Kohle, Gas und Öl werden knapp, selbst Holz wächst nicht so rasch nach, wie es verbraucht wird. Alternativen werden gesucht und stellen bereits eine gewisse Modifikation zu den fossilen Energiequellen dar.
Nicht nur die Kraft von Sonne, Wind und Co. stehen als signifikante und stetig wachsende Varianten der Energiegewinnung zur Verfügung, Nischenquellen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt wegen der besonderen Förderungen durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), die insbesondere die Entwicklung von pflanzlicher Kohle unterstützt.
Mit ihren Fördermitteln soll eine Pflanzenkohle entwickelt werden, die letztendlich die gleichen energetischen Eigenschaften besitzen soll wie Braunkohle. Die Firma Willi Schlitt entwickelt gegenwärtig eine solche Alternativkohle, die im Gegensatz zur Braunkohle in nur wenigen Stunden hergestellt werden kann. In der Natur würde dieser Prozess Millionen von Jahren dauern – eine Revolution in Sachen Ressourcenschutz! Auch die Brenneigenschaften der „grünen Kohle“, die aus Pflanzenreststoffen oder Stroh konzipiert wird, sind herkömmlicher Braunkohle einen Schritt voraus. Sie enthalten nämlich weniger umweltschädliche Stoffe und verbrennen daher „sauberer“. Der Weg bis zur wirtschaftlichen Umsetzbarkeit ist allerdings noch ein weiter, auf der die 404.000 Euro, die von der DBU in dieses Projekt fließen, sicherlich gut investiert sind.
Das Prinzip, mittels hydrothermaler Carbonisierung eine pflanzliche Kohle mit sehr guter Energiebilanz zu gewinnen, ist denkbar einfach und wurde erst kürzlich vom Potsdamer Max-Planck Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung wiederentdeckt. Mit Hilfe hoher Temperaturen und unter starkem Druck wird aus einem Pflanzenbrei organischer Reststoffe – wie etwa Grünschnitten – in einem Kessel der „grüne Energieträger“ gepresst.
Die Frage, ob auch die Abfälle der Biotonne als Stoff für die Naturkohlegewinnung dienen können, wird derzeit an einer Machbarkeitsstudie an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe geprüft. Die Wissenschaftler haben bereits unter Beweis gestellt, dass sich gerade die, meist recht wässrigen, Abfälle der „braunen Tonne“ für die Gewinnung von Naturkohle besonders gut eignen. Auch dieses Projekt wird von der DBU mit 138.000 Euro gefördert.
Sollte hieraus die Herstellung eines effizienten Energieträgers gelingen, so dürfen wir uns bald über Heizkraft aus der Biotonne freuen. Einziges Problem ist wohl in diesem Rahmen das mangelnde Umweltbewusstsein „schwarzer Schafe“, die ihre Biotonne nicht nur mit organischen Abfällen füllen. Ein Aussonderungsverfahren für Stoffe, die nicht in die Biotonne gehören, ist derzeit allerdings noch nicht im Gespräch, diese dürfte die Kosteneffizien nämlich zunehmend in den Schatten stellen.
Judith Schomaker [mehr...]
A call to action from Nobel laureates and scientists, to citizens, politicians, and – finally – to scientists.
“The fierce [mehr...]
Building an international climate movement in 2009.
Der US-Amerikanische Autor und Klima-Aktivist Bill McKibben besucht Berlin und München.
Bill McKibben ist einer der bekanntesten US-amerikanischen Autoren und Aktivisten im Bereich Klimaschutz. Als erster US-Autor schrieb er [mehr...]
Nicht nur nützlich, effektiv und langlebig, sonder schick soll es sein, das Solardach der neuen Generation. Oftmals präsentieren sich [mehr...]
Anläßlich der Intersolar und weil es eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen ist, haben wir uns kurzfristig zu einem “CleanEnergyPro-Treff” am Donnerstag, den 28.05 in München entschlossen. Wir haben ein informelles und gemütliches Beisammensein in einer eher kleineren Runde geplant, bei der wir uns entspannt austauschen können. Alle [mehr...]
In München wurden heute noch 28C bei strahlendem Sonnenschein gemessen. Für die Intersolar 2009, dem Top-Event der Solarbranche, die vom 27. bis 29.Mai etwa 60.000 Besucher erwartet, wären das sonnige Aussichten und ideale Werbebedingungen.
Leider haben die Wetterfrösche aber etwas kühlere Temperaturen und sogar Regenschauer für die kommenden Tage vorgesehen. [mehr...]
On June 5, 2009, a new movie, Home, will be released that will show our beautiful home through amazing documentary films by Yann Arthus-Bertrand. For the first time ever, a movie will be released simulatenously in 50 countries, and will be free to download fromYouTube. Clearly, the intend of the movie and its producers is to spread as far and wide as possible, and thus to [mehr...]
Früher war sie Manager-Beraterin. Nun rudert sie alleine über die Ozeane der Welt: Roz Savage.
Gestern, 24.5.2009, brach sie von Hawaii [mehr...]
Die Uni Regensburg reagiert mit ihrem neuen Studiengang “Regenerative Energien und Energieeffizienz” auf den stetig wachsenden Bedarf hochqualifizierter Ingenieure im Bereich erneuerbarer Energien. Hierin sollen den Studierenden praxisorientierte Kenntnisse vermittelt werden, um die Technologien der erneuerbaren Energien eigenständig weiterentwickeln zu [mehr...]
The EIA just released emissions data for the US in 2008. And it gave an encouraging picture: Energy-related CO2 emissions have declined by 2.8%. [mehr...]
A wonderfully inspiring movie on how the world could look like if we acted in time.
In response to the last movie we showed to you, here a movie that looks at the climate crisis with a more optimistic eye. The movie was made before the election of president Obama.
You can watch the 5-minute Video here. It is absolutely worth your time, I promise!
Maiken [mehr...]
We would like to share this Greenpeace video with you, which wants to make us aware of global warming and how it changes our planet.
Greenpeace Future of Mankind
Uploaded by Dailymotion2006 – Full seasons and entire episodes online.
Kommentare willkommen / Your comments are welcome
Ralf Hartmann [mehr...]
Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt die Sunmachine der gleichnamigen Allgäuer Sunmachine GmbH. Seit Anfang August 2008 wird diese innovative Heizungsanlage in Kaufbeuren in Serie produziert. Umweltfreundliche Wärme – und Stromerzeugung made in Germany!
Was aber hat eine Heizung mit der Stromerzeugung zu tun? Dieses einzigartige Heizungssystem sorgt nicht [mehr...]
Blue Planet Invest hat ein großes Anliegen: es möchte durch Investitionen in nachhaltige Projekte einen Beitrag für eine lebenswerte [mehr...]
frage ich gerne bei meinen Vorträgen zum Klimaschutz.
Wir!
Und zwar nicht nur wir als Glühbirnen-herausschraubende, Heizung-herunter-drehende, Öko-konsumierende, kurz-kalt-duschende, und Radl-fahrende Bevölkerung. Ja, doch, das auch; natürlich. All diese Verhaltensweisen sind sehr wichtig, und absolut notwendig.
Aber manchmal habe ich das Gefühl, daß Industrie und Politiker uns für dumm verkaufen wollen. So unter dem Motto: “Laßt sie radln und Glühbirnen drehen, dann werden sie schon ihre Energie, uns zu stören, los werden!” Ich bezweifle sehr, daß rechtzeitig genügend Menschen zum Umdenken motiviert werden können, um unsere Emissionen drastisch genug zu senken. Langfristig ist ein solches Umdenken selbstverständlich absolut notwendig.
Aber um der Dringlichkeit unserer Lage mit entsprechenden drastischen Maßnahmen zu antworten, benötigen wir ein Werkzeug, das schnelle effektive Emissions-Reduzierungen ermöglicht, und zwar unabhängig von den Beschlüssen, die unsere doch leider oft sehr kurzsichtigen (da meist alten) Politiker der Welt in Kopenhagen treffen werden.
Gleichzeitig muß dieses Werkzeug so beschaffen sein, daß es dem einzelnen Durchschnitts-Menschen kaum Arbeit macht, selbst persönlich vorteilhaft ist (also Geld bringt), und einen als vorbildhaft und sozial, nicht nur als “Ökofritzen” dastehen läßt.
Was könnte diese Anforderungen besser erfüllen, als Investitionen in nachhaltige Projekte? Was hindert einen daran, einfach sein – egal wie kleines – Sparguthaben zu nehmen, und das Geld in unsere Zukunft zu investieren: erneuerbare Energien, Micro-Kredite, Umweltschutz, und nachhaltiges Ressourcen-Management – noch dazu, da die Wachstums-Prognosen in diesen Gebieten unglaublich positiv sind (ganz im gegenteil zu vielen anderen Branchen)?
Genau, eigentlich gar nichts. Und genau dort setzt Blue Planet Invest an. Machen Sie mit, und investieren Sie in unsere gemeinsame Zukunft. Die Investition lohnt sich!
Maiken Winter
(Disclaimer: ich habe keine Verbindungen zu oder finanziellen Vorteile von Blue Planet Invest; ich halte ganz einfach den Ansatz des Familien-Unternehmens Beisswenger für sehr wichtig und unterstützenswert, und Vater und Sohn als Überzeugungstäter, die ganz einfach ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen; natürlich erhoffen sie sich sicherlich dadurch auch letzendlich Gewinn; aber dieser Gewinn wäre ein Gewinn für uns alle; und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht.)