Seit vielen Wochen schwelt die Debatte um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken in Deutschland. Gemäß dem Beschluss zum Atomausstieg aus dem Jahr 2000 sollten bis spätestens 2024 alle deutschen Kernreaktoren vom Netz genommen werden. Dieser Plan wird derzeit auf politischer Ebene neu verhandelt. Parteien mit teilweise sehr gegensätzlichen Interessen stehen sich in dem Konflikt konträr gegenüber.
Erst vor kurzem haben Wirtschaftsvertreter, allen voran die Vorstandsvorsitzenden der großen Stromkonzerne und anderer Dax-Konzerne, eine Anzeigenkampagne gestartet, in der sie die Regierung vor zu starken Belastungen der Energiebranche durch die geplante Brennelementesteuer warnten und sich für längere Lauzeiten aussprachen. Zudem haben die vier großen Atomkonzerne mit einem sofortigen Atom-Ausstieg gedroht, wenn strikte Auflagen und zusätzliche Steuerbelastungen
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