In tropischen Böden ist Phosphat schlecht pflanzenverfügbar. Für gute landwirtschaftliche Erträge müssen also große Düngermengen eingesetzt werden. Das geht den Landwirten nicht nur ins Geld, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Der Schweizer Ian Sanders von der Université de Lausanne forscht an einer Alternative: Pilzen.
Mykorrhizapilze leben in Symbiose mit Pflanzenwurzeln und helfen der Pflanze bei der Nährstoffversorgung. Das Pilzgeflecht an den Pflanzenwurzeln wirkt wie eine Verlängerung der Wurzeln. Somit kann die Pflanze Nährstoffe aufnehmen, die für sie mit ihren eigenen Wurzeln nicht verfügbar gewesen wären. Auch in tropischen Böden können diese Pilze Nährstoffe besser aufnehmen, als die Pflanze selbst.
Bisher wurde Mykorrhiza ausgebracht, die in nicht sterilem Milieu produziert wurde. Dadurch ergaben sich eine große Menge nicht erwünschter
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