be able to reach a CO2 concentration that is lower than 350 ppm – which is needed to avoid a global warming of more than 2 degree Celsius -  we urgently need to apply technologies and methods that not only reduce our emissions (such as renewable energies), but that also take carbon out of the air. CCS can fulfill a part of that need.

Still, CCS bears the danger that fossil fuel companies use the prospect of CCS as an excuse to build power plants today even though CCS can only be added in many years to come. We cannot afford such excuses. But we do need CCS to help us draw carbon out of the atmosphere. Therefore, it will be important to support this technology while being aware of the dangers it might hold (especially in the area of carbon storage). But rejecting this technology might preclude an important mechanism to help us reach a level of CO2 that will ensure a safe future.

Maiken