Doppelte Energienutzung durch Kraft-Wärme-Kopplung

Foto: Shutterstock

Zur Neige gehende Ressourcen und der stetig voranschreitende Klimawandel zwingen die Menschheit zum Handeln. Die Ziele, Energien effizient zu nutzen, vorhandene Ressourcen zu schonen und dabei die Umwelt in hohem Maße zu schützen, um den CO2-Ausstoß auf ein Minimum zu reduzieren, werden auf ganz unterschiedlichen Basen verfolgt. Erneuerbare Energien werden gefördert und die verschiedenen Technologien immer weiter ausgebaut. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien, rückt auch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) immer mehr in den Vordergrund.

Die Technologie, die hinter der KWK steckt, erlaubt nämlich die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme, was wiederum die CO2-Emissionen und den Verbrauch von Primärenergien erheblich reduziert. Durch die KWK wird ein grundlegendes Problem bei der Erzeugung von Strom stark minimiert und die Energieeffizienz kann um ein [mehr...]

„Zukunftsmarkt Grünes Geld“

shutterstock_404307131

Ein Interview mit der Finanzjournalistin Susanne Bergius

„Was sich abspielt ist keine Mode, sondern ein langfristiger Trend“ –  so [mehr...]

Methanhydrate – Tickende Zeitbombe oder ergiebige Energiequelle?

Landschaft mit Permafrost; Foto: shutterstock

Es lagert tief unter der Meeresoberfläche, in den Permafrostböden der Erde und in den Gaspipelines Sibiriens und Alaskas. Es setzt sich zusammen [mehr...]

Erstes Osmosekraftwerk nimmt Betrieb auf

Osmosekraftwerk von Statkraft; Foto: Statkraft

Anfang der Woche eröffnete Norwegens Prinzessin Mette Marit in Tofte am Oslofjord den ersten Prototypen eines Osmosekraftwerks. Betreiber der [mehr...]

Aufgeschäumte Milch im Wald und das stets aufgeladene Handy dabei

Sonnenenergie zum Aufschäumen von Milch nutzen; Foto: shutterstock

Wer kennt das nicht – kaum in der Stadt angekommen, ist der Akku des Handys leer, der mp3-Player gibt schon an der Bushaltestelle die letzten [mehr...]

Sustainability to the power of three

Logo von #w3c02

Am Sonntag beginnt mit dem ersten Advent die besinnliche Vorweihnachtszeit, für die sich die Nachhaltigkeitsportale fairix.de, oecommunity.de und [mehr...]

Das Nullenergie-Fitness-Studio

Fitness-Studio; Foto: shutterstock

Ungefähr zweimal pro Woche gehe ich ins Fitness-Studio. Als ich vor Kurzem auf dem Stepper schwitzte und wartete, dass die halbe Stunde vorbei [mehr...]

Energieeffizienzpreis für vorbildliche Unternehmen

Unternehmen, die ihren Energieverbrauch erheblich reduziert haben; Foto: shutterstock

Zum vierten Mal schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz und in Kooperation mit der Deutschen [mehr...]

As Copenhagen talks near – what are the prospects for success?

For months, hopes that a climate treaty would be signed at the upcoming Copenhagen conference have been raised, then dashed, then raised again. Now, with prospects waning that a binding accord on reducing greenhouse gas emissions can be reached this year, ten environmental leaders and climate experts outline for Yale Environment 360 what they believe can still be [mehr...]

If you want another reason to act – think wars

picture13

When life conditions are getting tough, then people will fight for their survival. This has happened previously, and this will happen in the future [mehr...]

CCS – der Klotz am Bein

Foto: Shutterstock

Eine tolle Idee, die die Entwickler der CCS-Technologie (Carbon Dioxide Capture and Storage) da hatten, um die Attraktivität von Kohlekraftwerken [mehr...]

The pursuit of new ways to boost solar development

The solar power boom in Germany, Spain, and parts of the United States has been fueled by government subsidies. But now some U.S. states — led by New Jersey, of all places — are pioneering a different approach: issuing tradable credits that can be sold on the open market. So far, the results have been promising. by jon r. luoma, reposted with permission from [mehr...]

Erschreckender Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration

Global increase in CO2 emissions

Global increase in CO2 emissions

Wie schön wäre es, wenn die Klimawissenschaftler Unrecht hätten, und sie [mehr...]

Dünnes Eis

Stellen Sie sich vor, Sie stehen mit Ihren Kindern an einem gefrorenen See und wollen auf die andere Seite. Am Ufer stehen zwei Experten für Eisdynamik, welche Sie danach fragen, wie sicher eine Überquerung des gefrorenen Sees ist:

Der eine Experte meint: “Ach, das Eis ist sicher dick genug, gehen Sie mit den Kindern ruhig über den See.”

Der [mehr...]

Update für die Feuerwehr

Foto: Shutterstock

Die Fortschritte und die Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien freut (fast) jedermann. Arbeitsplätze werden geschaffen, die Umwelt wird [mehr...]

Comeback einer Legende – der Öko-Trabi soll in Serie gehen

Trabant nT von Herpa

Es begann als ein Marketinggag zum 50. Geburtstag des DDR-Kultautos. Herpa, ein fränkischer Miniaturautohersteller, präsentierte 2007 auf der [mehr...]

Münchener Grundwasser kühlt BMW Forschungszentrum

Das Prinzip der Fernwärme ist inzwischen bekannt: Wasser wird beim Erzeuger erhitzt, über Rohrsysteme zum Verbraucher geführt und dort zum Heizen eingesetzt. Ähnlich funktioniert Fernkälte: Kaltes Grundwasser wird als natürliche Kältequelle genutzt und zum Kühlen verwendet.

Städte wie Chemnitz und Hamburg [mehr...]

Das Prinzip der Fernwärme ist inzwischen bekannt: Wasser wird beim Erzeuger erhitzt, über Rohrsysteme zum Verbraucher geführt und dort zum Heizen eingesetzt. Ähnlich funktioniert Fernkälte: Kaltes Grundwasser wird als natürliche Kältequelle genutzt und zum Kühlen verwendet.

Städte wie Chemnitz und Hamburg nutzen schon länger Fernkältenetze, wie der Spiegel berichtet. Nun kommt diese Methode auch immer öfter in großen Konzernen zum Einsatz, wie zum Beispiel bei der BMW AG. Schon seit 2004 wird das BMW Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) in München mit Fernkälte klimatisiert.

Im FIZ funktioniert das wie folgt: Da viele U-Bahnlinien in grundwasserführende Bodenschichten gebaut wurden, bildeten die Stadtwerke München so genannte Düker. In diesen Dükern wird das Grundwasser gesammelt und unter der U-Bahn hindurch geleitet. Insgesamt gibt es 182 dieser Bauwerke in der bayerischen Landeshauptstadt. Aus acht dieser Düker der U-Bahnlinie U2 Feldmoching wird das um die elf Grad Celsius kalte Grundwasser entnommen und durch ein 4,6 Kilometer langes Rohrsystem in das FIZ transportiert. Dort nimmt das Wasser die Abwärme des FIZ auf und wird dabei auf zirka 17 Grad erwärmt. Anschließend wird das warme Wasser wieder zurück in die Düker geführt.

Negative Konsequenzen für Flora und Fauna durch das erwärmte Grundwasser gäbe es nicht, so Bettina Hess, Sprecherin der Stadtwerke München: „Auf Grund des sehr mächtigen Grundwasserstroms im Münchener Norden sowie des großen Abstands des Grundwassers zu wurzelführenden Bodenschichten gehen von dieser Grundwassernutzung keinerlei negative Auswirkungen auf die umliegende Fauna aus“.

Durch dieses Projekt vermeidet die BMW Group jährlich CO2-Emissionen im Umfang von 4.500 Tonnen. Außerdem werden rund sieben Millionen Kilowattstunden Strom im Vergleich zur herkömmlichen Kälteerzeugung eingespart. Das entspricht dem Jahresstromverbrauch von mehr als 3.000 Münchener Haushalten.

Für dieses Projekt wurden die Stadtwerke München und die BMW Group mit dem Bayerischen Energiepreis 2006 ausgezeichnet.

Stefanie Nunberger