Markt für EE-Heizungen 2009 stark im Minus

Moderner Kamin; Foto: shutterstock

Im aktuellen Leitszenario für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland geht das Umweltministerium davon aus, dass im Jahr 2020 16 Prozent des Wärmeverbrauchs durch erneuerbare Energien (EE) abgedeckt werden sollen. Neueste Zahlen für das Jahr 2009 bescheinigen dem Wärmesektor auch eine positive Bilanz. Hier stieg der EE-Anteil auf 9,6 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr, so der Bundesverband für erneuerbare Energien (BEE) in einer aktuellen Pressemitteilung. Eine gute Nachrich – auf jeden Fall. Aber die Politik darf sich keinesfalls zurücklehnen, warnen Experten, falls sie ihre Ziele erreichen möchte.

Denn: Die gute Gesamtentwicklung am Wärmesektor täusche darüber hinweg, dass im zweiten Halbjahr 2009 die Nachfrage nach Anlagen der regenerativen Wärmeerzeugung massiv eingebrochen sei, so der Präsident des deutschen Bundesindustrieverbandes [mehr...]

Unternehmenskultur bei Clean Energy

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Schön, wenn man Chancen hat. Wenn man etwas aufbaut und von Grund auf richtig machen kann. Durchdacht. Stimmig. Gibt’s nur selten, aber [mehr...]

Hywind: erstes schwimmendes Windrad vor Norwegens Küste

Hywind: Siemens und StatoilHydro installieren erste schwimmende Windenergieanlage; Foto: Siemens AG

Hywind, der erste Prototyp eines schwimmenden Windrades, liefert Strom. Im Herbst 2009 wurde es vor Norwegens Küste im Rahmen eines [mehr...]

Batchversuche helfen bei der Bestimmung des Biogasbildungspotenzials

Biogasanlage; foto: shutterstock

Biogas entsteht bei der Vergärung von pflanzlichen oder tierischen Substraten in einer Biogasanlage. Mikroorganismen vergären unter Luftabschluss [mehr...]

Geballte Frauenpower

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In Rösrath muss gespart werden, je mehr, desto besser. Die finanziellen Ressourcen der Stadt Rösrath geben nämlich nichts mehr her, wer hier mit [mehr...]

Neues Wasserkraftwerk an der Aller

Foto: Shutterstock

Mal wieder – oder immer noch – streiten sich die Politiker über den geplanten Atomausstieg. Auf der einen Seite plädieren sie für [mehr...]

Elektroprodukte im Greenpeace-Test

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Alle drei Monate prüft die Umweltorganisation Greenpeace die größten Hersteller von Computern und anderen [mehr...]

Eco Responsibility Award 2010

Foto: Völkl

Im Rahmen der ISPO 2010 in München wurde dieses Jahr zum zweiten Mal der „Eco Responsibility Award” vergeben. Die Auszeichnung würdigt [mehr...]

Deutschlands Nachhaltigkeitsstrategie – jetzt können Bürger mitreden

Katherina Reiche; Foto: Frank Bergmann

Mit der Unterzeichnung der Agenda 21, dem Schlussdokument der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen” (UNCED) 1992 [mehr...]

Masdar City – Die Ökostadt in Abu Dhabis Wüste

Abu Dhabi Wüste; Foto: shutterstock

Abu Dhabi ist bekannt für seinen enormen Ressourcenverbrauch. Nirgendwo auf der Welt ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser, Strom und Benzin höher [mehr...]

Moderne Radaranlage untersucht den Klimawandel

Leuchtende Nachtwolken; Foto: shutterstock

Im norwegischen Andenes betreibt das Leibnitz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) aus Kühlungsborn die modernste Radaranlage der Welt. Die [mehr...]

Solaranlagen schneefrei halten

Foto: Shutterstock

Die langanhaltende weiße Pracht in diesem Winter macht nicht nur Mensch und Tier ordentlich zu schaffen, auch Solaranlagen leiden unter ihrem [mehr...]

Ismael – ein Buch für Weltretter

Bibliothek; Foto: shutterstock

Die Frage „Wie kann ich die Welt retten?” habe ich mir schon öfters im [mehr...]

Bibliothek; Foto: shutterstockDie Frage „Wie kann ich die Welt retten?” habe ich mir schon öfters im Geheimen gestellt. Nur im Geheimen, denn natürlich klingt es verrückt. Wie sollte ein kleiner Mensch wie ich die Welt retten können? Und doch ist das Streben nach dem Retten der Welt ein ganz natürlicher Selbsterhaltungstrieb. Die vielen sozialen und ökologischen Netzwerke weltweit sorgen sich allesamt um das Wohl der Grundlagen allen Lebens, um das es offensichtlich nicht allzu gut bestellt ist.

In Daniel Quinns Buch „Ismael” stellt sich ein Mann ebenfalls die Frage nach seinen Möglichkeiten die Welt zu retten. Schon seit den 68ern, die Grund zur Hoffnung gaben, dass sich jetzt endlich etwas ändern würde, sucht er im Geheimen nach der Wunderwaffe. Die Zeit hat ihn enttäuscht, aber so richtig verloren hat er die Hoffnung, dass es eine Antwort auf seine Frage gibt nicht. Er erfährt durch einen Zeitungsartikel von einem Lehrer, der eine Schülerin oder einen Schüler mit genau dieser Fragestellung sucht.

Wie sich herausstellt ist dieser Lehrer ein Gorilla mit Namen Ismael, was soviel bedeutet wie „Gott erhört dich”. Warum ausgerechnet ein Gorilla? Nun, weil dieser eine unbeteiligte Rolle einnehmen kann bei seiner Erzählung von der Entstehung des Menschen. Denn um die Menschen vor dem Zerstören der Welt zu hindern, muss man zunächst ergründen, warum sie überhaupt so zerstörerisch sind. Trotz des religiösen Namens Ismael, der sowohl im Alten Testament als auch im Koran vorkommt, liefert das Buch auch für Atheisten eine aufrüttelnd einleuchtende Sichtweise auf den Menschen und seine Handlungen. Anschauliche Vergleiche erschüttern die Grundfesten unserer kulturell eingeprägten Bewertungsmuster. Und durch das Erkennen des Menschen zeigt sich die wahre Bestimmung des Menschen in der Welt. Eine Bestimmung, die nicht zerstört.

Jetzt wollen Sie gerne wissen wie denn die Rettung der Welt aussieht? Nur soviel sei verraten: Dieser Artikel mit der Empfehlung, dass Sie dieses Buch lesen sollten, ist schon ein Teil davon.

Ann-Morla Meyer